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ProMotor 10/2009

Das Starthilfekabel ...

Wenn die Batterie streikt:
So überbrücken Sie richtig!

Schon gewusst?
So startet die Autobatterie auch im Winter

Wohlige Wärme und klare Scheiben im Winter

Der Stoßdämpfer wird oft übersehen

Sicheres Autofahren in Herbst und Winter

Zehn Pflege- und Wartungs- Tipps vom Kfz-Meister- betrieb


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Kfz-Gewerbe im Rheinland und der Pfalz jetzt vereint

Als wichtigen und sinnvollen Schritt zur Stärkung der Interessenvertretung der Mitgliedsbetriebe hat ein Sprecher des Deutschen Kfz-Gewerbes den Zusammenschluss der Kfz-Landesverbände Rheinland und Pfalz bezeichnet. Nach fast 25-jährigem Bemühen sei nun ein belastbares und tragfähiges Fundament geschaffen, um im Bundesland Rheinland-Pfalz mit einer Stimme für das Kfz-Gewerbe zu sprechen.

Auf einer gemeinsamen Delegiertenversammlung am 29.Oktober 2009 in Bad Kreuznach war beschlossen worden, dem neuen Verband den Namen Kraftfahrzeuggewerbe Rheinland-Pfalz e.V.- Landesinnungsverband zu geben. Sitz des Verbandes ist Koblenz. Die beiden Geschäftsstellen in Koblenz und Kaiserslautern bleiben vorerst erhalten. Zum Präsidenten des neuen Verbandes wurde Hans Werner Norren gewählt, Vizepräsident ist Volker Weismann. Zum Landesinnungsmeister wurde Christian Pflughaupt bestimmt, seine Stellvertreter sind Dieter Markgraf und Rudolf Röser.

Pkw-Automonat - Alle Zahlen September 2009



Zum Herunterladen: Pkw-Automonat-AlleZahlenSeptember2009.pdf

Daimler AG nutzt Standards für Teile- und Zubehörverkäufer

Als dritter Automobilhersteller ist die Daimler AG jetzt von der kürzlich gegründeten Gütegemeinschaft "Geprüfte/r Automobil-Teile- und Zubehörverkäufer/in" zertifiziert worden. Zuvor hatten MAN Truck & Bus sowie Volvo Car Germany das Zertifikat erhalten. Wie ein Sprecher des Kfz-Gewerbes betonte sei es Ziel der Gütegemeinschaft, mit einheitlichen Standards innerhalb der Verkäuferausbildung gleichermaßen Vorteile für Hersteller, Importeure, Vertriebsorganisation, Verkäufer und Kunden zu schaffen.

Der Automobil-Teile- und Zubehörverkäufer ist ein wichtiges Bindeglied zwischen Betrieb und Kunde. Seine Aufgabe ist es, nach außen die Marke, das Produkt und die Serviceleistungen proaktiv und mit Begeisterung zu verkaufen. Nach innen bildet er eine Schnittstelle zwischen Service und Verkauf.

Um nach den Maßstäben der Gütegemeinschaft als "Geprüfte/r Automobil-Teile- und Zubehörverkäufer/in" zu gelten sieht das Ausbildungskonzept eine mindestens fünfmonatige Weiterbildung vor. Bei der Daimler AG durchlaufen die Teilnehmer zwölf Seminartage in drei Ausbildungsblöcken. Die dort vermittelten Kenntnisse werden dann in den sich anschließenden Betriebsphasen praktisch umgesetzt.

Neben der neuen Gütegemeinschaft "Geprüfte/r Automobil-Teile- und Zubehörverkäufer/in" hat die Automobilbranche darüber hinaus zwei weitere Gütegemeinschaften gegründet. So gibt es seit 1997 die Ausbildung zum/zur "Geprüften Automobilverkäufer/in". In dieser Gütegemeinschaft sind derzeit elf Automobilhersteller und 20 Importeure mit insgesamt 34 Marken vertreten. Bis heute wurden über 24.000 Automobilverkäufer/innen erfolgreich zertifiziert.

Seit 2001 gelten die Standards der Gütegemeinschaft "Geprüfte/r Automobil-Serviceberater/in" mit zurzeit neun teilnehmenden Herstellern und 15 Importeuren. Seitdem haben etwa 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kfz-Meisterbetrieben diese Weiterqualifizierung und damit eine Aufstiegschance genutzt.

Alle Gütegemeinschaften wurden nach den Regeln der Branchenverbände VDA (Verband der Automobilindustrie), VDIK (Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller) und ZDK (Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe) ins Leben gerufen und haben sich inzwischen fest etabliert.

Fachtagung für Freie Werkstätten

Würzburg. Praxisnahe Themen aus dem Arbeitsalltag freier Werkstätten stehen im Mittelpunkt der 18. "Fachtagung der Freien Werkstätten und Servicebetriebe". Die Veranstaltung, die am 24. Oktober im Vogel Convention Center in Würzburg stattfindet, richtet sich an Inhaber und Führungskräfte.

Die Referenten werden zu den Schwerpunkten Verbandsarbeit, Euro 5/6, Kundenanbindung und Service-Marketing sowie Personalführung sprechen.

Europäische Kfz-Verbände fordern Erhalt des Mehrmarkenvertriebs

Bozen. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung sehen die Kraftfahrzeug-Verbände von Deutschland, Luxemburg, Österreich, Schweiz und Südtirol die Notwendigkeit, nach Auslaufen der Kfz-GVO auf europäischer Ebene für die vorwiegend kleinen und mittelständischen Kfz-Betriebe rechtlich verbindliche Rahmenbedingungen zu erhalten. Eine gemeinsame Resolution haben die Spitzenvertreter dieser Verbände beim traditionellen Fünf-Länder-Branchengespräch vom 15. bis 17. Oktober 2009 in Bozen, Südtirol, verabschiedet.

Darin fordern sie die EU-Kommission auf, die Existenz der etwa 350 000 kleinen und mittelständischen Unternehmen im Kfz-Gewerbe mit insgesamt zirka 2,8 Millionen Beschäftigten auch zum Vorteil des Wettbewerbs und der Verbraucher nicht zu gefährden und die Bestimmungen der aktuellen Kfz-GVO insbesondere hinsichtlich des Mehrmarkenvertriebs und der bestehenden Kündigungsbestimmungen auf europäischer Ebene langfristig rechtlich verbindlich zu erhalten.

In der Begründung heißt es, dass die kleinen und mittelständischen Unternehmen auf Basis der europäischen Kfz-GVO in den Ländern der Europäischen Union und der Schweiz mehrere Milliarden Euro zum Beispiel in Mehrmarkenbetriebe investiert und hierfür Kredite aufgenommen hätten. Nun wolle die EU-Kommission die Vertriebsregelungen der aktuellen Kfz-GVO nach Ablauf einer Übergangsregelung ersatzlos auslaufen lassen.

Die fünf europäischen Spitzenorganisationen befürchten nun, dass damit der durch die GVO 1400/2002 erleichterte Mehrmarkenvertrieb von den Herstellern unterbunden werden könnte. Investitionen, die im Vertrauen auf die bisherige GVO getätigt wurden, ließen sich dadurch nicht mehr amortisieren. Dies stünde in offenem Widerspruch zum besonderen Schutz der kleinen und mittelständischen Unternehmen, den die Europäische Union im Small Business Act ausdrücklich verankert habe. Der Wettbewerb zwischen den Marken und innerhalb der Marken nähme zum Nachteil der Verbraucher ab. Der Weg zum nächsten Betrieb würde für den Autofahrer länger.

Kfz-Gewerbe unterstützt Umfrage

Rund 100 000 Fahrzeughalter bundesweit werden 2010 vom Forschungsprojekt "Kraftfahrzeugverkehr in Deutschland" einen Fragebogen per Post erhalten. In der vom Bundesverkehrsministerium initiierten Befragung steht die Kfz-Nutzung der Teilnehmer im Blickpunkt.

Für einen Erfolg sei - wie bei der Verkehrs-Erhebung "KiD2002" - eine möglichst hohe Rücklaufquote notwendig, betont ein Sprecher des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes und bittet alle angeschriebenen Fahrzeughalter um die Teilnahme an der Umfrage. Bei der Erhebung 2002 sandten rund 70 Prozent der Befragten ihre Fragebögen zurück.

Ziel der aktuellen Untersuchung ist, den Güterverkehr und den dienstlichen Verkehr von Personen zu erfassen, um so möglichst genau die Struktur des Wirtschaftsverkehrs zu analysieren. Die Ergebnisse spielen sowohl in der zukünftigen Verkehrsplanung als auch in der Fahrzeugproduktion und Forschung eine Rolle.

Ausbildungsstatistik 30.09.2009

Die Handwerkskammern haben die Zahlen über die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge zum 30.09.2009 bekanntgegeben.

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Entscheidung für mehr Kundenzufriedenheit - Schiedsstellen garantieren Verbraucherschutz

"Die Einrichtung der Schiedsstellen in unserem Gewerbe vor knapp 40 Jahren war ein Meilenstein in der Verbandspolitik. Diese unabhängigen und neutralen Institutionen sind Anlaufstellen für Kunden wie Betriebe: Sollte es zu Streitigkeiten zwischen Kfz-Meisterbetrieb und Kunde kommen, kann die Schiedsstelle den Konflikt außergerichtlich klären. Die Schiedsstelle im Kfz-Gewerbe ist somit die neutrale Kommission für den Verbraucherschutz und das Gewerbe", so der Präsident des Kraftfahrzeuggewerbes Sachsen, Wolfgang Seifert.

Im Rahmen des mittlerweile 7. Fachseminars Schiedsstellen am 9. und 10. Oktober 2009 in Dresden diskutieren die Vertreter der bundesweit 130 Schiedsstellen mit Juristen und Sachverständigen die Aufgaben der Schiedsstellen. Die Teilnehmer werden über aktuelle Rechtsprechungen im Werkvertragsrecht, der Sachmangelhaftung und zum Internethandel informiert und tauschen ihre Erfahrungen zu Verfahrensfragen aus.

2008 wurden in Deutschland knapp 12.000 Verfahren eingeleitet. In den meisten Fällen konnte die aus Vertretern des Kraftfahrzeug-Verbandes, des ADAC, der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) unter Vorsitz eines Juristen bestehende Schiedskommission bereits im Vorverfahren eine gütliche Einigung herbeiführen.

Dies verdeutlicht die Qualität der Arbeit der Innungsbetriebe und die Richtigkeit unserer Aussage, dass man Qualität am blauen Meisterschild erkennen kann.

Das schlägt sich dann auch in hohen Zufriedenheitswerten nieder. Kfz-Werkstätten sind spitze. So lautet jedenfalls das Urteil der Verbraucher im aktuell veröffentlichten Kundenmonitor 2009, der die automobilen Servicebetriebe auf Rang zwei sieht. Mit der Note "vollkommen zufrieden" (1,93) bewiesen die Werkstätten ein herausragendes Serviceniveau, heißt es im Ergebnis dieser repräsentativen Befragung von nahezu 30.000 Verbrauchern.

Der Weg zur Kfz-Schiedsstelle ist für den Verbraucher einfach: Unter www.kfz-schiedsstelle.de finden Autofahrer umfassende Informationen und alle Schiedsstellen im Bundesgebiet.

Zum Herunterladen: Pressemitteilung_2009.pdf

ProMotor 9/2009

Gefahr aus dem "Toten Winkel" bannen

330 Euro bar für Dieselpartikelfilter

Elektromobile im Kommen: Kfz-Gewerbe gut vorbereitet

Bester Service für Licht und Sicht

Von Oktober bis Ostern mit Winterreifen sicher unterwegs

Die Axt geht um im Schilderwald



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