Fotolia-Bild #37836664

BDK-Anreize für Verkäufer

Automobilverkäufer für Vermittlungsleistungen zu belohnen ist Ziel des Online-Prämienshops, den die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK) ins Leben ruft.

Im Rahmen von Aktionen erhalten sie für ihre Vermittlungsleistung Punkte gutgeschrieben, die sie dann online gegen Prämien eintauschen können. Für den Prämienshop kann sich jeder Verkäufer anmelden, dessen Autohaus mit der BDK zusammenarbeitet.

Die erste Aktion, für die Autohausverkäufer Punkte sammeln können, umfasst die von der BDK in Kooperation mit der Nürnberger Versicherungsgruppe neu angebotenen Produkte AutoVersicherung und AutoVersicherung WerkstattPlus. Jede abgeschlossene Versicherung wird mit einem Punkt belohnt, der im Prämienshop entweder gesammelt oder gegen eine Prämie eingetauscht werden kann.

Atempause im Automarkt

Die Halbjahresbilanz des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes für den Neuwagenmarkt macht trotz der 40 Prozent Plus bei den Pkw-Neuzulassungen im Juni den Blick für die zukünftige Normalität des Automarktes frei. Der Branchenverband der Autohäuser und Werkstätten sprach heute von einer "Atempause durch den Baby-Boom". Die Euphorie der Umweltprämie werde jetzt einem automobilen Alltag weichen.

Die hohen zweistelligen Zuwächse vor allem in den kleinen, prämienbegünstigten Fahrzeugsegmenten hätten der Branche im ersten Halbjahr zwar "ein wenig Luft verschafft", doch sei die Abwärtsspirale beim Diesel und den oberen Fahrzeugsegmenten, einschließlich Transporter und Lkw, unverändert heftig. Der Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes sagte heute, die "Prämie hat die Stimmung verbessert, die Rentabilität nicht".

Das gute Zulassungsergebnis mit 2.060.00 Neuwagen im ersten Halbjahr (plus 26 Prozent) habe die Rendite nicht verbessern können. Sie liege unverändert an der Null-Linie. Der im bisherigen Jahresverlauf deutlich abnehmende Auftragseingang mit aktuell über 30 Prozent zeige, in welchem Maße sich die Nachfragedynamik verändert habe.

Mobiler Urlaub mit Auto und Rad

Das Fahrradfahren ist nach wie vor sehr beliebt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, standen im letzten Jahr rund 70 Millionen Fahrräder in den privaten Haushalten Deutschlands. In nahezu allen Familien mit Kindern (94 Prozent) gab es mindestens ein Fahrrad. Viele möchten auch im Sommerurlaub nicht auf ihr Velo verzichten.

Geht es mit dem Auto in Urlaub, reisen die Drahtesel und auch andere Sportgeräte meist auf dem Autodach. Um das Urlaubsziel mit Fahrrädern beladen sicher zu erreichen, muss bereits beim Kauf der Träger die richtige Entscheidung getroffen werden. Vorsicht jedoch bei Billigprodukten, denn diese halten schon leichten Unfällen oder scharfen Kurven nicht stand.

Bei der Auswahl des richtigen Fahrradträges hilft der Kfz-Meisterbetrieb. Damit ist gewährleistet, dass das Zubehör auf das Fahrzeug abgestimmt ist. Die Montage erfolgt professionell und der Autourlauber wird in die Beladungsvorschriften für Träger und Fahrzeug eingewiesen. Bevor der Fahrrad-Träger aufs Dach gehievt wird, sollte die maximale Dachlast ermittelt werden. Ein Blick in die Betriebsanleitung des Autos verschafft Klarheit. Wer sein Fahrrad auf dem Dach transportiert, muss hingegen bedenken, dass sich der Schwerpunkt des Fahrzeugs nach oben verlagert. Der Fahrtwind zieht an den Aufbauten und der Luftwiderstand verdoppelt sich nahezu. Dabei reagiert das Auto empfindlicher auf Seitenwind und der Bremsweg verlängert sich. Außerdem vergessen Autofahrer in der Vorfreude auf den Urlaub oft, dass Tiefgaragen mit beladenem Dach schnell zur Crashfalle werden.

Die zweite Option, der Transport mit Kupplungsträger hinten am Auto, ist deutlich windschnittiger. Das Auto wird dadurch nicht höher und das Be- und Entladen geht auch alleine leicht zur Hand. Allerdings dürfen das amtliche Kennzeichen und die Rücklichter nicht verdeckt werden. Ist das der Fall, müssen ein zweites Kennzeichen oder Zusatzleuchten am Lastenträger befestigt werden.

Sachsens Kfz-Mechatroniker haben am 13.06.2009 ihre Besten ermittelt

Die 12 besten Kfz-Mechatroniker ermittelten am 13.06.2009 im BTZ der Handwerkskammer Chemnitz ihren Sieger.

Nach Abschluss der acht anspruchsvollen Aufgaben stand am Nachmittag der Sieger fest: Alexander Wende, Ausbildungsbetrieb Autohaus an der Lutherkirche, Chemnitz, erreichte mit 683 Punkten das beste Ergebnis und wurde als Landessieger und zugleich Sieger im Kammerbezirk Chemnitz gekürt. Mario Miersch vom Ausbildungsbetrieb Bosch Service Brettschneider in Pirna gewann im Kammerbezirk Dresden und Lars Schneider vom Ausbildungsbetrieb Autohaus Kaden GmbH in Döbeln wurde Sieger in Leipzig. Alexander Wende vertritt am 14. November beim Bundesausscheid in Travemünde die Farben des Freistaates.

Die im Wettbewerb erreichten Ergebnisse bestätigen das hohe Ausbildungsniveau und eine sehr gute Nachwuchsarbeit in den Betrieben des Kfz-Gewerbes.

Zum Herunterladen: Landesausscheid.pdf

Veränderung im ZLW-Vorstand

Bonn. Bei den Neuwahlen der Zentralvereinigung des Kraftfahrzeuggewerbes zur Aufrechterhaltung lauteren Wettbewerbs (ZLW) gab es eine personelle Veränderung. Der Frankfurter Automobilunternehmer und Präsident des hessischen Kraftfahrzeuggewerbes, Jürgen Karpinski, wurde erstmals zum zweiten Stellvertreter gewählt.

In ihren Ämtern bestätigt wurden Dr. Axel Koblitz als Vorsitzender, Thomas Peckruhn (Vorstandsmitglied ZDK und Vorsitzender Fabrikatsverband Skoda) als stellvertretender Vorsitzender, Werner Entenmann (Fabrikatsverband BMW) als Schriftführer sowie Fritz Kuckartz (Vorstandsmitglied ZDK) als Schriftführer.

Gute Bilanz durch Direktannahme

Die positive Entwicklung der Schiedsstellen-Bilanz für das Jahr 2008 hat einen wichtigen Grund: Die Direktannahme. Der Reparaturauftrag direkt am Auto sowie die Erläuterung der Rechnung am Fahrzeug haben die in der Vergangenheit häufigen Missverständnisse verhindert, sagte jetzt ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes. Der Beschwerdegrund "Rechnung zu hoch" sei um knapp 20 Prozent auf 2.903 Fälle gesunken. Dieser überdurchschnittliche Rückgang könne perspektivisch noch weiter verbessert werden.

Im Rahmen der Serviceoffensive, die mit dem PR-Partner Fuchs Europe Schmierstoffe nunmehr im dritten Jahr laufe, wolle man die Themen Direktannahme und Schiedsstelle optimaler positionieren. Dazu zähle unter Anderem, die jungen Kunden über die Möglichkeiten zu informieren, die die Schiedsstelle als langjähriges und bewährtes Gremium im Sinne des Verbraucherschutzes bieten.

Positive Bilanz für Kfz-Schiedsstellen

Die Kfz-Schiedsstellen hatten im vergangenen Jahr deutlich weniger Arbeit. Die Zahl der Anträge von Werkstattkunden und Gebrauchtwagenkäufern auf ein Schiedsverfahren ging um 16 Prozent (Vorjahr 3,4 Prozent) auf ein Rekordtief von 11.700 Anträgen zurück. Die meisten Fälle (86 Prozent) wurden bereits im Vorverfahren gütlich geregelt. Vier von fünf Beschwerden, die vor die Schiedskommission kamen, wurden zugunsten des Kunden oder durch Vergleich entschieden. Die Bilanz belege erneut, dass der Einsatz der rund 130 Schiedsstellen des Kfz-Gewerbes für den Verbraucherschutz unverzichtbar sei, resümierte Axel Koblitz, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kfz-Gewerbes. Dem Verbraucher stehe in jedem Fall der Rechtsweg offen.

Die Jahresbilanz 2008 der Schiedsstellen im Kfz-Handwerk bestätige einmal mehr die hohe Arbeitsqualität in den Kfz-Meisterbetrieben. Mit 8.832 Anträgen (Vorjahr 10.990) auf ein Schiedsverfahren bei insgesamt 72,5 Millionen Serviceaufträgen sei die Zahl der Beschwerden verschwindend gering. Davon gelangten 1.440 Anträge (Vorjahr 1.637) vor die Kommission. Bei 709 Vorgängen (Vorjahr 992) kam es zum Vergleich und in 235 Fällen (Vorjahr 200) bekam der Kunde im vollen Umfang Recht. Deutlich gesunken sei bei den Beweggründen die Rechnungshöhe: In 2.903 Fällen (Vorjahr 3.618) beanstandeten Kunden den vermeintlich zu hohen Rechnungsbetrag. Weitere Gründe waren "nicht in Auftrag gegebene Arbeiten" in 1.889 Fällen (Vorjahr 2.351) und "unsachgemäße Arbeit" in 2.774 Fällen (Vorjahr 2.971).

Auch die Gebrauchtwagen-Schiedsstellen seien ihrem Auftrag als neutrale Schlichter gerecht geworden: 2.868 (Vorjahr 2.954) Gebrauchtwagenkäufer reichten einen Antrag bei der Schiedsstelle ein. Als Hauptgrund nannten sie laut Koblitz in 1.623 Fällen "technische Mängel" (Vorjahr 1.622). Bei 441 Anträgen (Vorjahr 226) führten die Kunden "Unfallschaden" und in 95 Fällen (Vorjahr 51) eine "falsche Gesamtlaufleistung" an. Der anhaltende Rückgang der Anträge belege bei insgesamt rund 3,4 Millionen verkauften gebrauchten Pkw im Jahr 2008 die Qualität der Produkte im automobilen Fachhandel.

Das Wissen um die Schiedsstellen lasse indes noch zu wünschen übrig, betonte Koblitz weiter. Nur jeder zweite Fahrzeughalter habe laut DAT-Report von den Kfz-Schiedsstellen des Handwerks gehört. Noch weniger bekannt seien die Gremien des Handels. Nur 33 Prozent der Gebrauchtwagenkäufer des Jahres 2008 wüssten von diesen Schiedsstellen. Die eigens eingerichtete Domain www.kfz-schiedsstellen.de liste alle Kfz-Schiedsstellen auf und informiere über deren Arbeitsweise. Die Schiedsstellen regelten Meinungsverschiedenheiten zwischen Autokunden und Kfz-Meisterbetrieben schnell, unbürokratisch, mit hohem Sachverstand und für den Autofahrer kostenlos. Voraussetzung sei allerdings, dass der Betrieb, gegen den sich die Beschwerde richte, Mitglied in der Kfz-Innung sei. Auf unverändert hohem Niveau liege der Anteil der abgewiesenen Kundenbeschwerden (12,6 Prozent), weil keine Mitgliedschaft bestehe.

Neuwagen weiter auf Überholspur

Zuwächse von nahezu 20 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat halten das Geschäft mit neuen Pkw auf hohem Niveau. "Dank Umweltprämie bleibt der Markt für neue Autos auf der Überholspur," sagte heute Robert Rademacher, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes mit dem ergänzenden Hinweis auf einen deutlich geringeren Auftragseingang (plus 18 Prozent, Vormonat: plus 92 Prozent). 379.600 Pkw seien im April erstmals zugelassen worden.

Kumulativ sei der Auftragseingang mit leicht über 40 Prozent über Vorjahresniveau derart ermutigend, dass man bei der Jahresprognose für 2009 inzwischen von einem Gesamtmarkt von über 3,2 Millionen Neuzulassungen ausgehe. Ursprünglich habe man den Markt unter drei Millionen eingeschätzt.

Die insgesamt ermutigende Bilanz zeige aber auch erste Dämpfer, denn der Boom der Jahreswagen sei offensichtlich bereits vorüber. Der KBA-Statistik zufolge gingen die Besitzumschreibungen im Segment der bis zu zwölf Monate alten Pkw um 26 Prozent zurück. Es überrasche nicht, dass der Gebrauchtwagenmarkt insgesamt im April ins Minus gerutscht sei. Kumulativ gebe es noch ein leichtes Plus.

Außergerichtliche Schlichtung im Kfz-Gewerbe

An die Schiedsstellen der sächsischen Innungen des Kfz-Gewerbes wurden im vergangenen Jahr insgesamt 611 (Vorjahr 577) Beanstandungen von Kunden angezeigt. Davon betrafen 142 (Vorjahr 147) den Gebrauchtwagenhandel und 469 (Vorjahr 430) Werkstattleistungen.

457 Beanstandungen (Vorjahr 459) wurden im Vorverfahren erledigt. Der Antrag musste 321-mal (Vorjahr 322) abgewiesen werden, weil der betroffene Betrieb kein "Meisterbetrieb der Kfz-Innung" war bzw. zum Meisterschild nicht das Zusatzzeichen "Gebrauchtwagen mit Qualität und Sicherheit" führte.

In 67 Fällen wurde das Verfahren durch einen Vergleich beendet und in 46 Fällen wurde zugunsten der Antragsteller durch den Spruch der Schiedskommission entschieden. Am häufigsten wurden nicht behobene Fehler bei Werkstattaufträgen und technische Mängel an den Gebrauchtwagen beanstandet.

Die Adressen Schiedsstellen für das Kfz-Gewerbe in den örtlich zuständigen Kfz-Innungen finden Sie im Internet unter www.kfzschiedsstelle.de und www.kfz-sachsen.de.

Zum Herunterladen: Pressemitteilung2009.pdf

ProMotor 4/2009

Kfz-Meister lagern
die Reifen auch ein

Gute Noten für
Kfz-Meisterbetriebe

Tiefensee ist Schirmherr

Lkw-Rußfilter: Jetzt
Geld vom Staat sichern

Kfz-Betriebe rufen
die "Girls ans Auto"

Richtige Reifen
für jede Saison

Nach "Väterchen Frost"
kommt die Frühjahrskur

Zur Person

Pressetermine

Zum Herunterladen: ProMo0409.pdf