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Keine Zertifizierung für Kfz-Betriebe

Aus aktuellem Anlass hat ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes darauf hingewiesen, dass Kfz-Betriebe, die Wartungs- und Reparaturarbeiten an Kraftfahrzeug-Klimaanlagen ausführen, eine Zertifizierung nicht benötigen.

Bis zum 4. Juli 2010 sei allerdings eine Schulung nach dem neuen Konzept erforderlich. In diesem Zusammenhang wurde ergänzend darauf hingewiesen, dass für den Verbrauch von Kältemitteln bereits seit 2005 keine Aufzeichnungs- und Nachweispflicht bestehe.

Achtung: Abzocke mit Umweltprämie

Auf eine höchst zweifelhafte "Agentur für die Umweltprämie" hat heute das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe aufmerksam gemacht. Mit Hinweis auf eine eigene Satzung und deren Inhalt "keine soziale Benachteiligung" heißt es in einem Schreiben, die Zahlung der Umweltprämie in Höhe von 2.500 Euro könne auch erfolgen, wenn man kein Auto zur Verwertung geben könne. Dies sei falsch.

Verbraucher sollten offensichtlich in eine Telefon-Falle gelockt werden. Allein die im Schreiben vermerkte Funktion "Auszahlungsbevollmächtiger der Agentur für die Abwrackprämie" habe eine Wertigkeit "wie ein 15 Euro-Schein". Eine unabdingbare Voraussetzung für die Gewährung der Umweltprämie sei die Verschrottung eines mindestens neun Jahre alten Autos und der Kauf eines Neu- oder Jahreswagens mit mindestens Euro 4.

Die vollständigen Voraussetzungen für die Umweltprämie sind unter www.kfzgewerbe.de und www.bafa.de veröffentlicht.

Kfz-Gewerbe sieht ein Etappenziel

Die vom Bundestag in der vergangenen Woche beschlossene Barförderung für den nachträglichen Einbau eines Rußpartikel-Filtersystems hat das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe als ein Etappenziel begrüßt. Die vom 1. August bis 31. Dezember, wahrscheinlich über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), gewährte Barförderung, werde dem Servicegeschäft Impulse geben können. Vor dem Hintergrund der erweiterten Fahrverbote in den Umweltzonen ab Januar 2010 gewinne der Filtereinbau zum Jahresende weiter an Bedeutung.

Das Kraftfahrzeuggewerbe, sagte Verbandssprecher Helmut Blümer, bleibe aber trotz des Etappen-Erfolgs bei seiner weitergehenden Forderung, einerseits die Fördersumme auf mindestens 500 Euro zu erweitern und andererseits den Förderzeitraum zu verlängern. Man werde die Politik auch nach dem Wahltermin daran erinnern, dass die Einbeziehung von Handwerk und Kleingewerbe in die Förderung "aktuell auf der Tagesordnung" bleibe.

VERBANDSNACHRICHTEN 3. Quartal 2009

Großes Medieninteresse...

Die IHM in München...

Politische Prominenz...

Positive Bilanz...

Messeimpressionen 2009...

BDK bietet ab sofort eine Autoversicherung an

Kartellrechtlicher Anspruch auf Autorisierung als MAN-Werkstatt

Dank und Anerkennung...

Kostenlos entsorgt
Hersteller sind zur Rücknahme von Altfahrzeugen verpflichtet

Ausgeraucht!
OBD-Prüfverfahren für Nutzfahrzeuge

AU(tsch)!
AU Software Version 3 führt bei neuen OBD-Pkws zu nicht bestandener HU

Branchenreport

Kennzahlenübersicht 2008

Stundenlöhne und Verrechnungssätze

Betriebsvergleich 2008

Vorsteuerabzug nur mit Liefertermin

Die Ist-Versteuerungsgrenze bei der Umsatzsteuer werden bundeseinheitlich auf 500.000 Euro erhöht

Neues Bilanzrecht in Kurzfassung

BFH-Urteil zur Dienstwagenbesteuerung

Kontenklärung

Merkblatt Herstellerinsolvenzen

Das Arbeitsverhältnis in der Zeit des Wehrdienstes oder Zivildienstes

Rücktritt bei "Montagsautos"

Fehlende Originallackierung bei Gebrauchtfahrzeug kein Mangel

Verspätete Ersatzteillieferung Gericht lehnt Entschädigung des Kunden ab

Wettbewerbsrecht reformiert

Werbung für Neufahrzeuge mit der Umweltprämie

Die besten Ausbildungsbetriebe...

Kfz-Innung Sachsen West bringt Kids sicher in den Kindergarten

Zum Herunterladen: sachsen03-2009.pdf

Fahrverbote ab 1. Juli

Autourlauber dürfen sich freuen: Wenn die zweite große Reisewelle in diesem Sommer über die Autobahnen in Deutschland gen Urlaubsregionen rollt, dann greifen wieder Fahrverbote.

Ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes sagte jetzt im Rahmen der Aktion "Sicher in den Urlaub", bis zum 31. August gelte an Samstagen von 7 bis 22 Uhr auf bestimmten Strecken ein Fahrverbot für Lkw ab 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht. Dennoch, so hieß es, müssten sich die Auto-Urlauber an Samstagen und Sonntagen auf Brummis einstellen. Es gebe zahlreiche Ausnahmen.

BDK-Anreize für Verkäufer

Automobilverkäufer für Vermittlungsleistungen zu belohnen ist Ziel des Online-Prämienshops, den die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK) ins Leben ruft.

Im Rahmen von Aktionen erhalten sie für ihre Vermittlungsleistung Punkte gutgeschrieben, die sie dann online gegen Prämien eintauschen können. Für den Prämienshop kann sich jeder Verkäufer anmelden, dessen Autohaus mit der BDK zusammenarbeitet.

Die erste Aktion, für die Autohausverkäufer Punkte sammeln können, umfasst die von der BDK in Kooperation mit der Nürnberger Versicherungsgruppe neu angebotenen Produkte AutoVersicherung und AutoVersicherung WerkstattPlus. Jede abgeschlossene Versicherung wird mit einem Punkt belohnt, der im Prämienshop entweder gesammelt oder gegen eine Prämie eingetauscht werden kann.

Atempause im Automarkt

Die Halbjahresbilanz des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes für den Neuwagenmarkt macht trotz der 40 Prozent Plus bei den Pkw-Neuzulassungen im Juni den Blick für die zukünftige Normalität des Automarktes frei. Der Branchenverband der Autohäuser und Werkstätten sprach heute von einer "Atempause durch den Baby-Boom". Die Euphorie der Umweltprämie werde jetzt einem automobilen Alltag weichen.

Die hohen zweistelligen Zuwächse vor allem in den kleinen, prämienbegünstigten Fahrzeugsegmenten hätten der Branche im ersten Halbjahr zwar "ein wenig Luft verschafft", doch sei die Abwärtsspirale beim Diesel und den oberen Fahrzeugsegmenten, einschließlich Transporter und Lkw, unverändert heftig. Der Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes sagte heute, die "Prämie hat die Stimmung verbessert, die Rentabilität nicht".

Das gute Zulassungsergebnis mit 2.060.00 Neuwagen im ersten Halbjahr (plus 26 Prozent) habe die Rendite nicht verbessern können. Sie liege unverändert an der Null-Linie. Der im bisherigen Jahresverlauf deutlich abnehmende Auftragseingang mit aktuell über 30 Prozent zeige, in welchem Maße sich die Nachfragedynamik verändert habe.

Mobiler Urlaub mit Auto und Rad

Das Fahrradfahren ist nach wie vor sehr beliebt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, standen im letzten Jahr rund 70 Millionen Fahrräder in den privaten Haushalten Deutschlands. In nahezu allen Familien mit Kindern (94 Prozent) gab es mindestens ein Fahrrad. Viele möchten auch im Sommerurlaub nicht auf ihr Velo verzichten.

Geht es mit dem Auto in Urlaub, reisen die Drahtesel und auch andere Sportgeräte meist auf dem Autodach. Um das Urlaubsziel mit Fahrrädern beladen sicher zu erreichen, muss bereits beim Kauf der Träger die richtige Entscheidung getroffen werden. Vorsicht jedoch bei Billigprodukten, denn diese halten schon leichten Unfällen oder scharfen Kurven nicht stand.

Bei der Auswahl des richtigen Fahrradträges hilft der Kfz-Meisterbetrieb. Damit ist gewährleistet, dass das Zubehör auf das Fahrzeug abgestimmt ist. Die Montage erfolgt professionell und der Autourlauber wird in die Beladungsvorschriften für Träger und Fahrzeug eingewiesen. Bevor der Fahrrad-Träger aufs Dach gehievt wird, sollte die maximale Dachlast ermittelt werden. Ein Blick in die Betriebsanleitung des Autos verschafft Klarheit. Wer sein Fahrrad auf dem Dach transportiert, muss hingegen bedenken, dass sich der Schwerpunkt des Fahrzeugs nach oben verlagert. Der Fahrtwind zieht an den Aufbauten und der Luftwiderstand verdoppelt sich nahezu. Dabei reagiert das Auto empfindlicher auf Seitenwind und der Bremsweg verlängert sich. Außerdem vergessen Autofahrer in der Vorfreude auf den Urlaub oft, dass Tiefgaragen mit beladenem Dach schnell zur Crashfalle werden.

Die zweite Option, der Transport mit Kupplungsträger hinten am Auto, ist deutlich windschnittiger. Das Auto wird dadurch nicht höher und das Be- und Entladen geht auch alleine leicht zur Hand. Allerdings dürfen das amtliche Kennzeichen und die Rücklichter nicht verdeckt werden. Ist das der Fall, müssen ein zweites Kennzeichen oder Zusatzleuchten am Lastenträger befestigt werden.

Sachsens Kfz-Mechatroniker haben am 13.06.2009 ihre Besten ermittelt

Die 12 besten Kfz-Mechatroniker ermittelten am 13.06.2009 im BTZ der Handwerkskammer Chemnitz ihren Sieger.

Nach Abschluss der acht anspruchsvollen Aufgaben stand am Nachmittag der Sieger fest: Alexander Wende, Ausbildungsbetrieb Autohaus an der Lutherkirche, Chemnitz, erreichte mit 683 Punkten das beste Ergebnis und wurde als Landessieger und zugleich Sieger im Kammerbezirk Chemnitz gekürt. Mario Miersch vom Ausbildungsbetrieb Bosch Service Brettschneider in Pirna gewann im Kammerbezirk Dresden und Lars Schneider vom Ausbildungsbetrieb Autohaus Kaden GmbH in Döbeln wurde Sieger in Leipzig. Alexander Wende vertritt am 14. November beim Bundesausscheid in Travemünde die Farben des Freistaates.

Die im Wettbewerb erreichten Ergebnisse bestätigen das hohe Ausbildungsniveau und eine sehr gute Nachwuchsarbeit in den Betrieben des Kfz-Gewerbes.

Zum Herunterladen: Landesausscheid.pdf

Veränderung im ZLW-Vorstand

Bonn. Bei den Neuwahlen der Zentralvereinigung des Kraftfahrzeuggewerbes zur Aufrechterhaltung lauteren Wettbewerbs (ZLW) gab es eine personelle Veränderung. Der Frankfurter Automobilunternehmer und Präsident des hessischen Kraftfahrzeuggewerbes, Jürgen Karpinski, wurde erstmals zum zweiten Stellvertreter gewählt.

In ihren Ämtern bestätigt wurden Dr. Axel Koblitz als Vorsitzender, Thomas Peckruhn (Vorstandsmitglied ZDK und Vorsitzender Fabrikatsverband Skoda) als stellvertretender Vorsitzender, Werner Entenmann (Fabrikatsverband BMW) als Schriftführer sowie Fritz Kuckartz (Vorstandsmitglied ZDK) als Schriftführer.