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Informationsveranstaltung "Vertriebsrecht Autohaus"

am 05. November 2008
9.00 bis 14.00 Uhr
in der IHK Chemnitz

Zum Herunterladen: Programm.pdf

Bundesbildungspreis für Ausbildungsarbeit

Der Wettbewerb der besten Ausbildungsbetriebe im Kfz-Gewerbe geht in die nächste Runde. Wie das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe jetzt mitteilte, sind wieder alle Kfz-Betriebe, die sich vorbildlich für den Nachwuchs einsetzen, aufgerufen, den Wettbewerb um den Bundesbildungspreis 2009 anzutreten. Der Branchenverband schreibt den Preis als Teil seiner Nachwuchsförderungskampagne bereits zum vierten Mal aus. Erstmals belohnt ein Sonderpreis auch Kfz-Innungen und Berufsschulen, die erfolgreich Hand in Hand arbeiten.

Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe verleiht den Preis gemeinsam mit der Fachzeitschrift »kfz-betrieb« und den Ausbildungsjournalen »autoFACHMANN« und »autoKAUFMANN« aus dem Würzburger Vogel-Verlag. Gefragt sind etwa Projekten, die die Auszubildenden fördern und an den Betrieb binden, Konzepte, die die Auswahl von Praktikanten erleichtern, oder gemeinsame Maßnahmen mit Berufsschullehrern und überbetrieblichen Ausbildern. Nicht nur eine qualifizierte Ausbildung in Kfz-Betrieben ist indes für den Nachwuchs wichtig, sondern auch eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Kfz-Innung und dem dualen Partner Berufsschule, der die Ausbildung in der Branche entscheidend mit trägt. Daher zeichnet der Sonderpreis 2009 ein besonders erfolgreiches Miteinander zwischen Kfz-Innung und Berufsschule als Best-Practice-Beispiel aus.

Kfz-Betriebe, Innungen und Berufsschulen können sich unter www.autoberufe.de und www.kfz-betrieb.de die Bewerbungsunterlagen herunterladen und bis zum 9. Februar 2009 einsenden. Die Sieger können sich auf Preisgelder und eine feierliche Preisverleihung anlässlich des 7. Bundes-Berufsbildungs-Kongresses des Deutschen Kfz-Gewerbes freuen, der am 15. und 16. Mai 2009 in Bad Wildungen zum siebten Mal stattfinden wird.

Zeitumstellung auf Winterzeit

Am 26. Oktober 2008 ist es wieder soweit: Die Uhr wird von drei auf zwei Uhr zurückgestellt. Die Nacht ist also eine Stunde länger. Morgens wird es jetzt wieder früher hell aber dafür abends auch schneller dunkel. Wer bislang am Abend noch im Hellen mit dem Auto auf dem Heimweg war, wird jetzt wegen der Zeitumstellung Licht einschalten müssen.

Eine intakte und richtig eingestellte Lichtanlage ist daher in den Wintermonaten noch wichtiger als im Sommer. Wer auf Nummer sicher fahren will, sollte noch bis zum 31. Oktober am kostenlosen Licht-Test teilnehmen und die Lichtanlage in den Meisterbetrieben der Kfz-Innungen überprüfen lassen.

Vor dem Skiurlaub Reifen wechseln

Vor der Fahrt in den Skiurlaub sollten Österreich-Reisende den Reifenwechsel nicht vergessen. Ab 1. November dürfen Autofahrer nämlich das Alpenland auf schneebedeckten und vereisten Fahrbahnen nur mit Winterreifen bereisen. Bei Verstoß droht ein Bußgeld von 35 Euro. Wer bei entsprechender Witterung durch Sommerreifen andere Verkehrsteilnehmer gefährdet, der muss mit bis zu 5000 Euro Geldbuße rechnen. Auf diese bis 15. April geltende Pflicht für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen haben jetzt die Reifen-Experten des Kfz-Gewerbes hingewiesen. Die Neuregelung ist am 1. Januar eingeführt worden.

Die Experten wiesen außerdem darauf hin, dass für Winterreifen in Österreich eine Mindestprofiltiefe von vier Millimetern (bei Radialreifen, bei Diagonalreifen fünf Millimeter) gilt. In Deutschland genügen laut Gesetz 1,6 Millimeter, auch wenn die Reifen-Experten für Winterreifen mindestens vier Millimeter empfehlen. Alternativ können in Österreich Schneeketten auf mindestens zwei Antriebsrädern aufgezogen werden, aber nur dann, wenn die Fahrbahn mit einer zusammenhängenden Schnee- oder Eisschicht bedeckt ist. Bereits seit der Wintersaison 2006 besteht bei unserem Nachbarn für Lastwagen, Sattelfahrzeuge sowie Busse mit mehr als 3,5 Tonnen Gesamtgewicht sowie schwere Wohnmobile mit Lkw-Zulassung eine Winterreifen- und Schneeketten-Mitführpflicht während der Wintersaison.

Plattform für die Automobilwirtschaft

Zwei Großveranstaltungen mit gemeinsam rund 1.000 Teilnehmern bieten vom 23. bis 25. Oktober eine Plattform für die Automobilwirtschaft. Die Fachgruppe der Fabrikatsvereinigungen des Deutschen Kfz-Gewerbes erwartet am 23. und 24. Oktober 700 Teilnehmer aus dem In- und Ausland zum ersten Händlerkongress im Congress Center Frankfurt. Ein bundesweites Forum für Servicebetriebe bietet dazu die 17. Fachtagung für Freie Werkstätten. Diese traditionelle Veranstaltung wird ausgerichtet vom Deutschen Kfz-Gewerbe und der offiziellen Verbandszeitschrift »kfz-betrieb« und findet am 25. Oktober im Vogel Convention Center Würzburg statt.

Der Fabrikatshändlerkongress sei, gerade vor dem Hintergrund der schwierigen Marktsituation in Deutschland und angesichts des Auslaufens der Kfz-GVO 1400/2002 im Jahr 2010 wichtig und notwendig, damit die fabrikatsgebundenen Händler in Deutschland eine Standortbestimmung vornehmen, Zukunftsperspektiven erarbeiten, aber auch ihre Wünsche, Erwartungen und Forderungen sowohl an die Politik als auch an die Automobilhersteller und -importeure formulieren, so Ulrich Fromme, Vizepräsident des Kfz-Gewerbes.

Inhaltliche Schwerpunkte des Kongresses sind unter anderem die wirtschaftlichen Anforderungen für einen erfolgreichen Automobilvertrieb sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Vertrieb und Service ab 2010. Das Programm mit Top-Referenten richtet den Blick aber nicht nur auf den deutschen Automobilmarkt. Es wird auch über die Grenzen, zum Beispiel in die USA, nach Italien, nach Österreich und natürlich nach Brüssel zur EU-Kommission geschaut. Um den zentralen ZDK-Kongress herum führen Fabrikatsverbände deshalb zusätzlich europäische sowie nationale Versammlungen durch.

Die Fachtagung für Freie Werkstätten erwartet rund 300 Unternehmer und Führungskräfte aus dem Servicebereich und beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Euro 5 und Euro 6 Gesetzgebung auf die Praxis sowie mit der Zusammenarbeit von Herstellern und Freiem Markt. Themen zum Arbeitsschutz und Kundenbindung durch Service-Marketing stehen ebenfalls auf der Agenda.

17. Fachtagung für Freie Werkstätten

Zum 17. Mal findet in Würzburg die Fachtagung des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes für Freie Werkstätten statt. Am 25. Oktober 2008 werden im Vogel Convention Center Würzburg rund 300 Unternehmer und Führungskräfte aus dem Servicebereich erwartet. Die Fachzeitschrift »kfz-betrieb« und das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe sind Ausrichter der traditionellen Veranstaltung, die das bundesweite Forum für Servicebetriebe darstellt.

Die Auswirkungen der Euro 5 / Euro 6 Gesetzgebung auf die Praxis, die Zusammenarbeit von Herstellern und Freiem Markt, die Zukunft des freien Teilemarktes sowie die Themen Arbeitsschutz und Kundenbindung durch Service-Marketing stehen auf dem Programm. Parallel zu den Plenarvorträgen informieren eine begleitende Fachausstellung von Branchenpartnern, das Themenzelt "Smart Repair" und zwei Workshops mit den Titeln "Personalführung" und "Controlling Bilanz".

Die Veranstaltung wird mit Grußworten und Vorträgen von Wilhelm Hülsdonk, Vizepräsident und Bundesinnungsmeister des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, Reinhard Ott, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Freie Werkstätten, und Ernst Haack, Geschäftsführer Vogel Auto Medien, eröffnet.

Chemie am Auto macht Schule

Ein neues Medienpaket bringt Schülern jetzt die "Chemie am Auto" näher. Dank zunehmenden Umweltanforderungen werden alternative Kraftstoffe immer attraktiver und neue Werkstoffe erobern den Autobau. Die neue Lehrmaterialmappe für die Klassen sieben bis zehn veranschaulicht komplizierte chemische Zusammenhänge anhand von Transparenten, Folien, Postern und einer CD-ROM. Jede Schule in Deutschland kann eine Mappe kostenlos über die Internetseite http://www.chemie-am-auto.de/.

Parallel ist das Medienpaket "Physik am Auto" jetzt in einer überarbeiteten und um zwei Kapitel erweiterten Auflage neu erschienen. Bereits im Jahr 2001 hat das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe in der "Nachwuchsförderungskampagne" eine Lehrmaterialmappe "Physik am Auto" für die Lehrkräfte der Sekundarstufe I herausgebracht, um die physikalischen Gesetze rund um das Auto transparent zu machen. Das Internetprogramm www.physik-am-auto.de informiert zusätzlich und bietet Downloads für den Unterricht.

Das Unterrichtsmaterial beider Mappen liefert Lehrkräften die nötigen Hintergrundinformationen und gibt ihnen Materialien an die Hand, mit denen sie das Thema im Unterricht erarbeiten können. Die Inhalte sind mit den entsprechenden Lehrplänen der einzelnen Bundesländer abgeglichen und wurden gemeinsam mit einem Lehrmittel-Verlag entwickelt.

Kfz-Gewerbe gibt die wichtigsten Antworten zur Feinstaubplakette

Rund zehn Millionen Diesel-Pkw sind betroffen - etwa 31 Millionen Benziner, 1,6 Millionen Transporter (bis 3,5 Tonnen), 75.000 Busse, cirka 4,2 Millionen Nutzfahrzeuge - für diese in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge gilt Plakettenpflicht. Mit den neuen elf Umweltzonen im Ruhrgebiet, in München und Frankfurt ist der Informationsbedarf zu den Feinstaubplaketten wieder angestiegen. Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Welche Farben gibt es? Die Plaketten gibt es in grün, gelb und rot - je nach Schadstoffklasse des Fahrzeugs. Dabei gibt die Farbe Auskunft über die Einstufung des Fahrzeugs. Heute dürfen alle Autos mit einer Plaketten in die Umweltzonen einfahren. Nach aktuellen Plänen droht aber bereits ab 1. Januar 2009 ein Fahrverbot, so z. B. in Hannover.

Welche Plakette für welches Auto? Autos mit der Abgasnorm Euro 4 und besser erhalten eine grüne Plakette. Autos mit der Schadstoffgruppe 3 - Euro 3 - bekommen eine gelbe Plakette. Autos, die Schadstoffgruppe Euro 2 haben, bekommen eine rote Plakette. Ohne Plakette sind Fahrzeuge der Schadstoffgruppe 1 - dazu gehören alte Dieselfahrzeuge mit Euro 1 und Benziner ohne geregelten Katalysator.

Wie erfolgt die Zuordnung? Die Zuordnung zu den Schadstoffklassen Euro 1 bis Euro 4 erfolgt nach der Emissionsschlüsselnummer, die in den Fahrzeugpapieren eingetragen ist. In den alten Fahrzeugscheinen sind sie im Feld "zu 1" (Fahrzeug und Aufbauart) zu finden. Relevant sind Ziffer 5 und 6. Sie ergeben die Emissionsschlüsselnummer. In den neuen Papieren steht die Nummer an der 3. und 4. Stelle des Feldes 14.1 (siehe Broschüre Fahrzeugschein und Schlüsselnummer).

Wie lange gilt die Plakette? Die Umweltplakette ist zeitlich nicht begrenzt. Allerdings wird es durch verschärfte Abgasnormen auch neue Grenzwerte für Schadstoffgruppen mit der entsprechenden Eingruppierung von Fahrzeugen geben können.

Was passiert ohne Plakette? In den neuen Umweltzonen bleibt es in einer ersten Phase meist bei Ermahnungen. In Berlin, Stuttgart, Hannover, etc. kosten Verstöße ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro und 1 Punkt in der "Verkehrssünderkartei" in Flensburg.

Welche Ausnahmen gibt es? Oldtimer mit H-Kennzeichen sind befreit. Für Zwei- und Dreiräder braucht man keine Plakette. Es gibt aber Voraussetzungen: Quads und Trikes müssen als "Motorrad" oder "land- und forstwirtschaftliche Maschine" zugelassen sein. Mit einer Zulassung als Pkw brauchen auch sie eine Plakette. Schwerbehinderte mit einem Ausweis und eingetragenem Merkzeichen "aG", "H" oder "BI" dürfen ohne Plakette in die Umweltzone fahren. Anwohner von Umweltzonen sind nicht von der Plaketten-Pflicht befreit.

Lohnt der nachträgliche Einbau? Dieselfahrzeuge ohne Rußpartikelfilter haben einen großen Wertverfall. Der Verkauf ist nahezu unmöglich. Bei Pkw und Pkw-baugleichen Transportern lohnt die Umrüstung auf jeden Fall. Das Kfz-Gewerbe plädiert aber auch für Ausnahmen in den Fällen, in denen es keine Filtersysteme zum nachträglichen Einbau gibt.

Wo bekomme ich Feinstaub-Plaketten? Die Plaketten bekommt man in allen Meisterbetrieben der Kfz-Innung, die die Anerkennung für die Abgasuntersuchung haben. Dies sind bundesweit etwa 32.000 Betriebe.

Kfz-Gewerbe half bei Ermittlungen

Esslingen/Bonn. Die Kriminalpolizei Esslingen konnte jetzt aufgrund eines Fahndungsaufrufes über das Deutsche Kfz-Gewerbe im September vier Tatverdächtige wegen Kfz-Betrugs festnehmen. Der Haupttäter wies sich mit einem gestohlenen Personalausweis aus und bekam somit in vielen Autohäusern ein Fahrzeug zu einer Probefahrt ausgehändigt, von der er nie zurückkehrte.

Der Firmeninhaber einer Autofirma in Heilbronn, der über die Fahndung informiert war, verständigte umgehend die Polizei, als der Täter sich mit dem gestohlenen Personalausweis, ausgestellt von der Stadt Lübben auf den Namen Thomas Giese, auswies, um mit einem seiner Fahrzeuge eine Probefahrt zu unternehmen.

Transporter-Offensive mit Lösungen für Fahrverbote

Rademacher plädiert für "Aktionspläne mit Augenmaß" - Kfz-Gewerbe: Bis zu einer Millionen Nachrüstungen mit Dieselfiltern - Datenbank bis Jahresende geplant - Innenstädte brauchen Transporter

Düsseldorf. Nach dem unverschuldeten Debakel durch fehlerhafte Rußpartikelfiltersysteme geht das Kraftfahrzeuggewerbe in die Offensive. Der nachträgliche Einbau derartiger Systeme in Pkw, Transporter und leichte Nutzfahrzeuge sei die technische Lösung, um Fahrverbote in innerstädtischen Umweltzonen zu umgehen. Dem jetzigen "Fahrplan der bundesweiten Umweltzonen" zufolge könnten bereits in 15 Monaten "rote Autos" ausgesperrt werden. Gleiches drohe mit regionalen Unterschieden für Fahrzeuge mit gelben Plaketten.

Robert Rademacher, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, sagte in einem gemeinsamen Pressegespräch mit Otto Kentzler, dem Präsidenten des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, in Düsseldorf, die jetzt auch in Nordrhein-Westfalen gestartete Transporter-Offensive sei ein "in engem Schulterschluss mit Handwerk und Mittelstand" gestartetes Projekt.

Mit Blick auf die neuen Umweltzonen in Frankfurt, München und in neun Städten des Ruhrgebietes forderte Rademacher von den Kommunen "Ausnahmen mit Augenmaß". Hierbei müsse man vor allem auch die große Gruppe der so genannten Stehfahrzeuge berücksichtigen, die nur eine kurze Fahrtstrecke zum Kunden oder Auftragsort zurücklegten. Kunden müssten die Betriebe unverändert anfahren können. Rademacher wörtlich: "Umweltschutz mit Augenmaß muss die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die technischen Möglichkeiten gleichermaßen berücksichtigen". Runde Tische in den Kommunen mit allen Beteiligten und Betroffenen seien nach den fast zehnmonatigen Erfahrungen in den Umweltzonen in Berlin und Hannover unverzichtbar.

Durch die seit 1. Oktober eingerichteten weiteren elf und für 2009 insgesamt 17 angekündigten Umweltzonen sei das Kraftfahrzeuggewerbe "im Spannungsfeld zwischen Ökologie und Ökonomie" besonders gefordert. Man konzentriere sich mit dem neuen Projekt auf die Nachrüstung für Pkw und leichte Transporter bis 3,5 Tonnen. Für diese Fahrzeuggruppe werde der Markt bis Jahresende ein "etwa 80prozentiges Angebot von Filtersystemen" vorhalten. Bis Jahresende werde es eine internetgestützte Datenbank geben, in der Handwerker eine Übersicht über alle am Markt verfügbaren Möglichkeiten der Nachrüstung mit Dieselpartikelfiltern finden können.

Rademacher plädierte für "Luftreinhaltepläne mit Augenmaß", die auch die besondere Situation handwerklicher Unternehmen und deren Fuhrparks berücksichtigen. Nach Schätzungen des Kfz-Verbandes sei von den insgesamt etwa 1,6 Millionen Transportern derzeit die Hälfte den Abgasnormen Euro II und Euro I zuzuordnen. Dies sei die von Fahrverboten bedrohte Zielgruppe. Etwa 36 Prozent der Transporter könnten durch diesen nachträglichen Einbau mit Dieselfiltern zu "grünen Autos" der Abgasnorm Euro 4 werden.

Abschließend sagte der Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, man sei sich mit ZDH, den Umwelt- und Automobilverbänden einig, dass der Transporter für die Versorgung der Bevölkerung in den städtischen Gebieten eine zunehmend wichtige Position einnehme. Eine erfolgreiche Nachrüstung im Rahmen der Transporter-Offensive, mit der man im Kraftfahrzeuggewerbe auch eine Modernisierung des Fahrzeugbestandes initiieren wolle, könne Zeichen setzen für das Geschäft im "schweren Lkw-Bereich".

Hier könne man theoretisch bis zu 1,8 Millionen Fahrzeuge mit einer durchschnittlichen Auftragsgröße "um 6.000 Euro" nachrüsten. Daher schaue die Branche mit Erwartungen auf die möglich Entscheidung des Bundesrates zur ökologisch definierten Mautspreizung, die eigentlich für den 10. Oktober vorgesehen war.

Für die Transporter gehe man davon aus, dass die Kosten der Umrüstung mit einem Rußpartikelfiltersystem für die Pkw-baugleichen Fahrzeuge auf "dem bekannten Niveau um 600 bis 700 Euro" lägen, in Einzelfällen auch darüber.