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kfz-intern 28/09

Jahrespressekonferenz am 1. März 2010
Fotogalerie zur Jubiläumsfeier
Ergebnisse des Licht-Tests 2009
Internet-Relaunch
Internet-Portale werben Betriebe
Die aktuelle Zahl
Neues aus den Medien


Zum Herunterladen: kfzi2009-28.pdf

Dunkle Aussichten für Nutzfahrzeuge

Auch Halter von Nutzfahrzeugen haben deutlichen Nachholbedarf bei der Funktionstüchtigkeit ihrer Kfz-Beleuchtung: Vier von zehn Brummis und Bussen sind mit fehlerhafter Licht-Anlage unterwegs. Damit bestätige die Mängelstatistik des Licht-Tests 2009 das alarmierende Ergebnis aus dem Vorjahr, sagte ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes zur Bilanz der Aktion. Die Mängelquote von 40,1 Prozent liege zwar leicht unter dem Vorjahresergebnis (42,8 Prozent), sei jedoch nach wie vor bedenklich hoch.

Dabei habe sich herausgestellt, dass Defekte an einem oder auch beiden Scheinwerfern in der Mängelliste ganz vorne liegen. Nahezu jeder fünfte Trucker oder Busfahrer sei "einäugig" unterwegs. Rund zwölf Prozent der überprüften Scheinwerfer waren zu hoch eingestellt und blendeten den Gegenverkehr. Auch Mängel an der rückwärtigen Beleuchtung seien mit 9,7 Prozent deutlich zu hoch. In der dunklen Jahreszeit und bei schlechten Witterungsverhältnissen stellten Nutzfahrzeuge ohnehin ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar, betonte der Sprecher und appellierte an alle Brummifahrer, stärker als bisher auf die Lichtanlage ihres Fahrzeugs achten.

Im Jahr 2006 hatten die Organisatoren Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe und Verkehrswacht entschieden, Deutschlands größte Verkehrssicherheitsaktion für Pkw-Fahrer auch auf Nutzfahrzeuge auszudehnen: Seitdem bieten Nfz-Meisterbetriebe sowie speziell ausgerüstete Werkstätten der Prüforganisationen den kostenlosen Licht-Test auch für die größten Verkehrsteilnehmer an. Das Ergebnis, so der Sprecher, bestärke die Absicht, die Überprüfung der Nutzfahrzeuge in kommenden Jahren fortzusetzen.

Unterstützt wurde der Licht-Test 2009 durch den ADAC, AutoBild, Osram, den Zentralverband der Augenoptiker und Subaru. Die Aktion stand unter der Schirmherrschaft von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee.

ZDK: Abwälzung des Restwertrisikos unwirksam

Dem Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) vorliegende Rechtsgutachten erklären die Abwälzung des Restwertrisikos bei Leasing-Rückläufern auf den Handel im Wege Allgemeiner Geschäftsbedingungen (AGB) für grundsätzlich unwirk­sam. Eine solche Risikoverlagerung durch die herstellereigenen Leasinggesellschaften, so die Quintessenz dieser Gutachten renommierter Anwaltskanzleien, stelle eine dem deut­schen AGB-Recht zuwiderlaufende unangemessene Benachteiligung der Händler dar.

"Daimler hat durch volle Übernahme des Verlustrisikos aus noch schwebenden Verträgen gezeigt, wie eine faire Lösung aussieht. Daran müssen sich andere Hersteller jetzt messen lassen", erklärte ZDK-Hauptgeschäftsführer Axel Koblitz. Es sei absolut indiskutabel, dass in fast allen Ländern die Finanztöchter der Hersteller das Restwertrisiko der ihnen gehörenden Leasingfahrzeuge trügen, während in Deutschland der Handel die Verluste ausbaden solle, die nicht zuletzt dadurch entstanden wären, dass die Hersteller den Markt mit Fahrzeugen überdrückt hätten. Es sei höchste Zeit, so Koblitz weiter, dies jetzt zu korrigieren.

Leichtlauföle schonen Batterie und Geldbeutel

Eine schwache Batterie ist der Dauerbrenner in der Winter-Pannenstatistik. Springt in der winterlichen Kälte der Wagen nicht an, kann das auch am falschen Motoröl liegen. Darauf haben jetzt das Deutsche Kfz-Gewerbe und der Mannheimer Schmierölspezialist Fuchs Europe Schmierstoffe in ihrer gemeinsamen Serviceoffensive hingewiesen. Oft machten Leichtlauföle den feinen Unterschied zwischen einem erfolgreichen Kaltstart und dem Anruf bei der Pannenhilfe aus. Die leichtere Schmierung bei niedrigen Temperaturen entlaste die Batterie enorm und sorge für einen schonenden

Leichtlauföle funktionieren nicht nur bei sehr hohen, sondern auch bei sehr niedrigen Temperaturen bestens. Das im Vergleich zu einfachen, herkömmlichen Motorölen deutlich bessere Fließverhalten sichert einem Verbandssprecher zufolge, dass der Motor viel schneller durchölt und sich so die Reibung aller beweglichen Teile im Motor mindert. Auf diese Weise verringere sich der Strombedarf bei einem Kaltstart um ein Viertel. Moderne Leichtlauföle (5W oder 0W) seien gerade bei Frost weitaus dünnflüssiger als herkömmliche Motorenöle (10W, 15W oder 20W). Damit erleichtere es der Ölpumpe, das Schmieröl durch die Versorgungsleitungen des Motors zu drücken. Bei einer Temperatur von minus zehn Grad Celsius etwa erreiche ein modernes Öl der Viskositätsklasse 0W-30 oder 0W-20den nötigen Öldruck im Motor zweimal schneller.

Die Investition in ein modernes Leichtlauföl lohnt sich: Die Energieeffizienz-Initiative "ich und mein auto", die vom Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe unterstützt wird, bescheinigt Leichtlaufölen ein Spritspar-Potenzial von bis zu sechs Prozent: vier bis sechs Prozent in der Stadt, zwei bis vier Prozent auf Landstraßen und zwei Prozent bei Autobahnfahrten. Zudem rechne sich, dass der Motor durch schnellere Durchölung wenige verschleiße, der Ölverbrauch durch den höheren Verdampfungspunkt abnehme und die bessere Schmutzaufnahme Ablagerungen vermeide.

BDK kooperiert mit Mazda

Hamburg. Die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe AG (BDK) und die Mazda-Händler-Dienstleistungs GmbH arbeiten zukünftig im Bereich Finanzdienstleistungen zusammen. Nach Angaben von Dr. Hermann Frohnhaus, Sprecher des Vorstandes der BDK, steht den Mazda-Händlern das gesamte Portfolio an Finanzdienstleistungen zur Verfügung, das die BDK für den Handel entwickelt hat: angefangen bei der Finanzierung bis hin zu Leasing und Refinanzierung bietet die BDK Produkte, die auf den Handel und seine Kunden zugeschnitten sind.

Interessierte Händler können sich direkt auf der Internetseite der BDK über das Leistungsangebot der Bank informieren: www.bdk-bank.de

Licht-Test 09: Jeder Zehnte ist ein Blender

Die Bilanz des Licht-Tests 2009 fällt ernüchternd aus: Bei der Verkehrssicherheitsaktion in diesem Herbst ist die Mängelquote mit 37,1 Prozent erneut gestiegen (2008: 36 Prozent). Auf den Pkw-Bestand hochgerechnet bedeute dies, dass rund 15 Millionen Fahrzeuge mit Mängeln an der Beleuchtungsanlage unterwegs seien, betonte ein Sprecher des Deutschen Kfz-Gewerbes.


Im Mittelpunkt der Aktion stand die richtige Einstellung der Scheinwerfer. In den Meisterbetrieben der Kfz-Innungen wurden nicht nur die Lichtanlagen der Fahrzeuge kostenlos überprüft - die Autofahrer wurden auch über den Zusammenhang zwischen Scheinwerfereinstellung und mitgeführter Last informiert. Die Bilanz mit hochgerechnet rund vier Millionen Blendern auf unseren Straßen (10,2 Prozent) habe den Handlungsbedarf bestätigt.

Den ersten Platz in der Mängelstatistik nimmt die Beleuchtung im Frontbereich ein. 15,4 Prozent der Fahrzeuge waren "einäugig" unterwegs, bei 7,9 Prozent der Fahrzeuge funktionierte kein Scheinwerfer richtig. Die rückwärtige Beleuchtung schnitt im Vergleich zum Frontbereich besser ab. Dennoch ist die Mängelquote mit 9,5 Prozent im Hinblick auf die Verkehrssicherheit weiterhin zu hoch. Fast jedes fünfte Auto kam mit einem defekten Bremslicht zur Aktion.

Der Verbandssprecher sieht die Ursache der hohen Mängelquote im offensichtlichen Rotstift bei Service und Wartung ebenso wie in dem vergleichsweise alten Fahrzeugbestand. Der Sprecher bestärkte mit Blick auf die Ergebnisse die Absicht, auch im Oktober 2010 Deutschlands größte Beleuchtungsaktion fortzusetzen. Vor allem in der dunklen Jahreszeit sollten Autofahrer auf eine funktionierende Lichtanlage achten.


Der Licht-Test wird vom Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe und der Verkehrswacht organisiert. Der bisherige Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hatte auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft übernommen. Zudem profitiert der Licht-Test bereits seit vielen Jahren von der aktiven Unterstützung des ADAC. Tatkräftige Helfer sind der Zentralverband der Augenoptiker, Osram als offizieller Lampenpartner, AutoBild als Medienpartner und Subaru als Autopartner für das Licht-Test Gewinnspiel.

Pkw-Automonat - Alle Zahlen Oktober 2009



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Kfz-Gewerbe feiert Geburtstag mit Zeitreise durch 100 Jahre

Bonn/Berlin. Ganz im Zeichen des 100-jährigen Jubiläums steht die 37. Bundestagung des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes am 25. und 26. November 2009 in Berlin. Mit drei wichtigen Branchenthemen beschäftigen sich die Teilnehmer am ersten Tag. Dazu gehören aktuelle Trends in der Automobilwirtschaft und ihre Konsequenzen für das Kfz-Gewerbe sowie die Themen Elektromobilität sowie Bereitstellung von Reparaturdaten für die Kfz-Meisterbetriebe. Die ZDK-Verbandsspitze mit Präsident Robert Rademacher sowie den Vizepräsidenten Wilhelm Hülsdonk und Ulrich Fromme wird die drei mit hochkarätigen Fachleuten besetzten Diskussionsforen eröffnen.

Mit einer unterhaltsamen Zeitreise durch zehn Dekaden des Verbandsbestehens feiert das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe dann am 26. November 2009 in Berlin den 100-sten Geburtstag. Etwa 900 Teilnehmer erwarten darüber hinaus die Grußworte von Spitzenvertretern aus Politik und Automobilindustrie, unter ihnen ZDH-Präsident Otto Kentzler, VDA-Präsident Matthias Wissmann und VDIK-Präsident Volker Lange. Höhepunkt der Festveranstaltung im Berliner Hotel Maritim wird die Rede von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle sein. Durch das Programm führt TV-Moderator Dieter Moor.

Den Abend gestalten das "Springmaus-Theater" aus Bonn, die A-Capella-Gruppe "6-Zylinder" aus Münster und die Berliner RIAS Big Band. Das Programm moderiert ARD-Wetterfee Claudia Kleinert.

Countdown für den Wechsel

Wer seine Kfz-Versicherung wechseln möchte, sollte sich sputen: Die Kündigung muss bis zum Stichtag 1. Dezember 2009 bei der Versicherung eingehen. Grund genug für die Versicherungen, im Endspurt um die Gunst der Kunden jetzt mit neuen Tarifen und Bedingungen aufzuwarten - zugunsten der Autofahrer. Damit der Autofahrer sich bei der Qual der Wahl richtig entscheidet und der Wechsel reibungslos verläuft, haben die Experten der Kfz-Innungen wichtige Spielregeln zusammengefasst:

- Im ersten Schritt ist zu prüfen, ob der neue Versicherer den Vertrag im selben Umfang akzeptiert wie der jetzige Anbieter. Denn bei der Teil- und Vollkasko dürfen Versicherer Verträge auch ablehnen.

- Wer kündigt, sollte sich den Eingang des Schreibens schriftlich bestätigen lassen. Wird die Zeit bis zum Stichtag knapp, ist die Kündigung per Einschreiben/Rückschein ratsam.

Billig ist nicht immer gut. Vielmehr schützt der Blick ist Kleingedruckte im Fall der Fälle vor bösen Überraschungen:

- Die Neuwertentschädigung bei Totalschaden oder Diebstahl sollte für mindestens sechs Monate sicher sein. In wirklich guten Verträgen umfasst der Schutz sogar zwölf Monate und mehr.

- Um für alle Fälle gewappnet zu sein, ist bei der Haftpflicht eine Deckungssumme vom 100 Millionen Euro ein Muss.

- Der Autofahrer sollte sich nicht das Zepter aus der Hand nehmen lassen und auf die freie Wahl der Werkstatt achten. Bei einer vereinbarten Werkstattbindung überlässt er die Schadenregulierung indes der Versicherung. Das kann Kulanzleistungen und verlängerte Garantiefristen gefährden.

<span style=\'color:#FF0000\'>Sachkundeschulung Klimaanlagen</span>

Am 04.07.2006 trat die Verordnung (EG) Nr. 842/2006 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 17.05.2006 über bestimmte fluorierte Treibhausgase (F-Gase Verordnung) in Kraft. Sie gilt in Deutschland seit dem 04.07.2007.
Danach müssen alle Personen, die an Kraftfahrzeug-Klimaanlagen Wartungs- bzw. Reparaturarbeiten (Rückgewinnung von R134a) durchführen, eine Ausbildungsbescheinigung erwerben, den so genannten Sachkundenachweis; dies muss bis spätestens zum 04.07.2010 erfolgt sein.

In unserem Schulungszentrum in Altmittweida findet dazu eine Sachkundeschulung an Kfz-Klimaanlagen (1 Tag) statt. Bei Interesse bitten wir Sie um telefonische Anmeldung.