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Immer mehr Umweltzonen.....

... entstehen im Laufe dieses Jahres. Mit dem Auto befahren darf man die ausgeschilderten Bereiche nur mit einer hinter der Windschutzscheibe angebrachten Umweltplakette. Die Aufkleber in den Farben Grün, Gelb oder Rot sind gegen Vorlage der Fahrzeugpapiere in Meisterbetrieben der Kfz-Innung erhältlich, die auch die Abgasuntersuchung durchführen dürfen. Grün steht dabei für uneingeschränkte automobile Bewegungsfreiheit. Wer lediglich ein gelbes, rotes oder gar kein „Pickerl“ erhält, sollte den Fachmann im Kfz-Betrieb nach Möglichkeiten fragen, um die Einstufung zu verbessern. So bekommen mit Rußpartikelfilter nachgerüstete Diesel-Pkw in der Regel „grünes“ Licht und damit freie Fahrt in allen Umweltzonen.

Wie geschmiert mit frischem Öl

Ausgefeilte Technik und hochwertige Motoröle machen es möglich: Die Inspektionsintervalle für Fahrzeuge werden immer länger. Dennoch sollten Autofahrer bei ihrem Pkw regelmäßig einen Ölwechsel in einem Kfz-Meisterbetrieb durchführen lassen. Grund: Auch Motorenöle altern und verschmutzen durch Staub, mechanischen Abrieb und Rückstände bei der Verbrennung. Dabei übernimmt das Öl die wichtige Aufgabe, den Motor zu schmieren, um die mechanische Reibung an den beweglichen Teilen zu verringern. Zudem reinigt der Schmierstoff den Motor und kühlt wärmebeanspruchte Teile. Umso wichtiger ist es, den Wechsel in der vorgesehenen Zeit auch wirklich durchführen zu lassen, raten die Experten der Kfz-Innungen.

Die Hauptaufgabe des Motoröls ist es, alle gleitenden Teile des Motors ausreichend zu schmieren. Zu diesem Zweck bildet das Motoröl zwischen Kolben und Zylinderwand einen Schmierfilm, ohne den Metall direkt auf Metall treffen und das Material in kürzester Zeit verschleißen würde. Das Motoröl schafft allerdings nicht nur zwischen den Kolben und der Zylinderwand einen Film, sondern auch zwischen anderen sich bewegenden Teilen, wie Kurbelwelle und Pleul. Durch das Pleul wird die Kolbenkraft auf die Kurbelwelle übertragen. Gerade in den Kurbelwellenlagern muss der Schmierfilm sehr stabil sein, da hier sehr hohe Kräfte wirken. Das Motoröl reinigt zudem den Motor von Ablagerungen und Verbrennungsrückständen, die mit dem Öl abgeführt werden. Es schützt gegen Korrosion und kühlt die Motorteile, die ihre Wärme nicht unmittelbar an das Kühlwasser abgeben können.

Um diese Aufgaben übernehmen zu können, ist es wichtig, dass das Öl zum einen bei sehr niedrigen Temperaturen ausreichend fließfähig ist und zum anderen auch bei sehr hohen Temperaturen nicht so dünnflüssig wird, dass der Schmierfilm an der Kurbelwelle "reißt" und sich metallische Flächen berühren. Gerade aufgrund der thermischen Belastungen altert das Motoröl jedoch und wird bei Hitze sehr dünnflüssig. Verschiedene Zusatzstoffe moderner Synthetiköle verlängern diesen Alterungsprozess und somit die Ölwechselintervalle. Allerdings ist ein Wechsel des Motoröls auch bei diesen synthetischen Ölen nach wie vor notwendig. Für den Ölwechsel sollten daher unbedingt die von den Fahrzeugherstellern vorgegebenen Wechselintervalle eingehalten werden.

Da das Motoröl auch Ablagerungen aus dem Motor entfernt, ist es darüber hinaus wichtig, dass der Ölfilter regelmäßig gewechselt wird. Hat sich der Ölfilter zugesetzt, kann er das Motoröl nicht mehr ausreichend reinigen, so dass die im Öl mitgeführten Partikel zwischen den aufeinander reibenden metallischen Flächen wie ein Schleifmittel wirken, was wiederum den Verschleiß erhöht.

Der "heiße Draht" zu Umweltzonen und Filtern

Wer darf in die Umweltzonen einfahren? Welche Schadstoffgruppen gibt es? Wird mein Diesel mit einem Rußfilter "umweltzonentauglich"? Was tun, wenn die Werkstatt einen unzureichend funktionierenden Filter nicht ersetzen kann? - Mit Einrichtung der ersten Umweltzonen bestehen weiterhin große Informationslücken auf Seiten der Autofahrer. Am 24. Januar kommen daher Experten aus Kfz-Gewerbe, Industrie und Umweltverbänden zusammen und beantworten unter der kostenfreien Telefonnummer 0 800 - 5 33 22 11 Fragen rund um die Themen Fahrverbote, Umweltplaketten und Rußfilter.

Das Thema sei aktueller denn je, denn zahlreiche Städte machten dieses Jahr Ernst: Den Vorreiter-Städten Berlin, Hannover und Köln folgten nach Angaben des Sprechers bereits am 1. März acht Kommunen in Baden-Württemberg, darunter Stuttgart, Mannheim und Tübingen. Frankfurt/Main werde voraussichtlich im Sommer nur noch Autos mit Umweltplakette in die Innenstadt lassen. Düsseldorf und die Ruhrgebiets-Städte wollen folgen. Wer mit seinem Wagen auch dann in die City fahren möchte, sollte sich schnellstens in einem für die Abgasuntersuchung anerkannten Kfz-Meisterbetrieb um eine passende Umweltplakette kümmern. Dort könnten auch Dieselfahrzeuge mit Rußpartikelfiltern nachgerüstet werden. Nach dem von "Vater Staat" mit 330 Euro geförderten Einbau erhielten sie das passende Umweltzeichen.

Aktuelle Ausbildungsstatistik im Freistaat Sachsen, Stand 31.12.2007



Zum Herunterladen: Statistik 2007-2008.pdf

Werkstatt-Preise 3,1 Prozent höher

Der Preis für eine Werkstattstunde ist im vergangenen Jahr um rund drei Prozent gestiegen, teilte der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe mit. Bei einer Bandbreite zwischen 40 und 110 Euro je nach Marke und Standort musste für den automobilen Service pro Stunde 65 (Vorjahr: 63,1) Euro bezahlt werden.

Das letzte Quartal des Autojahres 2007, sagte Verbandssprecher Helmut Blümer, sei mit einer Werkstattauslastung deutlich über 80 Prozent zufrieden stellend verlaufen. Sowohl der Jahresstart mit einer Auslastung von 73 Prozent als auch ein Sommerloch zwischen 79 und 80 Prozent hätten das Jahresergebnis im Autoservice beeinträchtigt.

Für 2008 könne ein moderates Wachstum um zwei Prozent im Umsatz erwartet werden. Von Bedeutung sei dabei auch, ob es gelinge, der Nachrüstung von Dieselfiltern nach den negativen Schlagzeilen wieder Impulse zu geben.

"Sorgen hinter dem Vorhang"

Das statistisch schlechteste Autojahr seit fast zwei Jahrzehnten mit 3,15 Millionen Pkw-Neuzulassungen und 6,26 Millionen Besitzumschreibungen hat ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes mit den Worten, "die großen Sorgen sind hinter dem Vorhang der Statistik zu sehen" kommentiert. Quantitative Ergebnisse würden zweitrangig, wenn die qualitativen Herausforderungen sichtbar würden.

Dazu zähle vor allem der starke Rückgang im Privatkundengeschäft sowohl bei neuen als auch bei gebrauchten Pkw, das unverändert hohe Volumen der Direktgeschäfte der Hersteller, steigende Zahlen der Hersteller-initiierten Handelszulassungen und "Auswüchse statistischer Facelifts". Dazu zähle vor allem auch die Überproduktion als eine Ursache der hohen Rabatte und Nachlässe.

Der Automobilhandel in Deutschland mit seinen rund 11.400 Unternehmen mit etwa 20.000 Betriebsstätten habe sich zu den parallel verlaufenden Strukturveränderungen auf eine konjunkturell schwierige Fahrt einzustellen. Dabei gelte nach wie vor, dass es eine vom durchschnittlichen Marktgeschehen abgesetzte positive Entwicklung durch Unternehmens- und Markenkonjunktur gebe.

Allein die Addition aller Herstellerprognosen für 2008 mache deutlich, dass die "neue automobile Realität des Binnenmarktes" nicht anerkannt werde. Dazu gehöre das realistisch definierte Marktvolumen um 3,2 Millionen neue Pkw. Der deutsche Markt mit 47 Millionen Pkw im Bestand sei an der Sättigungsgrenze angekommen.

<span style='color:#26509F'>Vorlagen Prüfnachweisblätter 2007</span>



Zum Herunterladen: Pruefnachweisblaetter.pdf

<span style='color:#26509F'>Vorlagen Mängelstatistiken 2007</span>



Zum Herunterladen: Maengelstatistiken.pdf

Für den Skiurlaub jetzt schnell umrüsten

Vor der Fahrt in den Skiurlaub sollten Österreich-Reisende den Reifenwechsel nicht vergessen. Denn ab 1. Januar 2008 dürfen Autofahrer das Alpenland auf schneebedeckten und vereisten Fahrbahnen nur noch mit Winterreifen bereisen. Das Deutsche Kfz-Gewerbe begrüßt nach Angaben eines Verbandssprechers diese Entscheidung für mehr Sicherheit. Die Winterausrüstungs-Pflicht für Pkw in Österreich gleiche der Bestimmung, die seit dem Juni 2006 in Deutschland gelte.

Demnach sei die Bereifung des Autos an die Wetterverhältnisse anzupassen. Das bedeute aus Experten-Sicht zumindest eine Verpflichtung, bei Eis und Schnee mit Winterreifen zu fahren. Autofahrer, die noch nicht auf Winterreifen umgerüstet haben, sollten jetzt vor den Ferien einen Termin bei den Reifenexperten in den Kfz-Meisterbetrieben vereinbaren.

Wer bei Schnee, Eis oder Matsch mit Sommerreifen von der österreichischen Polizei erwischt wird, müsse künftig mit einer Geldbuße von bis zu 5.000 Euro rechnen, erklärte der Sprecher weiter. Bei einem Unfall drohten zudem Probleme bei der Haftpflicht- und Kasko-Versicherung. Bei geschlossener Schneedecke könnten Autofahrer alternativ auch Schneeketten nutzen. Die neue Winterreifen-Pflicht in Österreich gelte fortan jedes Jahr im Zeitraum von 1. November bis zum 15. April. Bereits seit der Wintersaison 2006 bestehe für Lastwagen, Sattelfahrzeuge sowie Busse mit mehr als 3,5 Tonnen Gesamtgewicht sowie schwere Wohnmobile mit Lkw-Zulassung eine Winterreifen- und Schneeketten-Mitführpflicht während der Wintersaison.

Der Sprecher wies außerdem darauf hin, dass für Winterreifen in Österreich eine Mindestprofiltiefe von vier Millimetern gilt. In Deutschland genügten laut Gesetz 1,6 Millimeter, auch wenn Experten für Winterreifen mindestens vier Millimeter empfehlen.

Ich-will-was-werden.de jetzt mit Autoberufen

Auf der interaktiven 2.0 Web-Plattform www.ich-will-was-werden.de können sich Jugendliche jetzt umfassend über die Ausbildung im Kfz-Gewerbe informieren und austauschen. Nach dem erfolgreichen Verlauf 2005/2006 geht die bundesweite Initiative "Jugend und Ausbildung" nun in das nächste Ausbildungsjahr. Dem Berufsnachwuchs komme eine hohe Bedeutung zu, erklärte Ingo Meyer, Geschäftsführer Berufsbildung im Deutschen Kfz-Gewerbe.

Die Förderung der Jugendlichen auf dem Weg in Ausbildung und Beruf sei auch deshalb nötig, weil sich der Wettbewerb um geeignete Lehrstellenbewerber im Zuge des demografischen Wandels erheblich verschärfe. Die Nachwuchsförderungskampagne des Deutschen Kfz-Gewerbes wolle junge Menschen über den Web-Auftritt der Aktion "Jugend und Ausbildung" daher gezielt ansprechen und für die Autoberufe begeistern.

Das Kfz-Gewerbe sei eine der größten Ausbildungsbranchen, betonte Meyer weiter. Insgesamt 93.000 Lehrlinge lernten verschiedene Berufe im kaufmännischen und technischen Bereich. Auf der Internetseite www.ich-will-was-werden.de unter der Rubrik "Jugend in eigener Sache" informiere das Kfz-Gewerbe jetzt rund um die Aus- und Weiterbildung. Die einzelnen Berufe seien über einen Klick auf die Karriere-Pyramide mit www.autoberufe.de verlinkt. Unter "Community / Videos" gewährten Filmsequenzen aus dem Film "Profis für HighTech" spannende Einblicke in die Vielfalt der Autoberufe. Jugendliche könnten auch Blogs und Bewerbungsvideos selbst auf der Homepage online stellen. Schließlich verspreche ein Gewinnspiel monatlich die Chance auf drei iPODs shuffle.

Die Nachwuchsförderungskampagne "AutoBerufe - Chancen für Könner" im Deutschen Kfz-Gewerbe biete laut Meyer vielfältige Aktivitäten und Informationsmaterial. Ziel sei es, qualifizierte Bewerber für die Berufe rund ums Auto zu interessieren, diese optimal auszubilden und zu betreuen sowie Weiterbildungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die Aktion "Jugend und Ausbildung" werde durch die Zeitbild Stiftung und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie durchgeführt sowie von dem bundesweiten Schulwettbewerb "Seneca-Preis 2007" begleitet. Der Wettbewerb prämiere Projekte von Schulen und Unternehmen, die Jugendliche für das Berufsleben fit machen. Zum Start der Aktion im November 2007 hätten bereits 25.000 Schulen Lehrmaterialien sowie Plakate mit Informationen zum Wettbewerb und zur Webseite erhalten.