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Europäische Kfz-Verbände fordern Erhalt des Mehrmarkenvertriebs

Bozen. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung sehen die Kraftfahrzeug-Verbände von Deutschland, Luxemburg, Österreich, Schweiz und Südtirol die Notwendigkeit, nach Auslaufen der Kfz-GVO auf europäischer Ebene für die vorwiegend kleinen und mittelständischen Kfz-Betriebe rechtlich verbindliche Rahmenbedingungen zu erhalten. Eine gemeinsame Resolution haben die Spitzenvertreter dieser Verbände beim traditionellen Fünf-Länder-Branchengespräch vom 15. bis 17. Oktober 2009 in Bozen, Südtirol, verabschiedet.

Darin fordern sie die EU-Kommission auf, die Existenz der etwa 350 000 kleinen und mittelständischen Unternehmen im Kfz-Gewerbe mit insgesamt zirka 2,8 Millionen Beschäftigten auch zum Vorteil des Wettbewerbs und der Verbraucher nicht zu gefährden und die Bestimmungen der aktuellen Kfz-GVO insbesondere hinsichtlich des Mehrmarkenvertriebs und der bestehenden Kündigungsbestimmungen auf europäischer Ebene langfristig rechtlich verbindlich zu erhalten.

In der Begründung heißt es, dass die kleinen und mittelständischen Unternehmen auf Basis der europäischen Kfz-GVO in den Ländern der Europäischen Union und der Schweiz mehrere Milliarden Euro zum Beispiel in Mehrmarkenbetriebe investiert und hierfür Kredite aufgenommen hätten. Nun wolle die EU-Kommission die Vertriebsregelungen der aktuellen Kfz-GVO nach Ablauf einer Übergangsregelung ersatzlos auslaufen lassen.

Die fünf europäischen Spitzenorganisationen befürchten nun, dass damit der durch die GVO 1400/2002 erleichterte Mehrmarkenvertrieb von den Herstellern unterbunden werden könnte. Investitionen, die im Vertrauen auf die bisherige GVO getätigt wurden, ließen sich dadurch nicht mehr amortisieren. Dies stünde in offenem Widerspruch zum besonderen Schutz der kleinen und mittelständischen Unternehmen, den die Europäische Union im Small Business Act ausdrücklich verankert habe. Der Wettbewerb zwischen den Marken und innerhalb der Marken nähme zum Nachteil der Verbraucher ab. Der Weg zum nächsten Betrieb würde für den Autofahrer länger.

Kfz-Gewerbe unterstützt Umfrage

Rund 100 000 Fahrzeughalter bundesweit werden 2010 vom Forschungsprojekt "Kraftfahrzeugverkehr in Deutschland" einen Fragebogen per Post erhalten. In der vom Bundesverkehrsministerium initiierten Befragung steht die Kfz-Nutzung der Teilnehmer im Blickpunkt.

Für einen Erfolg sei - wie bei der Verkehrs-Erhebung "KiD2002" - eine möglichst hohe Rücklaufquote notwendig, betont ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes und bittet alle angeschriebenen Fahrzeughalter um die Teilnahme an der Umfrage. Bei der Erhebung 2002 sandten rund 70 Prozent der Befragten ihre Fragebögen zurück.

Ziel der aktuellen Untersuchung ist, den Güterverkehr und den dienstlichen Verkehr von Personen zu erfassen, um so möglichst genau die Struktur des Wirtschaftsverkehrs zu analysieren. Die Ergebnisse spielen sowohl in der zukünftigen Verkehrsplanung als auch in der Fahrzeugproduktion und Forschung eine Rolle.

Ausbildungsstatistik 30.09.2009

Die Handwerkskammern haben die Zahlen über die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zum 30.09.2009 bekanntgegeben.

Zum Herunterladen: ausbildung.pdf

Entscheidung für mehr Kundenzufriedenheit - Schiedsstellen garantieren Verbraucherschutz

"Die Einrichtung der Schiedsstellen in unserem Gewerbe vor knapp 40 Jahren war ein Meilenstein in der Verbandspolitik. Diese unabhängigen und neutralen Institutionen sind Anlaufstellen für Kunden wie Betriebe: Sollte es zu Streitigkeiten zwischen Kfz-Meisterbetrieb und Kunde kommen, kann die Schiedsstelle den Konflikt außergerichtlich klären. Die Schiedsstelle im Kfz-Gewerbe ist somit die neutrale Kommission für den Verbraucherschutz und das Gewerbe", so der Präsident des Kraftfahrzeuggewerbes Sachsen, Wolfgang Seifert.

Im Rahmen des mittlerweile 7. Fachseminars Schiedsstellen am 9. und 10. Oktober 2009 in Dresden diskutieren die Vertreter der bundesweit 130 Schiedsstellen mit Juristen und Sachverständigen die Aufgaben der Schiedsstellen. Die Teilnehmer werden über aktuelle Rechtsprechungen im Werkvertragsrecht, der Sachmangelhaftung und zum Internethandel informiert und tauschen ihre Erfahrungen zu Verfahrensfragen aus.

2008 wurden in Deutschland knapp 12.000 Verfahren eingeleitet. In den meisten Fällen konnte die aus Vertretern des Kraftfahrzeug-Verbandes, des ADAC, der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) unter Vorsitz eines Juristen bestehende Schiedskommission bereits im Vorverfahren eine gütliche Einigung herbeiführen.

Dies verdeutlicht die Qualität der Arbeit der Innungsbetriebe und die Richtigkeit unserer Aussage, dass man Qualität am blauen Meisterschild erkennen kann.

Das schlägt sich dann auch in hohen Zufriedenheitswerten nieder. Kfz-Werkstätten sind spitze. So lautet jedenfalls das Urteil der Verbraucher im aktuell veröffentlichten Kundenmonitor 2009, der die automobilen Servicebetriebe auf Rang zwei sieht. Mit der Note "vollkommen zufrieden" (1,93) bewiesen die Werkstätten ein herausragendes Serviceniveau, heißt es im Ergebnis dieser repräsentativen Befragung von nahezu 30.000 Verbrauchern.

Der Weg zur Kfz-Schiedsstelle ist für den Verbraucher einfach: Unter www.kfz-schiedsstelle.de finden Autofahrer umfassende Informationen und alle Schiedsstellen im Bundesgebiet.

Zum Herunterladen: Pressemitteilung_2009.pdf

ProMotor 9/2009

Gefahr aus dem "Toten Winkel" bannen

330 Euro bar für Dieselpartikelfilter

Elektromobile im Kommen: Kfz-Gewerbe gut vorbereitet

Bester Service für Licht und Sicht

Von Oktober bis Ostern mit Winterreifen sicher unterwegs

Die Axt geht um im Schilderwald



Zum Herunterladen: ProMo2009-09.pdf

VERBANDS-NACHRICHTEN 4. Quartal 2009

Zahlreiche Chancen trotz Krise Landesverbände veranstalten 1. Mitteldeutschen Autotag in Leipzig

Der Wechsel in der Pressestelle...

ZDK-Präsident Robert Rademacher feiert 70. Geburtstag

EU-Kommission votiert für die Verlängerung der GVO

Der Lichttest im Oktober...

Nürnberger/Garanta beim Kfz-Gewerbe noch beliebter

Tendenz zu weniger Fahrzeugen mit Mängeln setzt sich fort
AU-Mängelstatistik 2008

Transporterliste
Neutrale Datenbank für Nachrüst-Partikelfilter veröffentlicht

Bei Verbot keine Steuer

Vorsteuerabzug nur mit Liefertermin

Gewichtsbesteuerung
CO2-Wert und Hubraumgröße bilden seit 1. Juli 2009 Besteuerungsgrundlage

Moderne Zeiten
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) tritt in Kraft

Aufwendungen für Umrüstung des Firmenwagens von Benzin- auf Flüssiggasbetrieb als Sonderausstattung i.S.d. § 6 I Nr. 4 S.2 EStG

Weihnachtsgeld I
Anspruch auf Weihnachtsgeld trotz geänderter betrieblicher Übung

Langzeiterkrankung vs. Urlaubsansprüche

Fragen an Frau Krahmer, Rechtsexpertin aus Möckern zu Urlaub und Entgeltfortzahlung für Mini-Jobber

Erleichterte Regelungen zur Kurzarbeit Angesichts der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise hat der Gesetzgeber mit dem Konjunkturpaket II weitere Erleichterungen im Rahmen der Kurzarbeit für den Arbeitgeber geschaffen. Kernregelung ist hierbei die Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge des Arbeitgebers durch die Agentur für Arbeit

Rechtssicher aufgehoben - juristische Grundlagen der E-Mail-Archivierung

Ausbildung und Arbeitssicherheit

Rücktritt beim Kauf eines Gebrauchtwagens mit Tachomanipulation

Beweislastverteilung im Rahmen der Sachmängelhaftung BGH entscheidet, dass der Käufer die Beweislast für das Fehlschlagen der zweimaligen Nachbesserung trägt

Mietwageneigenschaft offenbarungspflichtig?

Gebrauchtwagen muss nicht im Originalzustand sein

Gesetz gegen unerlaubte Telefonwerbung in Kraft: Verbraucherschutz verbessert

Kfz-Werkstatt darf sich nicht auf Herstellerangaben im Serviceheft verlassen

Reparatur innerhalb der 130-Prozent-Grenze auf eigenes Risiko möglich

Sachsens Kfz-Mechatroniker haben ihre Besten ermittelt
Alexander Wende aus dem Autohaus An der Lutherkirche in Chemnitz ist Sachsens bester Kfz-Mechatroniker des Jahrgangs 2009

Dirschka bleibt Handwerks-Präsident

Kfz-Innung Meißen regelt den Verkehr


Zum Herunterladen: Sachsen04-2009.pdf

Deutlich verbesserte Qualität in den Kfz-Meisterbetrieben

Eine deutliche Verbesserung der Serviceleistungen in den Kfz-Meisterbetrieben zeigt sich nach Ansicht des Deutschen Kfz-Gewerbes in den Ergebnissen des aktuellen ADAC-Werkstatttests 2009. Dort erhielten 64 von 75 getesteten Betrieben und damit 85 Prozent die Noten "sehr gut" (49 Betriebe) und "gut" (15 Betriebe). Das sind 20 Prozent mehr als beim Test in 2008.

Dort hatten lediglich 47 Betriebe diese Bewertungen erhalten. Beim Test 2009 wurden nur drei Betriebe "ausreichend" oder "mangelhaft" bewertet. Ein Jahr zuvor waren es noch 13 Werkstätten. "Das ist eine Verbesserung um fast 75 Prozent", betonte ein Sprecher des Deutschen Kfz-Gewerbes. Die restlichen acht getesteten Betriebe erhielten die Note "befriedigend". Nach Ansicht des Sprechers zeige der Test, dass die Werkstätten insgesamt für ihre kontinuierlichen Verbesserungsprozesse im Service belohnt worden seien. Die Testergebnisse seien darüber hinaus ein besonderer Ansporn, diesen Weg konsequent zu verfolgen und die Serviceleistungen weiter zu optimieren.

Gestützt würden die Ergebnisse dieses Tests auch durch den jüngst veröffentlichten Kundenmonitor 2009, der die automobilen Servicebetriebe auf Rang zwei sieht. Mit der Note "vollkommen zufrieden" (1,93) bewiesen die Werkstätten ein herausragendes Serviceniveau, so der Sprecher. Der Kundenmonitor basiert auf der repräsentativen Befragung von nahezu 30.000 deutschen Verbrauchern. Gemeinsam mit Versandapotheken und Optikern führen die Kfz-Meisterwerkstätten die Skala der Branchen in der Kundenzufriedenheit an. Dies sei eine motivierende Bestätigung für 39.100 Unternehmen und 461.900 Mitarbeiter, die jährlich rund 73 Millionen Serviceaufträge auf hohem Niveau erledigten. Der Kundenmonitor belege eine seit Jahren wachsende Servicequalität (2008: Note 2,06).

Grundzüge des neuen Geschäftsmodells vorgestellt

ZDK-Vizepräsident Ulrich Fromme stellte heute die Grundzüge des Neuen Geschäftsmodells den Vertretern der Fachgruppe Fabrikatsvereinigungen sowie der Landesverbände im Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe vor. Im Kern geht es darum, die Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Handel neu zu gestalten, um die Renditesituation für beide Partner zu verbessern.

Kernpunkt des Leitfadens ist die Veränderung der Vertriebsstrategie vom bisherigen Push- zum Pull-Prinzip. Das heißt, die Fertigung wird vom Marktbedarf gesteuert. Und dies sind die fünf Eckpunkte des Neuen Geschäftsmodells:

- Die Rendite ist für Hersteller und Händler der entscheidende Indikator.

- Daneben stehen Kundenbeziehung und -bindung im Mittelpunkt.

- Eine angemessene Risikoverteilung muss gewährleistet sein.

- Vertrieb und Handel sind entscheidende Werte der Wertschöpfungskette.

- Für Hersteller ist der Handel der wichtigste Vertriebskanal.

Die Neugestaltung sei notwendig, so Ulrich Fromme, weil mittelfristig kein Wachstum im Neu- und Gebrauchtwagengeschäft zu erwarten sei und die Renditechancen des Handels und der Hersteller sinken würden. Das Neue Geschäftsmodell enthält außerdem eine Reihe ausformulierter Gestaltungsprinzipien, die von den Vertretern der Fachgruppe Fabrikatsvereinigungen sowie der Landesverbände im Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe diskutiert und teilweise ergänzt wurden. Damit wird sich die Arbeitsgruppe Neues Geschäftsmodell in einer weiteren Sitzung beschäftigen. Die endgültige Fassung des Neuen Geschäftsmodells wird der ZDK dann zeitnah der Öffentlichkeit in allen Einzelheiten präsentieren.

Licht-Test 2009

Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe führt auch in diesem Jahr vom 1. bis 31. Oktober die bundesweite Verkehrssicherheitsaktion "Licht-Test" durch, die wieder unter der Schirmherrschaft des Bundesministers für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung steht. Einen Monat lang können Autofahrer die Beleuchtungsanlage ihres Fahrzeugs in den ca. 1.300 Meisterbetrieben der Kfz-Innungen in Sachsen - oder bei den Prüfstellen der Automobilclubs und Überwachungsorganisationen kostenlos überprüfen und bei Bedarf korrigieren lassen. Der Licht-Test wird gemeinschaftlich vom Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe und der Deutschen Verkehrswacht mit Unterstützung des ADAC und des Zentralverbandes der Augenoptiker organisiert. Augenoptiker begleiten die Initiative im Aktionsmonat Oktober mit kostenlosen Sehtests.

Die Ergebnisse aus dem vergangenen Jahr bestätigen, das der Stellenwert des Licht-Tests für die Verkehrssicherheit unverändert hoch ist: Etwa zehn Millionen Autofahrer haben sich 2008 an der kostenfreien Aktion beteiligt. Mit 36,03 Prozent war die Mängelquote bei Pkw wiederum hoch. Die Statistik zeigte auch bei Nutzfahrzeugen Handlungsbedarf, denn an 42,76 Prozent der überprüften Nutzfahrzeuge wurde eine defekte oder falsch eingestellte Beleuchtung festgestellt. Neben der kostenlosen Überprüfung will die Aktion Autofahrer sensibilisieren, sich auf saisonale Veränderungen in der dunklen und kalten Jahreszeit vorzubereiten. Das Schwerpunktthema der diesjährigen Aktion ist die richtige Einstellung der Leuchtweitenregulierung.

Ausbildungsstatistik 31.08.2009

Die Handwerkskammern haben die Zahlen über die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zum 31.08.2009 bekanntgegeben.

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