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Lockerung der Beschränkungen - Kfz-Gewerbe begrüßt Öffnung des Autohandels

Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten/in der Länder haben gestern beschlossen, in kleinen Schritten daran zu arbeiten, das öffentliche Leben wieder zu beginnen, den Bürgerinnen und Bürgern wieder mehr Freizügigkeit zu ermöglichen und die gestörten Wertschöpfungsketten wiederherzustellen. Dies muss jedoch gut vorbereitet werden und in jedem Einzelfall durch Schutzmaßnahmen so begleitet werden, dass das Entstehen neuer Infektionsketten bestmöglich vermieden wird. Der Maßstab bleibt dabei, dass die Infektionsdynamik so moderat bleiben muss, dass unser Gesundheitswesen jedem Infizierten die bestmögliche Behandlung ermöglichen kann und die Zahl der schweren und tödlichen Verläufe minimiert wird.

Wir begrüßen die Wiederöffnung des Autohandels als ein wichtiges Signal an die Autohäuser, die nun endlich wieder in das stationäre Geschäft mit den Endkunden einsteigen können. „So lässt sich zumindest noch ein Teil des weitgehend verloren gegangenen und besonders wichtigen Frühjahrsgeschäfts retten,“ wird ZDK-Präsident Jürgen Karpinski in der gestrigen ZDK-Pressemeldung zitiert. Es gehe aber vor allem darum, die immer bedrohlicher werdende Situation im Autohandel zu entschärfen und das Insolvenzrisiko insbesondere von zahlreichen kleinen und mittelständischen Betrieben zu minimieren.  Der Gesundheitsschutz von Kunden und Mitarbeitern werde bereits jetzt beim Servicegeschäft in den Werkstätten erfolgreich praktiziert. Daher sei das auch beim Autoverkauf problemlos möglich.

Die Umsetzung der vereinbarten Lockerungen in Sachsen wird in einer für Freitag angekündigten Allgemeinverfügung erfolgen und bekanntgemacht. Sobald diese vorliegt, werden wir sie bekanntgeben. Im gestrigen Pressegespräch der Sächsischen Staatsregierung wurde die Öffnung der Autohäuser ab Montag, dem 20. April angekündigt. Weitere Lockerungen sollen in Abhängigkeit der Entwicklung der Fallzahlen 14tägig bewertet werden.