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<strong>Kia Motors unterstützt Standards für Automobilverkäufer</strong>

Als 34. Automobilmarke ist die Kia Motors Deutschland GmbH der Gütegemeinschaft "Geprüfte/r Automobilverkäufer/in" (GAV) beigetreten. Wie ein Sprecher des Kfz-Gewerbes betonte sei es unverändertes Ziel der Gütegemeinschaft, mit einheitlichen Standards innerhalb der Verkäuferausbildung gleichermaßen Vorteile für Hersteller, Importeure, Vertriebsorganisation, Automobilverkäufer und Kunden zu schaffen. Weitere Ziele des Projekts sind das Image der Verkäuferausbildung zu verbessern und die Fluktuation in diesem Berufsfeld zu begrenzen.

Derzeit sind elf Automobilhersteller und 20 Importeure mit insgesamt 34Marken in der Gütegemeinschaft vertreten. Sie alle setzen auf die Vorteile der anerkannten Qualifizierung: So belegt eine Fluktuationsstudie, die im Auftrag der Gütegemeinschaft GAV erstellt wurde, dass Neuwagenverkäufer mit GAV-Ausbildung etwa 20 Prozent mehr Fahrzeuge verkaufen als ihre Kollegen ohne diese Qualifikation.

Die Ausbildung zum "Geprüfte/r Automobilverkäufer/in" wurde 1997 nach den Regeln der Branchenverbände VDA (Verband der Automobilindustrie), VDIK (Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller) und ZDK (Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe) ins Leben gerufen und hat sich inzwischen fest etabliert. Bis heute wurden über 24.000 Automobilverkäufer/innen erfolgreich zertifiziert.

Gebrauchtwagenmarkt ist trotz Umweltprämie stabil

Trotz Umweltprämie zeigt sich der Gebrauchtwagenmarkt in den ersten sieben Monaten dieses Jahres stabil. Nach Angaben des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes lag die Zahl der Besitzumschreibungen von Januar bis Juli 2009 bei 3,65 Millionen Fahrzeugen und damit nur 1,1 Prozent unter dem Wert des Vergleichszeitraums in 2008.

Das Segment der Fahrzeuge, die älter als neun Jahre seien und damit für die Umweltprämie in Frage kämen, sei mit 16 Millionen sehr groß, betonte ein Sprecher des Deutschen Kfz-Gewerbes. Selbst wenn aus dieser Kategorie maximal zwei Millionen Fahrzeuge durch die Umweltprämie herausfallen würden, bliebe mit 14 Millionen Fahrzeugen immer noch eine stabile Basis, die sich im übrigen ab dem kommenden Jahr wieder verbreitern würde. Darüber hinaus sei auch die Werkstattauslastung nach wie vor zufrieden stellend und läge im ersten Halbjahr bei durchschnittlich 83 Prozent und damit um 2,5 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.

Umweltprämie: Kaum ein Zusammenhang zwischen Vorfinanzierung und Liquiditätsengpass

Als "missverständlich" bewertete ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes aktuelle Presseberichte, in dem ein Zusammenhang zwischen Liquiditätsengpässen und der Vorfinanzierung der Umweltprämie im Autohandel hergestellt wurde.

Man müsse deutlich unterscheiden zwischen den Händlern, die in unterschiedlichsten Umfängen die Umweltprämie vorfinanziert hätten und den Fällen, in denen es möglicherweise zu Liquiditätsengpässen gekommen sei. Solche Engpässe hätten aber verschiedenste Ursachen und seien nur in vergleichsweise wenigen Fällen auf die zögerliche Auszahlung der Umweltprämie zurückzuführen.

Ohnehin sei es aus Sicht des ZDK nicht empfehlenswert, dass die Händler ihren Kunden die Umweltprämie vorfinanzierten. Die Prämie hätte auch ohne eine solche Vorfinanzierung bei der in Betracht kommenden Zielgruppe genügend Resonanz gefunden.

Darüber hinaus habe die Bafa auf Anfrage des ZDK erklärt, inzwischen nur noch vier bis sechs Wochen vom Eingang eines Prämienantrages bis zu dessen Auszahlung zu benötigen. Aus Sicht des Verbandes sei eine solche Bearbeitungsdauer nicht zu beanstanden, so der Sprecher.

Das große "S" wie Sound

Ab 1. Oktober 2009 wird das große "S" für alle Reifengrößen bis 185 Zentimeter Pflicht. Darauf hat jetzt ein Sprecher des Deutschen Kfz-Gewerbes verwiesen.

Verkauf und Montage der betroffenen Reifen ohne "S" seien über dieses Datum hinaus nur noch erlaubt, wenn ein Zertifikat einer Typgenehmigungsbehörde bestätige, dass der Reifentyp trotzdem die Geräuschanforderungen erfülle. Wer noch Reifen ohne "S" auf Lager habe, die er vor dem 1. Oktober 2009 nicht verkaufen könne, sollte diese Zertifikate bei den Reifenlieferanten anfordern. In einem Stufenplan, jeweils zum 1. Oktober der kommenden beiden Jahre, würden die größeren Pneus erfasst. Hintergrund sei eine europäische Regelung hinsichtlich der Rollgeräuschemissionen und der Haftung auf nassen Oberflächen.

Florian Weiss für Kfz-Gewerbe in Kanada

Der Kfz-Mechatroniker Florian Weiss (22) aus Schneeberg nimmt für das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe am 40. Internationalen Berufswettbewerb (IBW) in Calgary/Kanada teil. Vom 2. bis 5. September 2009 gehen 23 Teilnehmer aus 20 Berufen für Deutschland an den Start.

An den vier Wettbewerbstagen müssen die internationalen Teilnehmer aus dem Kfz-Gewerbe sieben praktische Aufgaben an verschiedenen Ford-Modellen bewältigen. Florian Weiss hat den Vorteil, im Ford-Autohaus Hess in Burgstadt gelernt zu haben. Zusätzlich erhält er zusammen mit den Teilnehmern aus Österreich, Südtirol und Luxemburg ein gezieltes einwöchiges Intensiv-Training bei der Ford-Werke GmbH in Köln. Außerdem steht ihm Rudolf Angerer, der Goldmedaillengewinner von 1983, mit Rat und Tat zur Seite. Darüber hinaus wird auch Stephan Paschke, IBW-Teilnehmer von 2003, als "Juniorexperte" dabei sein.

Erstmals seit diesem Jahr müssen die teilnehmenden Verbände die Kosten für die Teilnahme am IBW selbst tragen. Das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe wird dabei von den Firmen Miracle Europe GmbH und Carbon GmbH, beide in Eigeltingen, großzügig mit 10.000 Euro unterstützt.

Träger des alle zwei Jahre stattfindenden Internationalen Berufswettbewerbs als der weltweit größten Leistungsshow der beruflichen Bildung ist WorldSkills, eine internationale Organisation zur Förderung der Berufsbildung. Ihr gehören gegenwärtig zirka 50 Mitgliedsländer aus allen Kontinenten an. Der Wettbewerb bietet die Möglichkeit, den Ausbildungsstand eines Berufes, aber auch das jeweilige Berufsbildungssystem im internationalen Vergleich zu messen. Seit 1953 beteiligt sich das deutsche Handwerk erfolgreich an den Berufsweltmeisterschaften. Für 2013 hat sich Deutschland mit Leipzig als Austragungsort für den IBW beworben.

Kfz-Mechatronikerinnen werden "Speed-Ladies"

Für einen exklusiven "Ladies-Testtag" bei der ADAC Procar-Rennserie können sich die motorsportbegeisterten Kfz-Mechatronikerinnen aus den Kfz-Meisterbetrieben bewerben.

Die Teilnehmerinnen (ab 18 Jahren) müssen mindestens eine nationale Fahrer-Lizenz der Stufe A besitzen und über erste Erfahrungen im Motorsport verfügen - ganz gleich ob im Kart-, Slalom-, Rallye- oder Rundstreckensport. Bewerbungen sind bis spätestens 31. August 2009 formlos per E-Mail unter dem Stichwort "Ladies-Testtag" an die E-Mail-Adresse info@adac-procar.de zu schicken. Darin müssen die kompletten Adressdaten mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse sowie die Fahrer-Lizenz-Nummer mit einer kurzen Darstellung der bisherigen Motorsportaktivitäten angegeben werden.

Alle Bewerberinnen erhalten auf jeden Fall je eine Gastkarte inklusive Fahrerlagerzutritt für die nächste Veranstaltung der ADAC Procar vom 4. bis 6. September 2009, die im Rahmen der FIA Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) in Oschersleben stattfindet. Besonderer Höhepunkt ist ein Live-Konzert mit Sarah Connor. Am Sonntag, 6. September, werden dann vor Ort unter den anwesenden Bewerberinnen die drei Gewinnerinnen ausgelost, die am Ladies-Testtag der ADAC Procar teilnehmen dürfen.

Filter-Nachrüstung: Anträge ab 1.September

Die vom Bundestag Anfang Juli verabschiedete Richtlinie zur Förderung des nachträglichen Einbaus von Rußpartikel-Filtersystemen für Dieselfahrzeuge ist ab sofort auf der Internet-Seite des Bundesamts für Ausfuhr und Wirtschaftskontrolle (Bafa) einzusehen.

Wie ein Sprecher des Kfz-Gewerbes mitteilte, werden die Förderungsanträge ab dem 1. September 2009 bearbeitet. Das Förderprogramm sieht einen Bar-Zuschuss von 330 Euro für den nachträglichen Einbau von Partikelminderungssystemen vor. Um die Förderung zu erhalten, müssen die Halter von Diesel-Pkw ihr Fahrzeug im Zeitraum vom 1. August 2009 bis einschließlich 31. Dezember 2009 mit einem Rußpartikelfilter nachrüsten und bis zum 15. Februar 2010 den Einbau gegenüber dem Bafa nachweisen. Um in den Genuss der Bar-Förderung zu kommen, muss das Fahrzeug bis einschließlich 31. Dezember 2006 erstmals zugelassen worden sein.

Anträge können beim Bafa ab dem 1. September 2009 bis einschließlich 15. Februar 2010 gestellt werden. Informationen zur Antragstellung finden sich ab sofort auf der Internet-Seite des Bundesamts unter www.bafa.de.

Kfz-Gewerbe zur GVO: Kompromiss ist vertretbar

Mit einem "fröhlichen und einem weinenden Auge" hat das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe auf den heute getroffenen Kompromiss zur Kfz-Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) reagiert. Der Kompromiss sei vertretbar.

Einerseits begrüße man die um nunmehr drei Jahre verlängerte heutige Regelung, andererseits melde man schon jetzt weitergehende Forderungen für den Automobilhandel an.

Der Branchenverband der Autohäuser und Werkstätten, sagte ein Sprecher heute in Bonn, sehe für den Handel weiteren Regelungsbedarf, während der so genannten "Mini-GVO" für Kundendienst und Instandhaltung zugestimmt werde. Eine Stellungnahme gegenüber der EU-Wettbewerbskommission werde kurzfristig erarbeitet.

Die EU-Wettbewerbskommission hat den Kompromiss einer dreijährigen Verlängerung und dem anschließenden Ende einer speziellen Regelung für den Verkauf von Neuwagen heute Mittag getroffen.

Kratzer im Lack sind als Mangel behebbar

In der wichtigen Frage, ob erneuerte Autoteile bei Gebrauchtwagen einen Mangel begründen können, hat jetzt der Bundesgerichtshof (BGH) zugunsten des Kfz-Gewerbes entschieden.

Im konkreten Fall ging es um einen zerkratzten Originallack, der ordnungemäß ausgebessert wurde und daher laut Gericht den Kunden keinesfalls berechtigte, vom Kaufvertrag zurückzutreten. Damit habe der BGH der Branche einmal mehr zu Recht den Rücken gestärkt und Rechtssicherheit gegeben, erklärte heute ein Sprecher des Deutschen Kfz-Gewerbes.

In dem Rechtsstreit hatte der Kunde einen vier Jahre alten Wagen gekauft und angezahlt. Bis zur Restzahlung sollte der Gebrauchte auf dem Betriebsgelände des Händlers bleiben. Dort wurde das Auto zusammen mit anderen Fahrzeugen zerkratzt. Der Kunde erklärte deshalb, er trete vom Kaufvertrag zurück, und forderte die geleistete Anzahlung. Nach Ansicht des BGH zu unrecht: Die beschädigte Originallackierung sei ein behebbarer Mangel gewesen. Durch die fachgerechte Neulackierung sei das Fahrzeug dann wieder in einen vertragsgemäßen Zustand versetzt worden.

Mangels einer anders lautenden Vereinbarung schuldet der Händler demnach nur eine mangelfreie und nicht die Originallackierung, resümierte der Sprecher die Begründung des Gerichtes. Dies gelte uneingeschränkt zumindest für Gebrauchtwagen, ab einem Alter von vier Jahren. Jedenfalls sei es bei vier Jahre alten Gebrauchten nicht mehr üblich, dass sich alle Fahrzeugteile noch im originalen Zustand befänden. Vielmehr reiche es aus, wenn wesentliche Fahrzeugteile technisch einwandfrei erneuert worden seien. Dabei komme es zwar auch darauf an, was ein Durchschnittskäufer objektiv erwarten könne. Objektiv hieße indes, dass Alter und Laufleistung maßgeblich seien und nicht die Erwartungshaltung des konkret betroffenen Käufers.

De-Minimis verlängert: Anträge bis 15. Oktober

Bis zum 15. Oktober 2009 verlängert wurde die Antragsfrist für das De-Minimis-Förderprogramm in diesem Jahr. Damit beteiligt sich der Bund finanziell an Maßnahmen zur Förderung von Sicherheit und Umwelt in Unternehmen des Güterkraftverkehrs mit schweren Nutzfahrzeugen.

Über die bisher geltende Frist (30. Juni) hinaus nimmt das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) in Köln nun Anträge auch zwischen dem 15. Juli und 15. Oktober 2009 entgegen. Laut BAG würden die Fördermittel in diesem Zeitraum in der Reihenfolge des Antragseingangs vergeben. Daher sei eine Mittelvergabe trotz vorliegender Fördervoraussetzung nicht garantiert. Für das Förderjahr 2010 gilt der 1. November 2009 als Starttermin für die Antragstellung. Details zum "De-Minimis"-Förderprogramm finden sich im Internet unter www.bag.bund.de. Darüber hinaus hat das Bundesamt für Güterverkehr eine Service-Telefonnummer eingerichtet: (0221)5776-2699. Wie ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes betonte sollten Kfz-Betriebe die Chance unbedingt nutzen, im Vertriebs- und Servicebereich zusätzliche Umsätze zu generieren, indem sie ihre Kunden aus dem Güterkraftverkehrsbereich gezielt auf das "De-Minimis"-Förderprogramm ansprechen.