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Umweltprämie



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Werbemittel-News 1/2009



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BDK sichert Finanzierung

Hamburg. Die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK) reagiert mit einer Finanzierungslösung auf die Umweltprämie. So sichere die Bank für den Autohandel die volle Finanzierung des Kaufpreises und signalisiere somit ihren Handelspartnern freie Fahrt für die Umweltprämie. "Wir bieten unseren Kunden die Möglichkeit, die Umweltprämie in voller Höhe mitzufinanzieren. Dies gilt für Darlehens- und Leasingverträge.", sagte Hermann Frohnhaus, Sprecher des Vorstands der BDK. Habe das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Umweltprämie genehmigt, bestehe die Möglichkeit einer Sondertilgung. Dabei verzichte die Bank auf übliche Fristen.

Kfz-Gewerbe begrüßt die neue Kfz-Steuer

Die voraussichtlich zum 1. Juli 2009 reformierte Kfz-Steuer ist vom Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe als eine "richtige, richtungweisende Maßnahme" begrüßt worden. Ein Sprecher des Kfz-Verbandes sagte heute zum Beschluss der Bundesregierung, die steuerliche Kombination aus Hubraum und Verbrauch mache den Weg frei für eine umweltverträgliche Modernisierung des Pkw-Bestandes.

Gemeinsam mit der seit heute wirksamen Umweltprämie sei dies eine wirkungsvolle konjunkturstützende Maßnahme für den Automobilhandel in Deutschland.

Kfz-Gewerbe will einen schnellen Steuertermin

Vor einer weiteren Verzögerung beim Termin für eine kohlendioxid-basierte Kraftfahrzeugssteuer hat das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe gewarnt. Der angestrebte Termin 1. Juli 2009 dürfe nicht weiter durch ideologisch geprägte Diskussionen über hubraumstarke Fahrzeuge geprägt und verzögert werden.

Im Vordergrund, sagte ein Sprecher des Kfz-Verbandes vor der morgigen Sitzung des Bundeskabinetts, müsse nach dem richtigen Schritt der Umweltprämie ein weiterer konjunktureller Impuls für den standortgebundenen Automobilhandel stehen. Dieser Impuls sei mit dem jetzt vorgelegten Entwurf der Kfz-Steuer-Reform zudem ein effizienter Beitrag zum Umweltschutz, der durch die Verjüngung des Pkw-Bestandes erreicht werde.

Nur mit Plakette in die Innenstadt

Mit den beiden neuen Umweltzonen in Düsseldorf und Wuppertal ab 15. Februar wird es in zwei weiteren City-Bereichen nur mit Umweltplaketten erlaubt sein, die Innenstadt zu befahren. Die beiden neuen Umweltzonen in NRW sind Folge der nationalen Umsetzung einer EU-Richtlinie, die bereits in rund 30 anderen deutschen Städten zur Ausweisung von Umweltzonen geführt hat.

Die Umweltplaketten sind in den für die Abgasuntersuchung anerkannten Kfz-Meisterbetrieben, aber auch bei den Zulassungsstellen und Überwachungsorganisationen erhältlich. Ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes verwies heute darauf, dass Plakettensünder zur Kasse gebeten werden: 40 Euro und ein Punkt in Flensburg drohten den Autohaltern, die ohne Plakette in einer Umweltzone angetroffen werden. Die Plaketten gibt es je nach Schadstoffklasse in den Farben grün, gelb, rot.

Antrag für die neue Umweltprämie

Unter www.bafa.de wird ab morgen (27. Januar) der Antrag für die Umweltprämie von 2.500 Euro nach dem Beschluss des Bundeskabinetts erstmals veröffentlicht. Darauf hat das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe hingewiesen. Die Nachfrage in den Autohäusern sei so groß, dass man dem Automobilhandel empfohlen habe, entsprechende Papierkopien für die Kunden vorzuhalten. Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe verwies darauf, dass der Antrag für die neue Umweltprämie neben dem Verwertungsnachweis für das alte Auto auch den entwerteten Fahrzeugbrief und -schein sowie eine Kopie der Zulassung des neuen oder jungen Fahrzeuges haben müsse.

Trotz der enormen Nachfrage in den ersten Tagen nach dem Kabinettsbeschluss geht der Kfz-Verband nicht davon aus, dass der Topf für die Prämie kurzfristig erschöpft sei. Immerhin böte die Maßnahme der Bundesregierung Volumen für fast 600.000 Prämien.

Lebhafte Resonanz auf die Umweltprämie

Eine lebhafte Resonanz auf die neue Umweltprämie von 2.500 Euro für den Kauf eines neuen oder jungen Autos berichtet das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe. Immer mehr Kunden fragten bei Autohäusern und Werkstätten nach, wie sie die Umweltprämie beim Autokauf nutzen können.

Ein Sprecher des Verbandes erklärte heute, wenn Bundeswirtschaftsminister Glos wie geplant am morgigen Mittwoch die Verordnung unterzeichne sei der Weg für den Bundestagsbeschluss am 13. Februar frei. Nach derzeitigen Informationen werde die Prämie für Privatkunden gelten. Die aktuelle Definition eines Jahreswagens sehe die Zulassung längstens für zwölf Monate auf einen in Deutschland ansässigen Autohändler oder -hersteller vor.

Die Verschrottung des mindestens neun Jahre alten Fahrzeuges müsse durch den so genannten Verwertungsnachweis einer Altautoannahmestelle nachgewiesen werden. Das Antragsformular für die Prämie werde derzeit vorbereitet und kann, nach Angaben des Bundesministeriums für Wirtschaft, ab 27. Januar von der Internetseite www.bafa.de heruntergeladen werden. Der Kfz-Verband geht davon aus, dass durch die Prämie rund 200.000 zusätzliche Käufe neuer oder junger Pkw ausgelöst werden können.

Verschrottungsprämie: Händler wollen Klarheit

Wie das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe heute in Bonn mitteilte, erwarten die Autohäuser in Deutschland nun schnell Klarheit in allen Details zur Abwicklung der Verschrottungsprämie. Ab wann und wie können die Autokunden diese beanspruchen? Auch zu den konkreten Voraussetzungen lasse der bisherige Beschluss noch Fragen offen. Etwa gehe die genaue Definition von Jahreswagen daraus nicht hervor.

Dem Autokunden müsse jetzt Sicherheit für den Anspruch auf die Prämie gegeben werden, damit Autokäufe nicht weiter verschoben würden. Eine schnelle Bund-Länder-Einigung sei daher unabdingbar, erklärte der Branchenverband. Die Zustimmung von Bundestag und Bundesrat stehe noch aus. Auf keinen Fall dürfe das Paket in den Mühlen des Wahlkampfjahres zerrieben werden.

Das gelte gleichermaßen für die CO2-basierte Kfz-Steuer. Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe hatte nach Bekanntgabe des Konjunkturpaketes I gefordert, die längst überfällige CO2-Steuer noch vor der Bundestagswahl in Kraft zu setzen und auch auf jüngere Gebrauchtfahrzeuge zu erstrecken. Der Verband begrüße die angekündigte Umstellung zum 1. Juli 2009. Jetzt müsse zwischen Bund und Ländern sichergestellt werden, dass dieses Datum eingehalten und dem Kunden damit Planungssicherheit gegeben werde.

Kfz-Gewerbe: Prämie für alle "grünen Autos"

Branche fordert schnelle Hilfen von der Politik - Brief an Merkel - Kfz-Verband in der Kanzlerrunde - Mahnung an Politik: Den Mittelstand nicht vergessen - Aktionsplan gestartet

Bonn. Eine nach Emissionswerten gestaffelte Umweltprämie bis zu 3.000 Euro hat das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe gefordert. Das zweite Stabilitätspaket mit konjunkturstützenden Maßnahmen müsse stärker als bisher die Produkte und Dienstleistungen der Autohäuser und Werkstätten einbeziehen. Robert Rademacher, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, sagte heute vor Journalisten im Bonner Haus der Kfz-Verbände, eine derartige Prämie sei eine nahezu ideale Kombination für Wirtschaftsförderung, Standortsicherung und Umweltschutz. Diese Prämie könne nach vorsichtigen Schätzungen des Verbandes rund 200.000 Autokäufe, hälftig neu und gebraucht, auslösen. Ein derart signifikanter Marktimpuls bringe zudem eine zusätzliche Mehrwertsteuer-Einnahme von rund 500 Millionen Euro.

Rademacher verwies auf die einmonatige Erfahrung mit einer Prämie in Frankreich. Dort habe es kurzfristige Zuwächse bis zu 20 Prozent gegeben. Ein Vorschlag zur Diskussion, auch in der morgigen Kanzlerrunde mit Mittelstands-Themen, sei eine gestaffelte Umweltprämie. Ein "Upgrade" von Euro 2 oder schlechter in Euro 4, könne mit 1.500 Euro, ein zwei- oder mehrstufiger Aufstieg in Euro 5 oder Euro 6 mit bis zu 3.000 Euro belohnt werden.

Die Modernisierung des alten Pkw-Bestandes sei umweltpolitisch geradezu zwingend, sagte Rademacher mit dem Hinweis auf rund zwölf Millionen Pkw der Klassen Euro 2 und schlechter. Für diese mehrheitlich von privat gehaltenen Fahrzeugen sei eine Umweltprämie sinnvoll. Sie könne auch das noch bestehende Vakuum bis zur neuen Kfz-Steuer überbrücken und dabei starke Marktimpulse auslösen.

Der Verbraucherwunsch geht nach Darstellung des Präsidenten des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes mit steigender Tendenz zu den "grünen Autos". Dies zeige das Gewinner-Segment des Autojahres 2008; "Minis" hätten um 18 Prozent zugelegt, bei Gebrauchtwagen habe der Markenhandel seinen Marktanteil in einem rückläufigen Markt durch das Angebot junger Gebrauchtwagen gestärkt.

Der bisherige Schwerpunkt politischer Hilfen für Hersteller, Zulieferer und das Produkt Neuwagen müsse jetzt schnell im zweiten Konjunkturpaket durch mittelstandspolitische Komponenten ergänzt werden. In einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel noch vor Jahresfrist habe er im Namen der Branche mit 39.000 Betrieben und fast 470.000 Beschäftigten auf die schwierige Situation des Kraftfahrzeuggewerbes hingewiesen. Das Kraftfahrzeuggewerbe brauche mehr und effizientere Unterstützung, als dies bisher der Fall gewesen sei. Wörtlich: "Wir wollen als mittelständische, an den Standort Deutschland gebundene Branche nicht immer nur feiertags gelobt und werktags dann wieder vergessen werden".

Rademacher sagte abschließend in dem an die Politik gerichteten Papier gebe es drei Schwerpunkte. Dazu gehöre die schnelle Einführung einer CO2-bezogenen Kfz-Steuer, denn die derzeit befristete Steuerbefreiung sei lediglich ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Die Umweltprämie und eine Einbeziehung von automobilen Serviceleistungen in die Steuerprivilegierung bildeten die beiden weiteren Schwerpunkte. Bei den Serviceleistungen gehe es auch darum, dass Kfz-Gewerbe als eine der von der Schwarzarbeit am stärksten betroffenen Branchen zu entlasten. Nach repräsentativen Untersuchungen der Deutschen Automobiltreuhand könne man derzeit davon ausgehen, dass die Schwarzarbeit im Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe mit etwa sieben Millionen Aufträgen ein Umsatzvolumen von rund drei Milliarden Euro habe.