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Einigung ist "ein Meilenstein"

Als einen "Meilenstein nach jahrelanger Hängepartie" hat das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe die Einigung von Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss zur Reform der Kraftfahrzeugsteuer bezeichnet. Nachdem damit der Weg für den Termin 1. Juli 2009 zur Umsetzung der Kohlendioxid-basierten Steuer frei sei, könne es für den Automobilverkauf Impulse geben.

Der Verband kündigte an, man werde im Sommer wieder mit dem Bund Gespräche aufnehmen, um die Frage der finanziellen Förderung von Rußpartikel-Filtersystemen erneut zu stellen. Dabei gehe es vor allem um die Mehreinnahmen durch das Malus-System für "Diesel ohne Filter". Der Bund könne nach jetzigem Stand mit Mehreinnahmen von über 300 Millionen Euro rechnen. Die Länder hätten bereits gleichermaßen Mehreinnahmen in dreistelliger Millionenhöhe dadurch eingenommen, dass die Zahl der nicht gereinigten Diesel deutlich höher als in allen Planungen sei.

Jahreswagen im Februar ganz vorn

Der Jahreswagen ist der Gewinner im Automonat Februar. Mit diesen Worten kommentierte das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe das aktuelle Zulassungsergebnis für neue und gebrauchte Fahrzeuge. Das Plus von 82 Prozent bei den einjährigen Gebrauchten bestätige die positive Wirkung der Umweltprämie, von der im Februar im Neuwagengeschäft vor allem die kleineren Modelle profitiert hätten.

Der hohe Zuwachs bei den Neuzulassungen von 21,5 Prozent, sagte ein Verbandssprecher, sei eindeutig auf die Umweltprämie zurückzuführen. Die veränderten Marktanteile deutscher und internationaler Hersteller dürften nicht falsch interpretiert werden. Diese Entwicklung sei das Ergebnis der rückläufigen Nachfrage in den oberen Modellsegmenten. So habe die Oberklasse nahezu 30 Prozent im Februar verloren, was vor allem auf die Talfahrt bei Vermiet- und Flottenfahrzeugen zurückzuführen sei.

Zukunft sichern heißt Nachwuchs fördern

Wie "tickt" die junge Generation? Eine von vielen Fragen, die der 7. Bundes-Berufsbildungs-Kongresses am 15. und 16. Mai 2009 in Bad Wildungen debattiert. Unter dem Motto "Zukunft sichern - Nachwuchs fördern" können sich Ausbilder, Berufsschullehrer und Auszubildende über erfolgreiche Konzepte, Herausforderungen und Perspektiven rund um die Aus- und Weiterbildung in den kaufmännischen und technischen Auto-Berufen informieren.

Lohnt sich betriebliche Ausbildung heute noch? Wie verändern sich die Berufsbilder des Kfz-Gewerbes? Welche Maßnahmen binden qualifizierte Mitarbeiter an den Betrieb? Diese und weitere Fragen beantworten Branchenexperten in Vorträgen, Diskussionen und Workshops. Der Kongress ist auch ein Fortbildungsprogramm für Lehrlinge, denn viele Inhalte wie "Ausbildung MechKaro", "Aktuelle Trends in der Kfz-Technik" oder "Karrierewege im Kfz-Gewerbe" helfen im Ausbildungsalltag und zeigen die beruflichen Chancen auf.

Weitere Informationen und Anmeldeformulare stehen unter www.autoberufe.de.

Umweltprämie: Original Pflicht

Ab 2. März geht es los: Zu diesem Termin nämlich soll die so genannte "Richtlinie zur Förderung des Absatzes von Personenwagen" im Bundesanzeiger veröffentlicht werden. Damit trete sie in Kraft, hieß es heute vom Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe mit dem Hinweis, dass voraussichtlich ab diesem Termin die Originalpapiere des Altfahrzeugs entwertet dem Prämien-Antrag beigefügt werden müssen. Bis zu diesem Termin reiche aus Gründen des Vertrauensschutzes die Kopie der Fahrzeugpapiere des alten Autos.

In diesem Zusammenhang erneuerte der Kfz-Verband seine Forderung, die Definition eines Jahreswagens praxisgerecht zu korrigieren. Automobile von Werkangehörigen müssten vielfach zwölf Monate gehalten werden. Damit sei die maximale Frist der Haltedauer erreicht. Die Formulierung sollte in "längstens ein Jahr einmalig zugelassen" geändert werden. Gleichermaßen erneuerte der Verband der Autohäuser und Werkstätten seine Forderung, bei Neuwagen mit mehrmonatigen Lieferfristen den verbindlichen Kaufvertrag als "Anwartschaft" auf die Umweltprämie zu formulieren. Dies sei im Interesse eines Vertrauensschutzes für Kunden und Handel unverzichtbar, da bereits jetzt Sorge bestehe, ob der Prämientopf ausreiche.

Kfz-Gewerbe begrüßt Bundesrats-Beschluss

Die Zustimmung des Bundesrates zum Konjunkturpaket II ist vom Deutschen Kraftfahrzeuggewerbe begrüßt worden. Ein Sprecher des Verbandes der Autohäuser und Werkstätten sagte, die für die Automobilwirtschaft wichtigen Teile des Paketes wie die finanziellen Mittel für die Umweltprämie festigten die starken Marktimpulse, die die Branche derzeit registriere. Die von den Bundesländern vorerst in den Vermittlungsausschuss verschobene Reform der Kfz-Steuer müsse schnellstmöglich umgesetzt werden. Eine weitere Verzögerung schüre erneut Verunsicherung.

Zur aktuellen Diskussion um die Höhe des Fördertopfes hieß es vom Kfz-Verband, es sei zu früh für Spekulationen, ob und wann die Mittel erschöpft seien. Mitte März werde man neue Ergebnisse vorlegen, nachdem bereits Mitte Februar "rund 220.000 mit der Umweltprämie hinterlegte Kaufverträge" geschrieben worden seien. Der Verband erneuerte seine Forderungen, die Richtlinie im Sinne eines Vertrauensschutzes derart zu modifizieren, dass verbindliche Kaufverträge als Dokument zur Bestätigung der Prämie ausreichten. Vor allem für Neuwagen mit mehrmonatigen Lieferzeiten könne im anderen Falle eine vermeidbare Verunsicherung der Kunden auftreten.

Kfz-Gewerbe in Leipzig aktiv

Die Automobil International (AMI) vom 28. März bis 5. April wird auch in diesem Jahr wieder Plattform für verschiedene Aktivitäten des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes. Traditionell geht es in der Glashalle des Leipziger Messegeländes in einem Gemeinschaftsstand um die beruflichen Perspektiven in den technischen und kaufmännischen Berufen in Autohäusern und Werkstätten.

Die Landesverbände Ost sind mit Partnern des Kfz-Gewerbes, unter anderem mit dem berufsständischen Versicherer Nürnberger/Garanta und der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK), präsent. Zudem erwartet Robert Rademacher, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee im Rahmen des Messerundgangs auf dem Stand des Kfz-Gewerbes. "Prominente Assistenz" gibt es von ARD-Wetterfee Claudia Kleinert.

Kfz-Gewerbe will Sicherheit für Kunden

Eine "relative Sicherheit" für Käufer von Neuwagen mit mehrmonatiger Lieferzeit will das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe. Ein Verbandssprecher sagte heute in Bonn, Meldungen mit Forderungen nach einer Stichtagsregelung per 30. Juni 2009 seien falsch. Der Kfz-Verband plädiere in Gesprächen im politischen Raum dafür, dass bei einem verbindlichen Kaufvertrag eine Art Reservierung der Umweltprämie erfolge. Eine Umfrage bei den Markenverbänden im Kraftfahrzeuggewerbe habe ergeben, dass es durch die starke Nachfrage Lieferzeiten bis zu drei Monaten gebe

Mit voller Fahrt in Richtung Ausbildung

Das Kraftfahrzeuggewerbe ist eine der größten Ausbildungsbranchen Deutschlands. Allein im vergangenen Jahr konnten 30.000 Lehrlingsstellen neu besetzt werden. Für Schulabgänger sind Auto-Berufe somit ein Sprungbrett in die Berufswelt. Daher lohnt bereits im Vorfeld ein umfassender Blick auf die verschiedenen Berufsbilder.

Anlaufstelle ist hierfür die Leistungsschau "Berufe rund ums Auto", die im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse (IHM) vom 11. bis 17. März 2009 im Eingangsbereich West auf dem Münchner Messegelände stattfindet. An den sieben Messetagen können sich Schulabgänger oder deren Eltern und Lehrer über die Vielfalt der modernen Auto-Berufe informieren. Die Leistungsschau stellt sämtliche Berufsbilder im technischen Bereich vor, wie etwa die Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker mit Schwerpunkten in der Personenkraftwagen-, Nutzfahrzeug-, Motorrad- oder Fahrzeugkommunikationstechnik oder auch zum Mechaniker für Karosserieinstandhaltungstechnik. Doch nicht nur Berufe in, sondern auch außerhalb der Werkstatt sind ein wichtiges Thema auf der Messe: So zeigt die Schau zum Beispiel Ausbildungsmöglichkeiten zum Automobil- oder Bürokaufmann auf.

Die richtige Wahl treffen

Die Bewerberauswahl für das kommende Ausbildungsjahr steht jetzt an. Um in der Bewerberflut die besten Kandidaten treffsicher zu finden, bietet das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe Unternehmern einen praxisorientierten Ratgeber.

Der Leitfaden zur Auswahl von Auszubildenden in den technischen und kaufmännischen Ausbildungsberufen wurde im Rahmen der Nachwuchsförderungskampagne erarbeitet. Er hilft Ausbildern im Kfz-Gewerbe, die Bewerberauswahl gezielt vorzubereiten, kompetent durchzuführen und systematisch auszuwerten. Im Mittelpunkt steht das Bewerbergespräch. In Ergänzung zum Leitfaden erleichtern wissenschaftlich fundierte Auswahltests die Entscheidung. Ein kostenloser Informations- und Bestellprospekt ist auf der Internetseite www.autoberufe.de in der Rubrik Ausbilder Informationen abrufbar.

azubi- und studientage - die Messe für Ausbildung und Studium

Am 06. und 07. März 2009 finden die azubi- und studientage - die Messe für Ausbildung und Studium - zum fünften Mal - in Chemnitz statt. Schüler der Jahrgangstufen 8 bis 13 können sich an beiden Tagen - Freitag und Samstag von 10.00 - 16.00 Uhr - auf dem Messegelände Chemnitz - kostenlos bei Unternehmen, Hochschulen, Berufsschulen, Bildungseinrichtungen, Institutionen, Behörden, Verbänden und Anbietern von Sprachreisen über Ausbildungen, Studiengänge und alternative Möglichkeiten des Berufseinstieges informieren. Junge Berufstätige, die noch nicht am Ende ihres Bildungsweges angelangt sind, werden hier auch reichlich Informationen finden!


Eintritt ist frei. Begleitet werden die azubi- & studientage von einem umfangreichen Rahmenprogramm. Auch Eltern die sich über die Perspektiven Ihrer Sprößlinge informieren möchten , sind herzlich willkommen!


unser Stand 151