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Verschrottungsprämie schafft nur begrenzte Marktimpulse

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe hat den von der Koalition in der vergangenen Nacht gefassten Beschluss in einer ersten Stellungnahme als enttäuschend bezeichnet. Die Pflicht zur Verschrottung des bisherigen Fahrzeuges nehme der Maßnahme einen großen Teil ihrer Wirkung. Denn ein schrottreifes Fahrzeug würde in aller Regel nicht vom Käufer eines Neufahrzeugs oder Jahreswagens gefahren.

Das Kfz-Gewerbe hatte vorgeschlagen, auch den Umstieg von einem noch werthaltigen Altwagen auf ein umweltfreundlicheres Fahrzeug - allerdings in geringerem Umfang - zu prämieren.

<span style=\'color:#FF0000\'>Mängelstatistik 2008</span>

abzugeben bis 31.01.2009

per FAX 03727/969983 oder per E-Mail an schulungszentrum@kfz-sachsen-west.de

Zum Herunterladen: TSU-49d_Betriebliche_Jahresstatistik_2008.pdf

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<span style=\'color:#26509F\'>Vorlagen Prüfnachweisblätter 2009</span>



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Kfz-Gewerbe begrüßt alte Pendlerpauschale

Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, die umstrittene Kürzung der Pendlerpauschale für unwirksam zu erklären, begrüßt. Der am heutigen Dienstag tagende Vorstand des Verbandes der Autohäuser und Werkstätten aktualisierte seine politischen Maßnahmenforderungen, in der bisher eine politische Rückkehr zur alten Regelung von ersten Kilometer an gefordert wurde. Das Karlsruher Urteil könne wie ein kleines Wachstumspaket funktionieren, da erfahrungsgemäß die Steuerersparnis vielfach in die Anschaffung eines jüngeren Fahrzeuges geflossen sei.

Die Branche hatte argumentiert, dass die "alte Regelung" ein jährliches Plus von rund 30.000 Autokäufen bringen könne. Die jährliche Erstattung von rund 2,5 Millionen Euro entspräche rund 100.000 neuen Pkw.

Mit dem Urteil können die etwa 16 Millionen Berufspendler wieder alle Fahrten zwischen Arbeitsplatz und Wohnort mit einer Pauschale von 30 Cent steuerlich geltend machen. Die gekippte Regelung hatte dagegen vorgesehen, dass ab 2007 erst Fahrten ab dem 21. Kilometer abgesetzt werden können. 2,5 Milliarden Euro hätte der Staat jährlich so gespart.

BRV widerspricht Auto Bild-Test

"Ein unbenutzter Reifen gilt bis zu einem Alter von fünf Jahren als Neureifen." Mit dieser für den Reifenfachhandel rechtsverbindlichen Aussage widerspricht der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV) einem Artikel von Auto Bild. Ein Test der Zeitschrift hatte zur Schlagzeile, dass zwei Jahre "alte" Reifen für neu verkauft werden. Der BRV reagierte auf die im Artikel von Auto Bild gemachten Aussagen wie folgt:

"Wie Sie selbstverständlich wissen - in Ihrem Artikel aber völlig ausblenden - können rechtsverbindliche Aussagen zu Reifen im Sinne der Produkt- und Sachmängelhaftung nur die Reifenhersteller selbst treffen, also auch zum Reifenalter und in dessen Abhängigkeit zur Verwendung der Reifen, der Reifenfachhandel ist hier lediglich Mittler zwischen Reifenhersteller und Verbraucher. Der guten Ordnung halber hier noch einmal die diesbezüglichen Aussagen der Ihnen bekannten wdk-Reifenhersteller vom 12.09.2008, die für den Reifenfachhandel rechtsverbindlich sind."

Alarmierende Licht-Mängel bei Brummis und Bussen

Die Bilanz des Licht-Tests 2008 für Nutzfahrzeuge ist alarmierend: Nahezu 42,8 Prozent der Trucker und Busfahrer fahren mit defekter oder falsch eingestellter Beleuchtung. Damit hat deren Zahl um rund acht Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr zugelegt, berichtet das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe, das die bundesweite Verkehrssicherheitsaktion jedes Jahr im Oktober gemeinsam mit der Deutschen Verkehrswacht organisiert. Im Vorjahr war rund ein Drittel aller geprüften Nutzfahrzeuge mit defekter Beleuchtung unterwegs.

Defekte an einem oder auch beiden Scheinwerfern liegen in der Mängelliste ganz vorn. Etwa 13,6 Prozent der vorgeführten Nutzfahrzeuge fuhren mit einem defekten Scheinwerfer, bei 7,3 Prozent wurden sogar beide Scheinwerfer bemängelt. Auf den deutschen Nutzfahrzeugverkehr hochgerechnet bedeutet das 326.000 einäugige und rund 175.000 blinde Brummis und Busse auf unseren Straßen. Zudem blendeten 12,4 Prozent den Gegenverkehr mit zu hoch eingestellten Scheinwerfern. Auch die Heckbeleuchtung ist ein düsteres Kapitel: 12,9 Prozent der Rücklichter leuchteten mehr schlecht als recht.

Diese Zahlen belegen erneut, wie wichtig der Licht-Test ist. Seit dem Jahr 2006 bieten die Meisterbetriebe der Kfz-Innungen diesen kostenlosen Service auch für Nutzfahrzeuge an. Die Bilanz 2008 nahm der Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes zum Anlass, an alle Trucker und Busfahrer zu appellieren, verstärkt auf eine intakte Beleuchtung zu achten. Gerade in der dunklen Jahreszeit und bei schlechten Witterungsverhältnissen stellten Nutzfahrzeuge ohnehin ein erhöhtes Sicherheitsrisiko dar.

Licht-Test-Auto geht nach Sachsen-Anhalt

Der Licht-Test 2008 brachte einem Autofahrer aus Sachsen-Anhalt zur Verkehrssicherheit noch einen weiteren Gewinn: Der 60-jährige Günther Zettel aus Naumburg an der Saale gewann den Hauptpreis aus dem Licht-Test-Gewinnspiel des Deutschen Kfz-Gewerbes - einen Mitsubishi Lancer im Wert von rund 25.750 Euro. Bei der Übergabe des Gewinns sagte Obermeister Rudolf Rübner von der Kfz-Innung Sachsen Anhalt Süd, die kostenlose Überprüfung der Beleuchtungsanlagen sei eine der wichtigsten Verkehrssicherheitsmaßnahmen in Deutschland. Die Mängelquote 2008 von 36 Prozent bedeute auf den Bestand hochgerechnet, dass nahezu 15 Millionen Pkw mit Licht-Mängeln unterwegs seien. Trotz moderner Licht-Technik habe der Licht-Test nichts von seiner Bedeutung eingebüßt.

Im Oktober konnten Autofahrer wieder kostenfrei die Beleuchtung ihres Fahrzeugs unter anderem in den Kfz-Meisterbetrieben testen lassen und an einem Gewinnspiel teilnehmen. Günther Zettel war aus nahezu 90.000 Einsendungen als Gewinner hervorgegangen. Dafür musste er drei Fragen beantworten und die Lösung an AutoBild schicken. Mit der Verlosung haben das Deutsche Kfz-Gewerbe und seine Partner eine langjährige Tradition fortgesetzt, einen Appell zu mehr Sicherheit auf den Straßen mit einem attraktiven Preis zu kombinieren.

Das Deutsche Kfz-Gewerbe organisiert den Licht-Test gemeinsam mit der Verkehrswacht unter der Schirmherrschaft des Bundesverkehrsministers. Partner der Aktion waren in diesem Jahr neben Mitsubishi Motors Deutschland auch AutoBild, der ADAC, Osram und der Zentralverband der Augenoptiker. Augenoptiker boten im Aktionsmonat kostenlose Sehtests an.

Kfz-Verband mit Prognose: Noch 2,8 Millionen neue Pkw

Mit 2,8 Millionen neuen Pkw hat das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe seine Prognose für den deutschen Automobilmarkt im kommenden Jahr beziffert. Erstmals seit der Wiedervereinigung liegt somit die Erwartung des Branchenverbandes für die Autohäuser und Werkstätten deutlich unter der Marke von drei Millionen Fahrzeugen.

Robert Rademacher, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, sagte in einem Interview: "Einst gab es fast vier Millionen Neuzulassungen pro Jahr. Im kommenden Jahr rechnen wir mit 2,8 Millionen Neuzulassungen, davon viele Direktverkäufe der Autohersteller an den Autohäusern vorbei. Übrig bleiben für die Händler zwei Millionen zu verkaufende Autos - fast eine Halbierung zu einst."

Junge Kfz-Fachleute zeigten Spitzenleistung

Saarländer ist bester Kfz-Mechatroniker - Auszubildende aus Niedersachsen gewinnt Girls Casting

Travemünde. Deutschlands bester Kfz-Mechatroniker kommt aus dem Saarland. Im Finale des Bundesleistungswettbewerbs bewiesen 16 junge Finalisten aus den Landesausscheidungen in der Berufsbildungsstätte Travemünde, Schleswig-Holstein, ihr Können. Den Sieg errang Denis Köllner aus dem Kfz-Meisterbetrieb Grossklos in Saarbrücken. Der 23-jährige Geselle überzeugte die Jury mit handwerklichem Können und technischem Know-how. Den zweiten Platz erkämpfte sich Marco Stadtfeld (20) aus Traben-Trabach, Rheinland-Pfalz, und auf dem dritten Platz lag Sebastian Meyer (21) aus Lichtenow, Brandenburg. In einer Sonderausscheidung für Mädchen in der Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin überholte die 22-jährige Anja Holzbrecher aus Niedersachsen sieben harte Konkurrentinnen.

Vor einer Jury aus erfahrenen Werkstattpraktikern mussten die Gesellen im Bundesleistungswettbewerb 16 praktische Aufgaben lösen. Dabei mussten sie vor allem Störungen an der High-Tech-Ausstattung moderner Fahrzeuge diagnostizieren. Arbeiten an Getriebe und Fahrwerk, Wartung und Reparatur von Komfort- und Sicherheitssystemen sowie Motormanagement gehörten zum umfangreichen Leistungsprogramm. Das hohe Leistungsniveau der Teilnehmer habe einmal mehr die sehr gute Qualität der Ausbildung im Kfz-Handwerk belegt, betonte Birgit Behrens, Geschäftsführerin Berufsbildung im Deutschen Kfz-Gewerbe. Bereits seit über 40 Jahren findet jeweils im November die Bundesausscheidung im Praktischen Leistungswettbewerb für Jung-Gesellen statt.

Zum zweiten Mal hatte das Deutsche Kfz-Gewerbe auch junge Frauen in der Ausbildung zur Kfz-Mechatronikerin in einem bundesweiten Girls Casting dazu aufgerufen, sich den Herausforderungen am Automobil zu stellen. Acht ausgewählte Teilnehmerinnen mussten praktische Tätigkeiten aus dem Servicealltag leisten, wie sie in jedem Kfz-Meisterbetrieb vorkommen. Die Erstplatzierten werden als Botschafterinnen für den "Girls Day - Mädchen-Zukunftstag!" 2009 im Kfz-Gewerbe werben.