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Expertenrat zur Winterreifenzeit

Sind Ganzjahresreifen genauso gut wie Winterreifen? Wo kann ich mich über die Qualität der verschiedenen Winterreifen informieren? Worauf sollte ich beim Online- Reifenkauf achten? Am 24. Oktober beantworten Experten unter der kostenfreien Telefonnummer 0 800 - 5 33 22 11 die Fragen von Autofahrern rund um das Thema "Winterreifen". Hans-Walter Kaumanns (Foto), Referent im Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe wird wie weitere Experten von 10 bis 17 Uhr für Fragen zur Verfügung stehen.

Nicht nur bei Schnee und Eis - sondern bereits bei Temperaturen unter sieben Grad, Nässe oder Raureif sind Winterreifen den Sommerreifen in allen Sicherheitsbelangen überlegen. Wer in der kalten Jahreszeit sicher unterwegs sein will, sollte daher sein Auto mit Winterreifen ausrüsten. Und seit Mai 2006 schreibt, nach Angaben Kaumanns, auch die Straßenverkehrsordnung allen Fahrern und Fahrerinnen vor, die Bereifung den Wetterverhältnissen anzupassen.

Damit die Autofahrer vom Winter nicht kalt erwischt werden, empfehlen die Experten des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes im Rahmen der Initiative PRO Winterreifen allen Autofahrern, von Oktober bis Ostern nur mit Winterreifen unterwegs zu sein. Denn wer mit Sommerreifen unverhofft auf eine glatte Straße gerät und einen Unfall verursacht, muss 40 Euro Bußgeld zahlen und kassiert einen Punkt in Flensburg - ganz zu schweigen von der Gefahr für Leib und Leben.

Rufen Sie an: Mittwoch, 24. Oktober, 10 bis 17 Uhr.
Kostenfreie Rufnummer 0800 5 33 22 11.

Reifen-Tipp: Hinten die guten

Die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe für Reifen beträgt 1,6 Millimeter. Doch viele Experten warnen davor, die letzten Toleranzen zu nutzen, um sparen zu wollen. Den Bodenkontakt zu verlieren sei gefährlich. Die Reifen-Experten aus den Kfz-Meisterbetrieben raten daher, bei Winterreifen mindestens vier Millimeter Profil zu haben. Dabei sei es saisonal unabhängig, die besten beiden Reifen auf die Räder der Hinterachse aufzuziehen. Eine stabile Führung des Fahrzeugs erschwere das so genannte Übersteuern, das heißt, der Wagen bricht mit dem Heck aus. Der Tipp der Kfz-Meister: Neue Reifen auf die Hinterachse.

Väterchen Frost ist da: Winter-Tipps für kalte Tage

Auch wenn der Goldene Oktober sich zur Monatsmitte von seiner schönsten Seite zeigt, lässt sich "Väterchen Frost" nicht mehr verleugnen: Es hat den ersten Frost gegeben. Für Autofahrer heißt dies, das Auto auf die kalten Monate vorzubereiten. Ganz oben auf der Tipp-Liste der Auto-Experten des Kfz-Gewerbes steht der Wechsel von Sommer- auf Winterreifen. Aber auch Batterie, Motorenöl, Scheibenwaschanlage, die Türschlösser und die richtige saisonale Bordausrüstung müsse geachtet werden.

Von O bis O, von Oktober bis Ostern\' lautet eine Faustformel für das Fahren mit Winterbereifung. Die Reifen sollten aber noch mindestens vier Millimeter Profiltiefe haben, auch wenn der Gesetzgeber nur 1,6 Millimeter als den Mindestwert vorschreibe. In Österreich fordere der Gesetzgeber im Winter zum Beispiel sogar vier Millimeter.

Bei Minusgraden werde besonders die Batterie belastet. Sie sei nach wie vor eine der häufigsten Pannenursachen. Die Pole der Batterie sollten zum Winter hin mit einem weichen Tuch gereinigt werden und mit säurefreiem Fett geschmiert werden. Saubere und trockene Kontakte verhinderten, dass sich der Energiespeicher langsam entlädt. Der Motorraum rund um die Batterie solle weder verschmutzt noch feucht sein, um Kriechströme und die Gefahr eines Kurzschlusses zu vermeiden. Wer auf Nummer sicher gehen wolle, sollte bei nicht wartungsfreien Stromlieferanten den Säurestand in einem Kfz-Meisterbetrieb überprüfen lassen.

Die Auto-Experten empfehlen grundsätzlich nach vier bis fünf Jahren Betriebsdauer den Austausch der Batterie. Wer selbst den Wechsel vornehme müsse damit rechnen, dass durch die Unterbrechung der Stromversorgung das Autoradio oder andere elektronische Bauteile neu codiert werden müssten.

Sollte trotz aller Vorsichtsmaßnahmen der Wagen doch einmal wegen zu schwacher Batterie liegen bleiben, sei bei der Starthilfe auf die richtige Reihenfolge zu achten: Bei ausgestellten Motoren an beiden Fahrzeugen werde zunächst der rote Pluspol an den entladenen Stromspeicher angeschlossen und dann an die Spenderbatterie.

Das schwarze Kabel werde anschließend an den Minuspol des Spenderfahrzeuges angeklemmt und das andere Ende an eine blanke Karosseriestelle des Autos mit der entladenen Batterie. Danach erst werde der Spenderwagen gestartet, dann das liegen gebliebene Fahrzeug. Laufe der Motor wieder, werden die Kabel in umgekehrter Reihenfolge entfernt.

Auf die Motorenöle kämen in der kalten Jahreszeit ebenfalls erhöhte Anforderungen zu, um bei Frost die optimale Schmierung zu gewährleisten. Neben der eigentlich selbstverständlichen regelmäßigen Ölkontrolle komme eventuell auch ein Ölwechsel in Betracht. Moderne Leichtlauföle sorgten dank niedrigerer Viskosität für einen permanenten Schmierfilm bereits auf kurzen Strecken. Durch die geringere Beanspruchung der Ölpumpe beim Start werde außerdem die Batterie geschont.

Beim Kühlwasser müsse auf Frostschutzmittel geachtet werden. Das gelte auch für die Scheibenwaschanlage. Neue Wischblätter könnten bei Bedarf ebenfalls nicht schaden, damit Matsch, Salz und Schnee keinen Schmierfilm auf der Scheibe bildeten. Bei älteren Fahrzeugen sei zudem zu empfehlen, die Türdichtungen mit Gummipflege-mitteln geschmeidig zu halten. Graphit zum Schutz vor vereisten Schlössern sei dagegen überholt erklärten die Auto-Experten, da seit vielen Jahren die Schließzylinder aus anderen Materialien gefertigt werden. Besser seien spezielle Sprays für die Schließzylinder, die meistens Teflon enthalten.

Ein Blick auf die Funktionstüchtigkeit der Beleuchtung sei ebenfalls zu empfehlen, denn in der dunklen Jahreszeit gelte der Satz "Gesehen und gesehen werden" im Straßenverkehr besonders. Wer vor den kalten und dunklen Tagen ganz auf Nummer sicher gehen möchte, sollte in seinem Kfz-Meisterbetrieb einen Wintercheck vornehmen lassen.

Zeitumstellung auf Winterzeit

Am 28. Oktober 2007 ist es wieder soweit: Die Uhr wird von drei auf zwei Uhr zurückgestellt. In der Nacht zum Sonntag kann also eine Stunde länger geschlafen werden. Morgens wird es jetzt wieder früher hell aber dafür abends auch schneller dunkel. Wer bislang am Abend noch im Hellen mit dem Auto auf dem Heimweg war, wird jetzt wegen der Zeitumstellung Licht einschalten müssen.

Eine intakte und richtig eingestellte Lichtanlage ist daher in den Wintermonaten noch wichtiger als im Sommer. Wer auf Nummer sicher fahren will, sollte noch bis zum 31. Oktober am kostenlosen Licht-Test teilnehmen und die Lichtanlage in den Meisterbetrieben der Kfz-Innungen überprüfen lassen.

"Alle Zahlen - unsere Meinung September 2007"



Zum Herunterladen: Alle-Zahlen-unsere-Meinung-September-2007.pdf

Expertenrat zum Licht-Test

Was unterscheidet Tagfahrlicht vom Abblendlicht? Kann ich mein Auto mit Kurvenlicht nachrüsten lassen? Was kann ein Fernlichtassistent? Wann muss ich Nebelscheinwerfer einschalten? Am 4. Oktober beantworten die Partner des Licht-Tests erstmals unter der kostenfreien Telefonnummer 0 800 - 0 90 92 90 die Fragen von Autofahrern rund um das Thema "Fahrzeugbeleuchtung". "Wir erwarten, dass sich bundesweit etwa zwanzig Tages- und Wochenzeitungen an der Telefonaktion beteiligen und die Service-Hotline veröffentlichen", erklärte ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes.

Das Thema sei aktueller denn je, denn der Licht-Test als eine der "ganz großen Verkehrssicherheitsaktionen in Deutschland" gewinne mit zunehmender Verkehrsdichte jedes Jahr mehr an Bedeutung, so der Sprecher weiter. Das habe die hohe Mängelquote von 38 Prozent im vergangenen Jahr bestätigt. Zugleich mache der technische Fortschritt auch vor der Fahrzeugbeleuchtung nicht halt: Was verbirgt sich hinter Namen und Abkürzungen wie Day Light, DynaView, Cool Blue oder LED? "Hier besteht großer Aufklärungsbedarf", betonte der Sprecher. "Licht- und Service-Experten werden alle Fragen am Telefon beantworten." Die häufigsten Fragen und Antworten würden nach der Telefonaktion veröffentlicht.

Der Licht-Test, den Deutsches Kfz-Gewerbe und Verkehrswacht gemeinsam ausrichten, belege zudem das Engagement mittelständischer Unternehmer für die Sicherheit auf unseren Straßen: Die 40.000 Meisterbetriebe der Kfz-Innungen erwarten im Oktober wieder rund zehn Millionen Autofahrer zum kostenlosen Test der Fahrzeugbeleuchtung. Kleine Mängel würden dabei sofort behoben - lediglich Ersatzteile müssten bezahlt werden. Als Zeichen für intaktes Licht gebe es dann eine Plakette für die Windschutzscheibe. Unterstützt werde der Licht-Test 2007 durch den ADAC, AutoBild, Osram, den Zentralverband der Augenoptiker, das Forum Besser Hören, 3M und Citroën. Der französische Automobilhersteller sponsere als Autopartner den Hauptpreis, einen C4 Picasso im Wert von rund 23.000 Euro, für das Licht-Test-Gewinnspiel. Schirmherr der Aktion sei der Bundesverkehrsminister.

Weitere Informationen zum Expertentelefon unter www.telefonaktion.info

Service-Award für Kfz-Meisterbetriebe

"Nur wer im qualitativ hochwertigen Kundenkontakt punktet, wird auf Dauer den aktuell massiven Strukturwandel im Kfz-Gewerbe überstehen", resümierte Wolfgang Michel, Chefredakteur des Fachmagazins »kfz-betrieb« bei der Verleihung des etablierten Branchenawards: "Wer den Service nicht beherrscht, der hat kaum eine Überlebenschance im automobilen Geschäft. Der Kundenservice hat sich daher enorm entwickelt."


Der »kfz-betrieb«-Service-Award 2007 wurde in den drei Kategorien Pkw, Freie Betriebe und Nutzfahrzeuge verliehen und ist mit jeweils 3.000 Euro dotiert. »kfz-betrieb«-Chefredakteur Wolfgang Michel, Sven Leyens-Wiedau, Leiter Trade Marketing Pirelli Deutschland sowie Dietmar Neubauer, Leiter Verkauf Handel Fuchs Europe, übergaben den Preisträgern jeweils den Pokal und einen Scheck mit dem Preisgeld.

Die Jury des »kfz-betrieb«-Service-Award prämierte aus über 400 deutschlandweit eingegangenen Bewer­bungen jeweils drei Kfz-Betriebe, die als vorbildliche Beispiele für die gesamte Branche stehen. Die Pole-Position belegten:

Kategorie Pkw: Automobil Forum Stegmaier & Büeck GmbH, Crailsheim (Ford)
Kategorie Nutzfahrzeuge: Robert Kunzmann GmbH, Aschaffenburg (Mercedes-Benz)
Kategorie Freie Betriebe: Quante & Weber, Südkirchen (1a autoservice)


Die drei Erstplatzierten:

Pkw:
Platz 1: Automobil Forum Stegmaier & Büeck GmbH, Crailsheim (Ford)
Platz 2: Autohaus Jakob GmbH Kassel, Kassel (Chrysler, Jeep, Dodge, Honda)
Platz 3: VW - Audi Hermann Klein GmbH, Fuldatal (VW, Audi, Skoda
Platz 3: S & G Automobil AG, Kehl (Mercedes-Benz)

Nfz:
Platz 1: Robert Kunzmann GmbH, Aschaffenburg (Mercedes-Benz)
Platz 2: Horst Beständig GmbH, Gochsheim (Mercedes-Benz)
Platz 3: DC NL Mannheim/Heidelberg (Mercedes-Benz)

Freie Betriebe:
Platz 1: Quante & Weber, Südkirchen (1a autoservice)
Platz 2: Theo Niessing GmbH, Raesfeld (Bosch Service)
Platz 3: Auto Heunisch, Geroldshausen (Autofit, Seat).

Freie Autodaten führen nicht zu einem Preisrutsch

Den Beschluss der EU-Kommission zur Freigabe Technischer Servicedaten an so genannte freie Werkstätten hat das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe in einer Stellungnahme als "die konsequente Anwendung bestehenden Rechts" bezeichnet. Eine entsprechende Regelung sei in der geltenden Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) enthalten. Das jetzt erfolgte Votum der Kommission, sagte ein Sprecher des Kfz-Verbandes, stelle sicher, dass alle Serviceunternehmen Zugang zu den erforderlichen Daten erhielten. Dies betreffe auch markenfremde Unternehmen im Kfz-Gewerbe.

Der Sprecher warnte vor überzogenen Erwartungen auf die Servicepreise. Reduzierungen um die Hälfte, wie sie die Kommission erwarte, widersprächen jeder Realität. Im Verdrängungsmarkt Service herrsche nicht zuletzt aufgrund rückläufiger Wartungsloyalität und steigender Produktqualität ein harter Wettbewerb. Wörtlich hieß es: "Die Freigabe dieser Auto-Daten führt nicht zu einem Preisrutsch im automobilen Service".

Die EU-Kommission hatte am Freitag vergangener Woche beschlossen, die Hersteller Toyota, DaimlerChrysler, General Motors und Fiat zur Freigabe der Daten zu verpflichten.

BDK finanziert Service und Zubehör

Auf den unverändert starken Trend der Finanzierung im gesamten Autogeschäft hat jetzt die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK) reagiert: Mit dem Endkundenprodukt Reparatur- und Zubehörfinanzierung könne der Kunde notwendige Reparaturen durchführen lassen oder sich für eine attraktive Zusatzausstattung entscheiden.

Die Abwicklung sei einfach und werde mit einer leicht verständlichen Kundenbroschüre, die auch die Antragsformulare enthält, unterstützt. Weitere Informationen für Kfz-Betriebe unter www.bdk-bank.de oder unter der Servicerufnummer 0800/40 48 091. Informationen zu den BDK-Produkten gab es von der Außendienstmannschaft der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK) für Robert Rademacher (Mitte), Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, bei den Händlertagen der IAA. Im Bild (von links) Joachim Schröder, Vertriebsleiter West BDK, Ursula Löw, Natascha Riedel, Gebietsleiterinnen BDK sowie Stefan Meede, BDK-Vertriebsleiter Nord-Ost.

Neuer Kongress "Auto und Ausbildung"

"Zukunft sichern mit kompetenten Mitarbeitern" - unter diesem Motto veranstalten die Ausbildungsmagazine der Vogel Auto Medien den Kongress "Auto und Ausbildung - Das Forum" am 21. September 2007 in Würzburg. Die Veranstaltung, die erstmals verschiedene Aspekte der professionellen Ausbildung im Kraftfahrzeuggewerbe in den Mittelpunkt stellt, richtet sich an alle Ausbilder der Branche und zielt insbesondere auf Kernfragen für kleine und mittlere Betriebe. Schirmherr ist das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe.

Das Programm umfasst zwei Grundsatzvorträge und vier Praxis-Foren, in denen konkrete Fragen zu Themen wie "Nachwuchsmarketing", "Prüfung und Prüfungsvorbereitung", "Bewerberauswahl" und "E-Learning im Kfz-Betrieb" beantwortet werden. Da die Foren nacheinander stattfinden, hat jeder Teilnehmer die Möglichkeit, an allen Workshops teilzunehmen und somit sämtliche Informationen aus erster Hand zu erhalten.

Träger dieser eintägigen Veranstaltung sind die Ausbildungsmagazine der Vogel Auto Medien »autoFACHMANN« und »autoKAUFMANN« sowie das Fachmagazin »kfz-betrieb«. Das meistgelesene Fachmagazin im Kfz-Gewerbe informiert seit 97 Jahren die Branche, von Handel bis Service, und ist offizielles Organ des Deutschen Kfz-Gewerbes (ZDK), der berufsständischen Interessensvertretung für über 40.000 Autohäuser und Werkstätten.