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Kfz-Mechatronikerinnen werden "Speed-Ladies"

Für einen exklusiven "Ladies-Testtag" bei der ADAC Procar-Rennserie können sich die motorsportbegeisterten Kfz-Mechatronikerinnen aus den Kfz-Meisterbetrieben bewerben.

Die Teilnehmerinnen (ab 18 Jahren) müssen mindestens eine nationale Fahrer-Lizenz der Stufe A besitzen und über erste Erfahrungen im Motorsport verfügen - ganz gleich ob im Kart-, Slalom-, Rallye- oder Rundstreckensport. Bewerbungen sind bis spätestens 31. August 2009 formlos per E-Mail unter dem Stichwort "Ladies-Testtag" an die E-Mail-Adresse info@adac-procar.de zu schicken. Darin müssen die kompletten Adressdaten mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie die Fahrer-Lizenz-Nummer mit einer kurzen Darstellung der bisherigen Motorsportaktivitäten angegeben werden.

Alle Bewerberinnen erhalten auf jeden Fall je eine Gastkarte inklusive Fahrerlagerzutritt für die nächste Veranstaltung der ADAC Procar vom 4. bis 6. September 2009, die im Rahmen der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) in Oschersleben stattfindet. Besonderer Höhepunkt ist ein Live-Konzert mit Sarah Connor. Am Sonntag, 6. September, werden dann vor Ort unter den anwesenden Bewerberinnen die drei Gewinnerinnen ausgelost, die am Ladies-Testtag der ADAC Procar teilnehmen dürfen.

Filter-Nachrüstung: Anträge ab 1.September

Die vom Bundestag Anfang Juli verabschiedete Richtlinie zur Förderung des nachträglichen Einbaus von Rußpartikel-Filtersystemen für Dieselfahrzeuge ist ab sofort auf der Internet-Seite des Bundesamts für Ausfuhr und Wirtschaftskontrolle (Bafa) einzusehen.

Wie ein Sprecher des Kfz-Gewerbes mitteilte, werden die Förderungsanträge ab dem 1. September 2009 bearbeitet. Das Förderprogramm sieht einen Bar-Zuschuss von 330 Euro für den nachträglichen Einbau von Partikelminderungssystemen vor. Um die Förderung zu erhalten, müssen die Halter von Diesel-Pkw ihr Fahrzeug im Zeitraum vom 1. August 2009 bis einschließlich 31. Dezember 2009 mit einem Rußpartikelfilter nachrüsten und bis zum 15. Februar 2010 den Einbau gegenüber dem Bafa nachweisen. Um in den Genuss der Bar-Förderung zu kommen, muss das Fahrzeug bis einschließlich 31. Dezember 2006 erstmals zugelassen worden sein.

Anträge können beim Bafa ab dem 1. September 2009 bis einschließlich 15. Februar 2010 gestellt werden. Informationen zur Antragstellung finden sich ab sofort auf der Internet-Seite des Bundesamts unter www.bafa.de.

Kfz-Gewerbe zur GVO: Kompromiss ist vertretbar

Mit einem "fröhlichen und einem weinenden Auge" hat das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe auf den heute getroffenen Kompromiss zur Kfz-Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) reagiert. Der Kompromiss sei vertretbar.

Einerseits begrüße man die um nunmehr drei Jahre verlängerte heutige Regelung, andererseits melde man schon jetzt weitergehende Forderungen für den Automobilhandel an.

Der Branchenverband der Autohäuser und Werkstätten, sagte ein Sprecher heute in Bonn, sehe für den Handel weiteren Regelungsbedarf, während der so genannten "Mini-GVO" für Kundendienst und Instandhaltung zugestimmt werde. Eine Stellungnahme gegenüber der EU-Wettbewerbskommission werde kurzfristig erarbeitet.

Die EU-Wettbewerbskommission hat den Kompromiss einer dreijährigen Verlängerung und dem anschließenden Ende einer speziellen Regelung für den Verkauf von Neuwagen heute Mittag getroffen.

Kratzer im Lack sind als Mangel behebbar

In der wichtigen Frage, ob erneuerte Autoteile bei Gebrauchtwagen einen Mangel begründen können, hat jetzt der Bundesgerichtshof (BGH) zugunsten des Kfz-Gewerbes entschieden.

Im konkreten Fall ging es um einen zerkratzten Originallack, der ordnungemäß ausgebessert wurde und daher laut Gericht den Kunden keinesfalls berechtigte, vom Kaufvertrag zurückzutreten. Damit habe der BGH der Branche einmal mehr zu Recht den Rücken gestärkt und Rechtssicherheit gegeben, erklärte heute ein Sprecher des Deutschen Kfz-Gewerbes.

In dem Rechtsstreit hatte der Kunde einen vier Jahre alten Wagen gekauft und angezahlt. Bis zur Restzahlung sollte der Gebrauchte auf dem Betriebsgelände des Händlers bleiben. Dort wurde das Auto zusammen mit anderen Fahrzeugen zerkratzt. Der Kunde erklärte deshalb, er trete vom Kaufvertrag zurück, und forderte die geleistete Anzahlung. Nach Ansicht des BGH zu unrecht: Die beschädigte Originallackierung sei ein behebbarer Mangel gewesen. Durch die fachgerechte Neulackierung sei das Fahrzeug dann wieder in einen vertragsgemäßen Zustand versetzt worden.

Mangels einer anders lautenden Vereinbarung schuldet der Händler demnach nur eine mangelfreie und nicht die Originallackierung, resümierte der Sprecher die Begründung des Gerichtes. Dies gelte uneingeschränkt zumindest für Gebrauchtwagen, ab einem Alter von vier Jahren. Jedenfalls sei es bei vier Jahre alten Gebrauchten nicht mehr üblich, dass sich alle Fahrzeugteile noch im originalen Zustand befänden. Vielmehr reiche es aus, wenn wesentliche Fahrzeugteile technisch einwandfrei erneuert worden seien. Dabei komme es zwar auch darauf an, was ein Durchschnittskäufer objektiv erwarten könne. Objektiv hieße indes, dass Alter und Laufleistung maßgeblich seien und nicht die Erwartungshaltung des konkret betroffenen Käufers.

De-Minimis verlängert: Anträge bis 15. Oktober

Bis zum 15. Oktober 2009 verlängert wurde die Antragsfrist für das De-Minimis-Förderprogramm in diesem Jahr. Damit beteiligt sich der Bund finanziell an Maßnahmen zur Förderung von Sicherheit und Umwelt in Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen.

Über die bisher geltende Frist (30. Juni) hinaus nimmt das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) in Köln nun Anträge auch zwischen dem 15. Juli und 15. Oktober 2009 entgegen. Laut BAG würden die Fördermittel in diesem Zeitraum in der Reihenfolge des Antragseingangs vergeben. Daher sei eine Mittelvergabe trotz vorliegender Fördervoraussetzung nicht garantiert. Für das Förderjahr 2010 gilt der 1. November 2009 als Starttermin für die Antragstellung. Details zum "De-Minimis"-Förderprogramm finden sich im Internet unter www.bag.bund.de. Darüber hinaus hat das Bundesamt für Güterverkehr eine Service-Telefonnummer eingerichtet: (0221)5776-2699. Wie ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes betonte sollten Kfz-Betriebe die Chance unbedingt nutzen, im Vertriebs- und Servicebereich zusätzliche Umsätze zu generieren, indem sie ihre Kunden aus dem Güterkraftverkehrsbereich gezielt auf das "De-Minimis"-Förderprogramm ansprechen.

Keine Zertifizierung für Kfz-Betriebe

Aus aktuellem Anlass hat ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes darauf hingewiesen, dass Kfz-Betriebe, die Wartungs- und Reparaturarbeiten an Kraftfahrzeug-Klimaanlagen ausführen, eine Zertifizierung nicht benötigen.

Bis zum 4. Juli 2010 sei allerdings eine Schulung nach dem neuen Konzept erforderlich. In diesem Zusammenhang wurde ergänzend darauf hingewiesen, dass für den Verbrauch von Kältemitteln bereits seit 2005 keine Aufzeichnungs- und Nachweispflicht bestehe.

Achtung: Abzocke mit Umweltprämie

Auf eine höchst zweifelhafte "Agentur für die Umweltprämie" hat heute das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe aufmerksam gemacht. Mit Hinweis auf eine eigene Satzung und deren Inhalt "keine soziale Benachteiligung" heißt es in einem Schreiben, die Zahlung der Umweltprämie in Höhe von 2.500 Euro könne auch erfolgen, wenn man kein Auto zur Verwertung geben könne. Dies sei falsch.

Verbraucher sollten offensichtlich in eine Telefon-Falle gelockt werden. Allein die im Schreiben vermerkte Funktion "Auszahlungsbevollmächtiger der Agentur für die Abwrackprämie" habe eine Wertigkeit "wie ein 15 Euro-Schein". Eine unabdingbare Voraussetzung für die Gewährung der Umweltprämie sei die Verschrottung eines mindestens neun Jahre alten Autos und der Kauf eines Neu- oder Jahreswagens mit mindestens Euro 4.

Die vollständigen Voraussetzungen für die Umweltprämie sind unter www.kfzgewerbe.de und www.bafa.de veröffentlicht.

Kfz-Gewerbe sieht ein Etappenziel

Die vom Bundestag in der vergangenen Woche beschlossene Barförderung für den nachträglichen Einbau eines Rußpartikel-Filtersystems hat das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe als ein Etappenziel begrüßt. Die vom 1. August bis 31. Dezember, wahrscheinlich über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), gewährte Barförderung, werde dem Servicegeschäft Impulse geben können. Vor dem Hintergrund der erweiterten Fahrverbote in den Umweltzonen ab Januar 2010 gewinne der Filtereinbau zum Jahresende weiter an Bedeutung.

Das Kraftfahrzeuggewerbe, sagte Verbandssprecher Helmut Blümer, bleibe aber trotz des Etappen-Erfolgs bei seiner weitergehenden Forderung, einerseits die Fördersumme auf mindestens 500 Euro zu erweitern und andererseits den Förderzeitraum zu verlängern. Man werde die Politik auch nach dem Wahltermin daran erinnern, dass die Einbeziehung von Handwerk und Kleingewerbe in die Förderung "aktuell auf der Tagesordnung" bleibe.

VERBANDSNACHRICHTEN 3. Quartal 2009

Großes Medieninteresse...

Die IHM in München...

Politische Prominenz...

Positive Bilanz...

Messeimpressionen 2009...

BDK bietet ab sofort eine Autoversicherung an

Kartellrechtlicher Anspruch auf Autorisierung als MAN-Werkstatt

Dank und Anerkennung...

Kostenlos entsorgt
Hersteller sind zur Rücknahme von Altfahrzeugen verpflichtet

Ausgeraucht!
OBD-Prüfverfahren für Nutzfahrzeuge

AU(tsch)!
AU Software Version 3 führt bei neuen OBD-Pkws zu nicht bestandener HU

Branchenreport

Kennzahlenübersicht 2008

Stundenlöhne und Verrechnungssätze

Betriebsvergleich 2008

Vorsteuerabzug nur mit Liefertermin

Die Ist-Versteuerungsgrenze bei der Umsatzsteuer werden bundeseinheitlich auf 500.000 Euro erhöht

Neues Bilanzrecht in Kurzfassung

BFH-Urteil zur Dienstwagenbesteuerung

Kontenklärung

Merkblatt Herstellerinsolvenzen

Das Arbeitsverhältnis in der Zeit des Wehrdienstes oder Zivildienstes

Rücktritt bei "Montagsautos"

Fehlende Originallackierung bei Gebrauchtfahrzeug kein Mangel

Verspätete Ersatzteillieferung Gericht lehnt Entschädigung des Kunden ab

Wettbewerbsrecht reformiert

Werbung für Neufahrzeuge mit der Umweltprämie

Die besten Ausbildungsbetriebe...

Kfz-Innung Sachsen West bringt Kids sicher in den Kindergarten

Zum Herunterladen: sachsen03-2009.pdf

Fahrverbote ab 1. Juli

Autourlauber dürfen sich freuen: Wenn die zweite große Reisewelle in diesem Sommer über die Autobahnen in Deutschland gen Urlaubsregionen rollt, dann greifen wieder Fahrverbote.

Ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes sagte jetzt im Rahmen der Aktion "Sicher in den Urlaub", bis zum 31. August gelte an Samstagen von 7 bis 22 Uhr auf bestimmten Strecken ein Fahrverbot für Lkw ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Dennoch, so hieß es, müssten sich die Auto-Urlauber an Samstagen und Sonntagen auf Brummis einstellen. Es gebe zahlreiche Ausnahmen.