Fotolia-Bild #37836664

Licht-Test 2008

Das Deutsche Kfz-Gewerbe weist darauf hin, dass eine funktionierende Beleuchtung entscheidend zur Verkehrssicherheit in der dunklen Jahreszeit beiträgt. "Alle Autofahrer sind eingeladen, am Licht-Test teilzunehmen und im Oktober die Licht-Anlage ihres Fahrzeugs kostenlos in einem der mehr als 1.300 Meisterbetriebe der Innungen in Sachsen überprüfen zu lassen", erklärt Präsident Wolfgang Seifert.

Was 1956 mit einer Aktionswoche in wenigen Städten begann, ist heute die größte Verkehrssicherheitsaktion in Deutschland. Autofahrer können rechtzeitig zum Beginn der "dunklen" Jahreszeit im Oktober die Lichtanlage in allen Meisterbetrieben der Kfz-Innungen oder bei Prüfstellen der Automobilclubs und Überwachungsorganisationen kostenlos überprüfen und bei Bedarf korrigieren lassen - etwa benötigte Ersatzteile müssen bezahlt werden. Bei bestandenem Test erhalte der Kunde die neue Licht-Test-Plakette für die Windschutzscheibe. Die Mängelquote 2007 habe gezeigt, dass rund vier von zehn Fahrzeugen mit defektem Licht unterwegs sind, bekräftigt Seifert den Handlungsbedarf: "Daher werden wir auch in Zukunft an unserem Engagement gegen Blinde und Einäugige festhalten." Wer im Oktober zum kostenlosen Licht-Test in einen Meisterbetrieb fahre, gewinne nicht nur an Sicherheit, sondern habe auch die Chance auf ein neues Auto, einen Mitsubishi Lancer im Wert von rund 25.750 Euro.

Der Licht-Test wird vom Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe gemeinsam mit der Deutschen Verkehrswacht organisiert. Schirmherr ist Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee. Partner der Aktion sind in diesem Jahr der ADAC, Osram und AutoBild sowie Mitsubishi.

Zum Herunterladen: Pressemitteilung_Lichttest_2008.pdf

Premiere für den Licht-Test

Ein neues Projekt startet mit dem Licht-Test. "Zulassungs-TV" ist Fernsehen mit Servicethemen in den Zulassungsstellen, um Wartezeiten zu gestalten. Eines der Themen bei der Premiere ist unter der Moderation von Christina Ringer der Licht-Test, der am 1. Oktober beginnt. Dass besonders in der dunklen Jahreszeit die Beleuchtung an den Fahrzeugen wichtig ist, zeigt die Mängelquote der vergangenen Aktion. Rund ein Drittel der Autos, hieß es vom Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe, habe Mängel. Bei Nutzfahrzeugen sei diese Quote noch höher. Der Licht-Test wird in den Kfz-Meisterbetrieben und in den Prüfstellen der Überwachungsorganisationen und Automobilklubs vom 1. bis 31. Oktober angeboten.

Kfz-Betriebe mit Umweltplaketten

Gut vorbereitet auf den erwarteten Ansturm der Autofahrer auf die Umweltplakette sind die Autohäuser und Werkstätten in Frankfurt, in München und im Ruhrgebiet.

Ab 1. Oktober gibt es in diesen Gebieten, wie das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe mitteilte, die nächsten Umweltzonen. Zum Befahren dieser innerstädtischen Gebiete benötigen alle Fahrzeuge mit wenigen Ausnahmen die nach Schadstoffklasse farblich unterschiedlich gestalteten Plaketten, die auf der Basis des Eintrags im Fahrzeugschein oder der Bescheinigung Teil 1 vergeben werden. Aufgrund der Erfahrungen in den bereits seit Jahresbeginn eingerichteten Umweltzonen, zum Beispiel in Berlin, könne man davon ausgehen, dass Verstöße mit einem Bußgeld von 40 Euro und einem Punkt in Flensburg bestraft würden. Die Umweltplakette gibt es auch bei Überwachungsorganisationen und den Straßenverkehrsbehörden.

Ja zum grünen Pfeil



Zum Herunterladen: Gruener-Pfeil-01.pdf

Ausbildungsstatistik 31.08.2008

Die Handwerkskammern haben die Zahlen über die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zum 31.08.2008 bekanntgegeben.


Zum Herunterladen: Statistik_2008-2009.xls

Kfz-Gewerbe geht in Transporter-Offensive

Filter-Demonstration mit der Umwelthilfe - Eine Million Umrüstungen sind möglich - Vorsichtige Prognose - Ausnahmen mit Augenmaß

Frankfurt. Das Kraftfahrzeuggewerbe geht in die Offensive! Gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe (DUH) demonstrierte der Kfz-Verband auf der Automechanika auf dem Frankfurter Messegelände die Nachrüstung von Transportern mit Rußpartikelfiltern. Wilhelm Hülsdonk, Vizepräsident und Bundesinnungsmeister des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, sagte vor Journalisten nach dem Debakel durch mangelhafte Filtersysteme für Pkw stehe die Branche vor einem Neubeginn. Es gehe um die Umwelt, das Servicegeschäft, aber auch um Vertrauen und Kompetenz "für ein gutes Produkt und Servicequalität".

Hülsdonk sagte weiter mit dem ersten Schritt der gemeinsamen Transporter-Offensive ziele man vor allem auf die Fahrzeuge der Abgasnorm Euro 3. Dies seien rund 36 Prozent der etwa 1,6 Millionen Fahrzeuge, die ein Gesamtgewicht bis 3,5 Tonnen hätten. Das Filter-Angebot für diese Fahrzeuggruppe werde bis Jahresende bei rund 80 Prozent liegen, so dass "wir nach den Erfahrungen mit dem Pkw-Geschäft" rund 30 Prozent Nachrüstungen erwarten.

Diese Quote könne deutlich erhöht werden, gebe es eine steuerliche Förderung. Hülsdonk verwies darauf, dass es in den Fahrzeugklassen "oberhalb der Pkw bis 12 Tonnen" ein "Förderungs-Vakuum" gebe. Trotz der bisher bekannten steuerlichen Vorteile für die Transporter könne eine Förderung, gerade für Handwerks- und Kleingewerbebetriebe, die Nachhaltigkeit verbessern.

Mit Blick auf die neuen Umweltzonen in Frankfurt, München und in neun Städten des Ruhrgebietes forderte Hülsdonk von den Kommunen "Ausnahmen mit Augenmaß". Hierbei müsse man vor allem auch die nicht unerheblich große Gruppe der so genannten Stehfahrzeuge berücksichtigen, die zum Kunden oder zum Auftrag nur eine kurze Fahrtstrecke zurücklegten. Wörtlich: "Umweltschutz mit Augenmaß muss auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Möglichkeiten berücksichtigen".

Abschließend sagte der Vizepräsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, man sei sich mit den Umwelt- und Automobilverbänden einig, dass der Transporter für die Versorgung der Bevölkerung in den städtischen Gebieten eine zunehmend wichtige Position einnehme. Eine erfolgreiche Nachrüstung im Rahmen der Transporter-Offensive, mit der man im Kraftfahrzeuggewerbe auch eine Modernisierung des Fahrzeugbestandes erreichen wolle, könne Zeichen setzen für das Geschäft im "schweren Lkw-Bereich". Hier könne man theoretisch bis zu 1,8 Millionen Fahrzeuge mit einer durchschnittlichen Auftragsgröße "um 6.000 Euro" nachrüsten.

Für die Transporter gehe man davon aus, dass die Kosten der Umrüstung mit einem Rußpartikelfiltersystem für die Pkw-baugleichen Fahrzeuge auf "dem bekannten Niveau um 600 bis 700 Euro" lägen.

Politik-Papier mit vier Forderungen

Mit Nachdruck hat der Vorstand des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes in seiner ersten Sitzung nach den Neuwahlen ein Politik-Papier mit vier Forderungen verabschiedet. Im Mittelpunkt stehen die Wiedereinführung der Pendlerpauschale vom ersten Kilometer an, ein schneller endgültiger Termin für eine CO2-basierte Kfz-Steuer, der Verzicht auf steuerliche Nachteile für Dienstwagen und eine längere Förderung der Dieselfilter-Nachrüstung.

Robert Rademacher, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, sagte dazu, die mittelständische Kfz-Branche verbinde mit diesem einstimmig verabschiedeten Papier die Hoffnung, dass klare und verlässliche politische Entscheidungen die derzeit im Markt zu beklagende Verunsicherung der Kunden abbaue. Die rund 39.500 Autohäuser und Werkstätten spürten sowohl im Verkauf als auch im Service eine Konsumzurückhaltung, die wesentlich aus verschobenen politischen Entscheidungen resultiere.

Das Kfz-Gewerbe sehe dringenden politischen Handlungsbedarf, um die ökologisch erforderliche Verjüngung des Fahrzeugbestandes anzuschieben. Die jüngsten Zulassungszahlen mit einem rund zehnprozentigen Rückgang im August bestätigten das schlechte Konsumklima im schwierigen Automarkt Deutschland. Klare Entscheidungen, beispielsweise für eine Verlängerung der steuerlichen Förderung von Rußpartikelfiltern, hätten spürbare Impulse für Umwelt und Konjunktur.

Kfz-Gewerbe feiert Jubiläum in Berlin

Sein 100jähriges Bestehen wird das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe am 26. November 2009 in Berlin feiern. Der Vorstand des Zentralverbandes verabschiedete einstimmig einen Vorschlag, die jährliche Bundestagung zur "Jubiläumsfeier mit besonderen Inhalten und Gästen" auszugestalten. Rund 800 Teilnehmer werden erwartet.

Parallel dazu wird es zahlreiche Veröffentlichungen, eine Chronik, die in Dekaden die 100jährige Branchengeschichte darstellt, und weitere begleitende Projekte geben. Der Vorstand verabschiedete auch ein Logo, das zur Bundestagung 2008 am 15. September in Frankfurt den Repräsentanten von Kfz-Innungen, Landes- und Fabrikatsverbänden präsentiert wird. Die Jubiläumsfeier wird das Motto der aktuellen Marketingkampagne übernehmen - Wissen, Können, Leidenschaft.

Betrüger unterwegs!

Der Täter ist offenbar auf Audi TT spezialisiert.

Die Kriminalpolizei Esslingen macht auf einen Betrüger aufmerksam, der es offenbar auf Fahrzeuge des Modells Audi TT abgesehen hat. Er hat bereits bei Autohäusern in den Bereichen Esslingen und Nürnberg entsprechende Fahrzeuge betrügerisch erworben. Es handelt sich um einen etwa 30jährigen, korpulenten Mann mit sächsischem Dialekt.

Er legt einen gestohlenen Personalausweis, ausgestellt von der Stadt Lübben auf den Namen Thomas Giese, vor. Nachdem er das Fahrzeug zu einer Probefahrt ausgehändigt bekam, verschwand er auf Nimmerwiedersehen. Im Falle seines erneuten Auftretens bittet die Polizei noch während der Verhandlungen um umgehende Benachrichtigung der nächsten Polizeidienstsstelle.

Licht-Test: Mitsubishi sponsert den Hauptpreis

Bei jedem dritten Pkw funktioniert die Beleuchtungsanlage nicht richtig. Das jedenfalls war die Bilanz des traditionellen Licht-Testes im Oktober 2007. Auch in diesem Herbst wird der für Autofahrer kostenlose Licht-Test wieder durchgeführt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich rund zehn Millionen Autofahrer, die damit einen großen Beitrag zu mehr Verkehrssicherheit in der dunklen Jahreszeit geleistet haben. Im Rahmen der Aktion besteht die Chance, einen Mitsubishi Lancer im Wert von 25.750 Euro zu gewinnen. Mitsubishi Motors ist in dem Jahr erstmals Partner der Aktion. Im Autohaus Brüggemann, Meisterbetrieb der Kfz-Innung Düsseldorf, besiegelten jetzt Robert Rademacher, Präsident des Deutschen Kfz-Gewerbes, und Kunihide Kume, Executive Vice President von Mitsubishi Motors Deutschland, die Partnerschaft.

Mit dem Gewinnspiel setzt sich eine über zwanzigjährige Kooperation mit der wöchentlich erscheinenden Zeitschrift "AutoBild" fort, die einen Appell zu mehr Sicherheit auf unseren Straßen mit einem neuen Auto als Hauptpreis verbindet. "AutoBild" wird den Wettbewerb im Oktober veröffentlichen. Aber auch in den Werkstätten werden Autofahrer am Gewinnspiel teilnehmen können. Das Deutsche Kfz-Gewerbe erwartet, dass in den 39.500 Meisterbetrieben der Kfz-Innungen im Aktionsmonat wieder rund eine Million Teilnahmeflyer für die Kundinnen und Kunden ausliegen werden. Im vergangenen Jahr ist eine Beteiligung von nahezu 90.000 Einsendungen erreicht worden.

Im 52. Jahr seines Bestehens leistet der Licht-Test nach wie vor einen großen Beitrag für die Verkehrssicherheit. Im Jahr 2007 wurde an fast 3,5 Millionen Pkw in den Werkstätten die Lichtanlage im Rahmen der Verkehrssicherheitsaktion kostenlos richtig eingestellt. Auf den Pkw-Bestand hochgerechnet, sind bei einer Mängelquote von 35 Prozent rund 14 Millionen Fahrzeuge betroffen. Ähnlich bedenklich verhält es sich mit der Mängelquote bei Trucks und Bussen mit rund 34 Prozent.

Der Licht-Test wird gemeinsam mit der Deutschen Verkehrswacht organisiert. Neben Mitsubishi Motors wird die Aktion vom ADAC, dem Zentralverband der Augenoptiker und Osram unterstützt. Schirmherr ist Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee.