Fotolia-Bild #37836664

Diesel-Preis bremst Nachfrage

Der steigende Preis für Diesel bremst die automobile Nachfrage. Ein deutlicher Rutsch auf 44,5 Prozent Anteil an den Pkw-Neuzulassungen im April lässt nach Darstellung des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes die Erwartungen sinken, in diesem Jahr die 50-Prozent-Hürde erreichen zu können. Nachdem im vergangenen Jahr mit 47,7 Prozent die Aufwärtstendenz des Diesel-Pkw ungebremst verlaufen sei, habe man bereits zu Jahresbeginn die Standspur erreicht. Wörtlich sagte der Sprecher des Kfz-Verbandes: "Die Diesel-Quote für die ersten vier Monate in Höhe von 45,9 Prozent ist eine direkte Folge der Diesel-Preise jenseits von 1,40 Euro."

KBA schreibt Pkw-Halter an

Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) geht im Skandal um defekte Rußfilter in die Offensive und klärt nun die betroffenen 45.000 Autohalter darüber auf, dass sie die defekten Filter der Fabrikate GAT, Bosal und Tenneco kostenlos austauschen lassen können. Dies meldet heute die Online-Ausgabe von auto motor und sport.

Das KBA wolle alle betroffenen Fahrzeughalter auf die bestehende Kulanzregelung aufmerksam machen und bittet, "sehr rasch von der kostenfreien Austauschmöglichkeit Gebrauch zu machen, um auch künftig von den Steuervorteilen und von der Umweltplakette profitieren zu können", wie es in dem Schreiben heißt. Ansonsten behalte es sich die Bundesregierung vor, die gewährten Steuervorteile sowie die Berechtigung zum Befahren von Umweltzonen für Fahrzeuge mit mangelhaften Filtern auf den Prüfstand zu stellen.

Den Informationen des KBA zufolge sollen die betroffenen Diesel-Pkw-Halter die Schreiben sukzessive ab der kommenden Woche erhalten.

Warnwesten zum Urlaub

Auf die erste große Ferienreisewelle Mitte Juni, beispielsweise zu Ferienbeginn in Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sollten sich Autofahrer bereits jetzt vorbereiten, sagen die Auto-Experten des Kraftfahrzeuggewerbes. Erfahrungsgemäß gebe es zum nahenden Beginn der Ferien größere Terminprobleme beim Urlaubscheck in der Werkstatt. Zudem sorgten europäische Regelungen derzeit für Verwirrung bei Autofahrern.

In 16 Ländern Europas beispielsweise gelte auch eine Warnwestenpflicht für private Fahrzeuge. Bei Panne oder Unfall müsse eine Warnweste von allen Fahrzeuginsassen vor Verlassen des Fahrzeuges angelegt werden. Dies erfordere das Mitführen der Warnwesten im Fahrzeuginnenraum und nicht im Kofferraum. Es drohten empfindliche Geldbußen.

Ab Juli 2009 führe auch Frankreich diese Warnwestenpflicht ein. Zudem gelte sie bereits heute in Belgien, Bulgarien, Finnland, Italien, Kroatien, Luxemburg (ab Juni), Serbien/Montenegro, Norwegen (für Mietwagen), Österreich, Portugal, Rumänien (Fahrzeuge über 3,5 t), Slowakei, Slowenien, Spanien und Ungarn. Warnwesten müssten auch Radfahrer bei Dunkelheit um den Neusiedlersee tragen, hieß es.

Kfz-Gewerbe fordert Ende der Hängepartie bei Kfz-Steuer

Die erneute Verschiebung der Kfz-Steuerreform ist auf scharfe Kritik des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) gestoßen. Die Politik habe sich offenbar heillos in Zielkonflikten verheddert. Auf der Strecke blieben dabei Autofahrer, Automobilwirtschaft und Umwelt. "Schonung der Altfahrzeugbesitzer, Aufkommensneutralität für den Fiskus und An­reiz zum Umstieg auf umweltfreundliche Fahrzeuge - das sind gleich drei Wünsche auf ein­mal. Aber es passen nur jeweils zwei davon zusammen", so Hauptgeschäftsführer Dr. Axel Koblitz.

Regierung und Parlament müssten jetzt Mut zur Entscheidung zeigen. Wenn man es ernst meine mit der Förderung verbrauchs- und emissionsarmer Fahrzeuge, müsse die CO2-ba­sierte Kfz-Steuer so schnell wie möglich beschlossen werden. Das sei auch ein Gebot der wachsenden Knappheit und Verteuerung von Rohstoffen. Weniger CO2-Ausstoß sei bekanntlich gleichbedeutend mit weniger Verbrauch. Eine maßvolle steuerliche Mehrbelastung für Alt­fahrzeuge sei durchaus vermittelbar. Was der Autofahrer als Bürger verstehe, ak­zeptiere er auch als Wähler.

Fehle der Politik die Kraft für eine solche Entscheidung, müsse jetzt endgültig ein Schluss­strich unter die Reformpläne gezogen werden. Das sei zwar ein Eingeständnis des Schei­terns. Wenigstens würden aber Verunsicherung und Kaufzurückhaltung der Autofahrer nicht mehr so geschürt wie durch weiteres Zaudern und Taktieren.

Trick Betrüger in Autohäusern

Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg warnt Autohäuser vor einem Ehepaar, das Kaufinteresse an Kraftfahrzeugen vortäuscht, Probefahrten vereinbart und von diesen nicht zurückkehrt. In einer Mitteilung an den Kfz-Landesverband Baden-Württemberg, verweist das LKA darauf, dass das Ehepaar nach bisherigen polizeilichen Ermittlungen bundesweit agiert. Der Zentralverband informierte heute aktuell die Verbandsorganisationen.

Nach derzeitigen Feststellungen der Polizei handelt es sich bei den Tätern um das Ehepaar Ulrike Elisabeth Pöhler (geb. Hilden), geboren am 18.3.1966 in Köln-Weidenpesch und Frank Wolfram Pöhler, geboren am 2.3.1968 in Schlema/Aue.

Frau Pöhler ist ca. 165 cm groß, hat aschblonde, glatte Haare und ist Brillenträgerin. Herr Pöhler ist ca. 175 cm groß und schlank und hat dunkelbraune, leicht graumelierte kurze Haare. Beide Täter sprechen Hochdeutsch.

Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg rechnet mit einem weiteren Auftreten der Täter und bittet bei ihrem etwaigen Auftauchen um umgehende Benachrichtigung der nächsten Polizeidienststelle.

<span style=\'color:#FF0000\'>Neue AU-Richtlinie !!!</span>

Innungsrundschreiben TSU-2008-015

Abgasuntersuchung
hier: Bekanntgabe der neuen AU-Richtlinie im Verkehrsblatt Nr. 8 vom 30. April 2008

Die 29-seitige Richtlinie kann per Email bei der Kfz Innung Sachsen West angefordert werden.

schulungszentrum@kfz-sachsen-west.de

Quiz-Aus wegen falscher Profiltiefe

Weil sie die Frage zur gesetzlich vorgeschriebenen Profiltiefe für Reifen von 1,6 Millimeter nicht beantworten konnte, fiel eine Kandidatin bei Günther Jauchs "Wer wird Millionär" am vergangenen Freitag bei der 16.000 Euro-Frage auf 500 Euro zurück und musste den Quiz-Stuhl verlassen. Auch der 50:50 Joker konnte der Kandidatin nicht weiterhelfen.

Ein Sprecher des Deutschen Kfz-Gewerbes erklärte in diesem Zusammenhang, Reifen sollten nach Auffassung von Kfz-Experten nicht bis auf die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimeter abgefahren werden. Ab vier Millimeter Profiltiefe nehme die Haftung bei nasser Fahrbahn ab und es bestehe hohe Aquaplaninggefahr. Die empfohlene Mindestprofiltiefe bei Sommerreifen betrage drei und bei Winterreifen vier Millimeter.

Studie entlarvt Tempo 30-Zone

Sicherheit ja, Umweltschutz nein. Auf diesen Nenner lässt sich eine Studie der britischen Verkehrssicherheitsorganisation AA (Automobile Association) bringen. Der Verbrauch steige in solchen Bereichen um zehn Prozent an, weil moderne Fahrzeuge - so die britischen Experten - derart konzipiert seien, dass sie bei höheren Geschwindigkeiten am effizientesten führen. Noch dramatischer zu Ungunsten der Umwelt sei das Ergebnis, wie jetzt ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes mitteilte, bei Temposchwellen. Der Verbrauch verdoppele sich der Studie zufolge von 4,9 Liter auf nahezu neun Liter. Ursache sei das ständige Abbremsen und Beschleunigen.

Neue Transporter mit Partikelfilter

In der anhaltenden Diskussion über mangelhafte Partikelfilter gibt es auch gute Nachrichten. Für Diesel-Transporter mit einem zulässigen Gesamtgewicht bis 3,5 Tonnen wachse das Angebot neuer Modelle mit einem so genannten geschlossenen System. Diese eliminieren rund 98 Prozent der Russpartikel, so ein Sprecher des Deutschen Kfz-Gewerbes. Da Transporter anders als Pkw oft zehn Jahre und älter wären, befänden sich viele Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß in den Fuhrparks der Unternehmen. Für diese Betriebe mit Servicefahrzeugen, rollenden Werkstätten oder Lieferwagen wäre der Entschluss zum Neukauf von großer Bedeutung, um von zukünftigen Fahrverboten in den Umweltzonen verschont zu bleiben.

<span style=\'color:#26509F\'>Auffrischungsseminar und Problemfalllösung für Kfz-Gaswerkstätten</span>

Ihr Referent ist Werner Gieger von der Akademie des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes. Er hat während der letzten 30 Jahre bereits mehrere hundert Monteure geschult und noch mehr Umrüstungen durchgeführt.


Themenschwerpunkte:

- Gasfahrzeuge Antragsannahme
- Datenaufnahme Benzin und Gasseite
- Analysieren von Kundenbeanstandungen
- Fehlererkennung und Beseitigung bei LPG
bzw.CNG Fahrzeugen
- Problemfallanalyse an vorhandenen
Gasfahrzeugen


Wichtiger Hinweis:

Es besteht die Möglichkeit, dass von Teilnehmern "Problemfahrzeuge" mitgebracht werden können, um beispielhaft die Fahrzeuganalyse zu erläutern. Eine Fahrzeuginstandsetzung ist nicht Bestandteil des Seminars.


Zielgruppe: Kfz-Meister, Kfz-Gesellen

Seminardauer: 2 Tage, 9.00-16.30 Uhr

Ort, und Anmeldung: Altmittweida

Termin: 02.06.2008 - 03.06.2008
(noch Plätze frei)


Für weitere Infos: Hr. Schlichting
Tel.Nr.: 03727/92228