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Kfz-Gewerbe begrüßt alte Pendlerpauschale

Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, die umstrittene Kürzung der Pendlerpauschale für unwirksam zu erklären, begrüßt. Der am heutigen Dienstag tagende Vorstand des Verbandes der Autohäuser und Werkstätten aktualisierte seine politischen Maßnahmenforderungen, in der bisher eine politische Rückkehr zur alten Regelung von ersten Kilometer an gefordert wurde. Das Karlsruher Urteil könne wie ein kleines Wachstumspaket funktionieren, da erfahrungsgemäß die Steuerersparnis vielfach in die Anschaffung eines jüngeren Fahrzeuges geflossen sei.

Die Branche hatte argumentiert, dass die "alte Regelung" ein jährliches Plus von rund 30.000 Autokäufen bringen könne. Die jährliche Erstattung von rund 2,5 Millionen Euro entspräche rund 100.000 neuen Pkw.

Mit dem Urteil können die etwa 16 Millionen Berufspendler wieder alle Fahrten zwischen Arbeitsplatz und Wohnort mit einer Pauschale von 30 Cent steuerlich geltend machen. Die gekippte Regelung hatte dagegen vorgesehen, dass ab 2007 erst Fahrten ab dem 21. Kilometer abgesetzt werden können. 2,5 Milliarden Euro hätte der Staat jährlich so gespart.